Mit einem weinenden Auge

Mit einem weinenden Auge verabschiedet nicht nur  unsere kleine Hexe unser liebes Au-Pair. Heute Morgen ist erst die große Hilfe mit 38,5 Fieber aufgestanden und hatte sich somit am vorletzten Arbeitstag unseres Au-Pairs nochmal einen Kranktag „verdient“.  Und ich hatte nicht den Eindruck, das die beiden wirklich traurig darüber waren 😉

Die kleine Hexe war schon ganz eifersüchtig und wollte auch Zuhause bleiben, ber sie war ja  noch fit. Leider nur bis wir im Kiga angekommen sind. Dort hatte sie dann nach der kurzen Fahrt im Auto und ein paar Tränen über den drohenden Abschied auf einmal ein totales Flanschauge. Das wurde dann von der Kiga Tante sofort als Bindehautentzündung diagnostiziert und somit konnten wir wieder gehen.

Da wir mittlerweile schon richtig spät dran waren und Ich jetzt auch noch einen Kinderarzttermin organsisieren musste, habe ich erstmal in der Schule angerufen und mit der Vertretungsplanung ausgehandelt, dass ich für die 1 Stunde die kleine Hexe mitbringe. Ich dann in meinen Freistunden vergeblich versuche zum KIA zu fahren und das Kind wieder Zuhause absetze und dann zurück zur Schule fahre um einer super tollen spannenden und effektiven Lehrerfortbildung beizuwohnen. Ironie off.

Es hat auch bis auf den Besuch beim KIA geklappt und die Kinder und unser Au-Pair wirkten zwar platt und müde, aber auch glücklich, als Ich am Nachmittag wieder Zuhause angekommen bin. Mir tut  es für unser Au-Pair leid, dass sie jetzt die beiden letzten Tage noch soviel arbeiten muss. Aber sie scheint es fast ein bischen zu genießen. Und die Kinder freuen sich. Der Abschied wird am Mittwoch schwer werden. Wir haben jetzt schon immer wieder alle Tränen in den Augen wenn das Thema angesprochen wird.

Zur Zeit sind übrigens 3 Koffer angemeldt. Wir sind gespannt ob noch auf 4 erhöht wird 🙂

Ich hoffe die Kinder sind bis Mittwoch wieder soweit fit, dass sie mit zum Flughafen können. Denn Ich finde es wichtig, dass wir auch den Abschied  als Familie gemeinsam erleben. Denn so hat man dann auch einen Anlaß nochmal mit den Kindern über ihre Gefühle zu sprechen. Sie haben oft total irrationale Ängst. So hat die Kleine Hexe schon Angst gehabt, das Au-Pair fährt, weil sie zu frech war, oder irgendjemand etwas falsch gemacht hat. Aber da konnte Ich sie zum Glück überzeugen, dass ein Au-Pair leider wieder fahren muss und keiner das ändern kann. Weder Mama, noch unser Au-Pair.

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