Holz vor der Tür

Auch wenn man es sich bei aktuellen 33 Grad nicht wirklich vorstellen kann, der nächste Winter kommt .  Da wir  2 Kaminöfen haben und die Wärme von Holz viel angenehmer als trockene Zentralheizungsluft finden, muss 1x im Jahr die Holzhütte vollgemacht werden.  Und gestern war es mal wieder soweit. Der Gatte hat den Anhänger geholt und zusammen mit einer begeisterten Großen Hilfe 16 Raummeter Holz in die Garage geholt. Die kleine Hexe und Ich  haben Zuhause gewartet und immer fleißig beim Abladen geholfen.  Nach 4x fahren war die Garage voll bis oben hin.  Holz holen ist für die Kinder immer ein riesen Abenteuer. Sie dürfen mit zum Sägewerk und zuschauen, wie der Gabelstapler die Holzkisten in den Hänger kippt und später helfen die ganzen Holzstücke aus dem Hänger in die Garage zu werfen.  Allein für diese Arbeit geht als 2+2 Team fast ein ganzer Tag drauf. Aber dafür ist das Holz auch viel günstiger als beim Kaminholzhändler.

Heute steht stapeln auf dem Programm. Die Große Hilfe ist schon seit gut 2 Stunden mit Papa dabei alles in die Hütte zu transportieren und ordentlich zu stapeln. Und die kleine Hexe und Ich haben endlich unsere Steuererklärung abgegeben, bei der Stadtverwaltung die Abmeldung unseres APs vorgenommen (Danke nochmal an die netten Beamten, die kulant waren und es schriftlich ermöglicht haben) und dann noch gelbe Säcke und ein paar Kleinigkeiten besorgt.

Aber jetzt ruft auch mich der Holzberg.  Ich bin dann mal am stapeln.

Diesmal ist das erste Mal ohne APs.  Solche Events (Holz holen, Löcher für ein Trampolin graben, Garten umgestalten … sind übrigens tolle Indikatoren wie sehr sich ein AP als Teil der Familie sieht.  Unser 2. AP hat den Berg Holz gesehen und gefragt ob sie helfen darf.  Und dann begeistert den ganzen Nachmittag mitgeholfen.  Nr. 3 hat den Berg gesehen und beim Abladen mitgeholfen, gemerkt, dass es sehr anstrengend ist und dann angeboten mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen. Nr. 4 hat den Berg gesehen und sich schnell in ihr Zimmer verzogen und die Tür zugemacht.    Und Ich muss sagen das Verhalten passte bei allen auch zur Grundeinstellung.  Ich erwarte von keinem AP bei so einer Aufgabe zu helfen. Aber man merkt eben schon wer sich als Teil der Familie sieht und einfach anpackt oder wer sich versucht möglichst zu verdrücken.

Und bei allen die angepackt haben hat man gemerkt, dass es einen auch noch näher zusammen gebracht hat. Alle waren stolz und glücklich, weil sie gemerkt haben, dass wir uns wirklich gefreut haben und man als Team zusammen richtig viel schafft.  Und wir haben immer nach so einer  freiwilligen Hilfe ein schöner Abend mit der ganzen Familie im Restaurant verbracht, Pizza bestellt und ein zusätzlichen freien Nachmittag als Dankeschön spendiert.  Denn AP bedeutet ja auf Gegenseitigkeit und wer uns ungefragt hilft, der bekommt natürlich auch von unserer Seite ein Dankeschön.

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