3 Monatskrise am Ende ?

Gestern Abend haben wir Zeit gefunden und mit unserem Au-Pair über den Ärger der letzten Tage gesprochen. Sie wusste auch gleich worum es ging und meinte, sie hätte uns auch noch drauf angesprochen. 

Eine richtige Erklärung konnte sie nicht geben, aber ich glaube ihr, dass es ihr peinlich und unangenehm war, dass wir sie auf ihre Fehler angesprochen haben. Sie hat aber jede Absicht abgestritten, das hinter der Staubsauger Plazierung Methode stecken würde 😉 

Und dann eine wie ich finde typische Reaktion für Au-Pairs sie hat immer wieder betont, wir hätten ihr das früher sagen müssen. Sie findet es blöd, dass wir erst nach dem Wochenende etwas gesagt haben. Das wir vor Verwandten und ihren Freunden nichts sagen wollten, war ich ziemlich unverständlich. Aber egal es ist raus und ich glaube beide Seiten sind froh, dass es geklärt ist. 

Die Wohnung sieht richtig gut aus und ich hoffe einfach, dass es nur der schwieriger Start nach dem Urlaub war. Denn auch auf Nachfrage kamen kaum  Gründe. Sie hätte sich nicht so wohl gefühlt und eben verschlafen, aber sonst alles ok.   Hoffen wir das beste.  Und vor allem, dass so ein Gespräch die Stimmung wie ein klärendes Gewitter reinigt und nicht zu Schmollen und „verstecken“ führt. 

Vielleicht gibt es ja doch noch eine zweites 3 Monatskrise gegen Ende es Au-Pair Jahres.   Und das Reden über kritische Themen werde ich wohl nie gerne machen. Wer Tricks hat wie es besser klappt gerne als Kommentar.

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2 Antworten to “3 Monatskrise am Ende ?”

  1. ap-familie Says:

    Leider keine Tricks. Gegen Ende des Jahres finde ich es auch immer schwierig: Letztendlich war ich bei den liebsten APs trotzdem froh, dass sie gegangen sind, weil ich auf die diversen Macken einfach keine Lust mehr hatte. Gegen Ende des Jahres strengen sich eben weder APs noch Gastfamilie übermäßig an: Es steht ja schon fest, wer wann als Nachfolgerin kommt, man bereitet die Kinder auf das neue AP vor, bei vielen Dingen, die ich am Anfang oder in der Mitte der AP-Zeit kritisieren oder ansprechen würde, denke ich mir: „Lohnt sich nicht mehr…“ . Da könnte aber auch eventuell Eifersucht (des „alten“ APs) mitspielen, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Erwartungen an die/Angst vor der Zukunft…

    Ich hasse es im Übrigen, wenn ich MERKE, dass etwas nicht stimmt und nur zu hören bekommen „Alles Gut“. Aber ich kann leider nicht in die Mädels reinschauen. Als Klärend habe ich solche Gespräche bislang noch nicht empfunden… Aber ich habe gelernt, dass es nichts nutzt, mit Logik oder Empfindungen zu argumentieren. Besser ist es, Auswege aufzuzeigen und verschiedene Ursachen zu benennen – so bekommt man wenigstens eine ungefähre Ahnung von der Richtung, in die es gehen könnte. (Anekdoten/Geschichten aus dem eigenen Erfahrungsschatz eignen sich dabei am besten…)

    Ich bin auch auf weitere Erfahrungen und Tipps gespannt!

  2. Anna-Lena Says:

    Mal aus Au-Pair Sicht:

    Ich kenn das auch von mir, dass es so gegen Ende (egal ob man 6 Wochen, 3 Monate oder ein Jahr geht) einfach keine Lust mehr auf bestimmte Sachen hat ;). Bei mir warn das meist so 1-2 Wochen (bei dem ganzen Jahr etwas mehr) wo die Freunde anfangen zu gehen, alles nur noch Routine ist, man den Kindern ja erzählen muss (sollte) dass das neue Au-Pair auch gut ist (unglaublich schwierig!) und man keine Angst mehr haben muss rausgeworfen zu werden 😀 ;).
    Außerdem kennt man dann seine Gasteltern auch langsam besser, fängt bestenfalls an sich irgendwann „zu Hause“ zu fühlen, hört von anderen Au-Pairs was die alles nicht machen müssen usw.

    Aber, relativ schnell nach der Phase hab ich (und auch meine Freunde mit denen ich drüber gesprochen hab) dann immer festgestellt, dass man ja auch bald geht und dann genießt man die letzte Zeit nochmal so richtig und macht auch alles so gut man kann (weil ja vor allem die erst + letzte Zeit in Erinnerung bleibt).

    So Gespräche sind mir zum Glück immer erspart geblieben (ich merk aber selbst nach nem Tag oder zwein wo ich mal nicht soviel gemacht hab dass ich weniger gemacht hab und arbeit dann am nächsten Tag wieder „normal“).

    Das „lohnt sich nicht mehr“ kenn ich auch all zu gut. Aber es stimmt ja auch, wenn ich etwas in 10 Monaten nicht ändern konnte wirds eher unwahrscheinlich sein dass es sich in den letzten 3 Wochen ändert..

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