Im Au-Pair Bett ist es am schönsten

Heute war es mal wieder soweit. Unsere kleine Hexe hat sich eine ganz fiese Halzentzündung geholt. Sie hat richtig dicke Eiterstippen auf den Mandeln und Fieber. Damit war die Entscheidung gegen Kindergarten einfach. Die große Hilfe hat natürlich auch sofort ganz schlimme Schmerzen gehabt ;), die konnte ich aber mit dem Hinweis auf ihr Spieldate am Nachmittag schnell kurieren.

Die kleine Hexe hing aber ziemlich in den Seilen.  Nachdem wir am Morgen alle länger geschlafen haben (zum Glück ist heute mein freier Tag)  sind wir dann zum Frühstück maschiert. Unser Au-Pair hatte mal wieder verschlafen.  Heute war es ja jetzt kein Problem, aber es nervt einfach. Vor allem wenn sie 10-15 Minuten später kommt brauchen wir sie am Morgen eigentlich nicht mehr. Denn es ist ja ihre Aufgabe den Tisch zu decken und die Kinder mit Frühstück zu versorgen, Butterbrote schmieren und dafür sorgen, dass wir spätestens 30 Minuten später alle fertig das Haus verlassen können. Ich kann also nicht auf sie warten und decke den Tisch  dann notgedrungen selbst.

Aber das ist gar nicht mein Thema heute. Heute waren wir also alle spät dran und die kleine Hexe hatte überhaupt keine Lust zu essen. Kein Wunder bei ihrem Hals. Ich musste aber noch einkaufen und so stellte sich die Frage wie der Vormittag zu planen sei.

Aber da wurde mir die Entscheidung abgenommen. Die kleine Hexe fragte einfach unser Au-Pair ob sie bei ihr kuscheln dürfte und teilte mir mit „Du kannst gehen, ich bleib bei Helena“ . Und auch die große Hilfe lehnte einen gemeinsamen Einkauf dankend ab.

Also konnte ich trotz krankem Kind ganz in Ruhe und somit 3x schneller meinen Einkauf erledigen. Und als ich nach Hause kam fand ich zwei Kinder im Au-Pair Bett die aneinander gekuschelt dort lagen und seelig den Vorlesekünsten unseres Au-Pairs lauschten. Ok ein paar Minuten TV per Internet haben sie auch geschaut. Aber das zeigt doch mal wieder wie sehr sie Helena mögen und welches Vertrauen sie in unser Au-Pair haben. 

Und mich bestärkt es darin, dass ich morgen trotz krankem Kind mit ruhigen Gewissen zur Arbeit fahren kann. Das einzige Kind das leiden wird ist die große Hilfe. Die muss nämlich in den Kiga.  🙂

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