Top oder Flop

Woran erkennt man ein gutes Au-Pair?


1.  Sie spricht im Auto und schaut sich neugierig um=  Sie hat Interesse an den Kindern und ihrer neuen Heimat auf Zeit

2  Sie trägt ihren Koffer selbst und erwartet nicht, dass es die Familie tut = Sie packt an und läßt sich nicht bedienen  (danke für dieses Tip an Aupairmom aus den USA)

3.  Sie räumt ihren Teller mit in die Spülmaschine oder hilft einem Kind beim essen ohne dass man darum bitten muss  =  sie sieht Arbeit und ist hilfsbereit

4.  Sie fragt nach bevor sie das Telefon in ihrem Zimmer benutzt und führt nicht gleich ein Dauergespräch = Sie achtet unser Eigentum und nutzt nicht jedes Privileg sofort aus.

5. Sie fragt von sich aus, wann sie am nächsten Morgen aufstehen soll  = Sie denkt mit und ist bereit sich in unser Familienleben einzufügen.

6. Sie geht auf die Kinder zu und versucht mit ihnen zu spielen und zu sprechen =  Sie kann mit Kinder umgehen und versucht eine gute Beziehung zu den Kids zu bekommen

7. Sie versucht trotz Fehlern Deutsch zu sprechen und fragt nach wenn sie etwas nicht versteht = Sie will lernen und hat Mut „Fehler“ zuzugeben.

Vorsicht bei folgenden Verhalten:

1.  Sie verschwindet nach der Ankunft in ihrem Zimmer mit der Ansage „Ich brauche Ruhe“ und kommt erst nach 4 Stunden und Aufforderung durch unser altes Au-Pair wieder raus

2. Telefon und PC werden sofort ungefragt genutzt und schon in den ersten Tagen stundenlange Ferngespräche geführt

3. Tolles Geschenk für die Eltern, aber kein Geschenk für die Kinder mitgebracht =  Sie will zwar uns beeindrucken, aber die Kinder sind ihr eher egal .

4. Verhält sich beim Essen wie ein Gast und lässt sich bedienen.

5. Auf Fragen nach ihrer Familie oder ihren Plänen kommen nur ausweichende und oberflächliche Antworten, hier wird es schwer ein persönliches Verhältnis aufzubauen.

6. Wirkt schon am ersten Tag von den  Kindern genervt oder ignoriert ihre Annäherungsversuche.

Ich bin gespannt welche Erfahrungen andere Familien gemacht haben.

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2 Antworten to “Top oder Flop”

  1. mustaenkeli Says:

    Aus der Sicht eines Au Pairs bzw Ex Au Pairs kann ich das nur bestätigen.
    Gut, ich hab bei der ersten Familie das Gegenteil erledigt und als ich den ersten Tag im Haus war habe ich erstmal eine Schaufel Sand aus dem Haus gefegt und den Teppich im Flur rausgehangen weil das Ding ebenfalls voller Sand war.
    Ich konnte kein Wort Finnisch und man hat mich dumm stehen gelassen und die Kinder konnten kein Englisch also wars schwer ne Beziehung auf zu bauen.
    Grundsätzlich war es so die Kinder hatten recht, ich nicht, besonders wenn ich den Kindern was verboten habe (so gut es ging) oder sie sich um was stritten und ich es ihnen weg nahm z.B. Kinder bedienten sich dauernt an den Äpfeln was ja ansich gut ist. Bis ich dann in den Garten guckte fand ich das auch prima. Da lagen dann angefutterte Äpfel rum (also ein oder 2 Bisse raus) und ich hab die Äpfel weggestellt weil ich sowas unmöglich finde. Die Mutter maulte mich dann an bevor sie mir zuhörte.
    Ich war eh immer der Depp und hab auch mit Muskelgrippe und Fieber das ganze Haus geschrubbt und Teppiche raus und rein geschleppt und bekam dann als „Danke“ als ich wirklich eine Mandelentzündung hatte noch Gemecker zu hören, das ich nicht arbeiten konnte weil ich auch noch Fieber oben drauf bekam.

    Ich wünsch Euch viel Glück mit dem neuen Au Pair und hoff das die Kinder sich so an das Au Pair gewöhnen wie auch auf der anderen Seite.
    Ich bin jetzt von meiner 2. Familie seit mehr als einem Jahr weg und ich vermiss „meine“ Jungs immernoch und freu mich immer wenn ich wieder was höre oder sie besuchen kann… und die Jungs freuen sich auch, hoffe ich, und wenns nur über die Muffins sind, die ich mitbringe oder sowas (selbstgebacken weil meine Gastma nicht so gerne backte und die Jungs es liebten, wenn ich was gemacht habe)

  2. ap-familie Says:

    Also ich drücke die Daumen, dass es heute (?) Top wird! (und bin so froh, dass ich mindestens noch 4 Monate Zeit habe bis wir unsere Neue brauchen).

    Ergänzung zu „Flop“:
    Sie schleicht sich am Tag nach ihrer Ankunft morgens ohne Frühstück und ohne Bescheid zu sagen „heimlich“ aus dem Haus, um sich auf die Suche nach einem Fitness-Studio und einem Sprachkurs in die Innenstadt aufzumachen (man Beachte die Reihenfolge). Darauf angesprochen: „Wieso, meine Arbeitszeit beginnt doch erst um 12.“

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