Vereinbarkeit Familie und Beruf: Ich könnte gerade platzen

Der Morgen heute fängt super an. Ich schaue in die Zeitung und werde mit der Nachricht beglückt, dass die Elternbeiträge für den Kiga  steigen explodieren werden. Und zwar heftig. Zur Zeit zahlen wir in der höchsten Einkommensgruppe für 45 Stunden Betreuung ca. 260€ + 2,5 pro Kind und Tag für Mittagessen.  Bisher waren alle Geschwisterkinder vom Beitrag befreit, nur das Mittagessen muss bezahlt werden.

Jetzt gibt es zwei weitere Einkommensgruppen und wir dürfen ab nächstem Sommer 340€ + 3,2 pro  Mittagessen zahlen für dann nur noch ein Kind.  Ein zweites müsste nochmal 30% des Beitrags zahlen.  Mir ist klar, dass Betreuung Geld kostet und ich stehe auch hinter einer Einkommensstaffel, aber so ein Preissprung der ist heftig. Denn unser Kiga bietet de Fakto keine 45 Stunden Betreuung und wir sind weiterhin auf ein AP für die Randzeiten angewiesen. Und für verlässliche Grundschule oder OGS kommen ja dann auch nochmal Kosten dazu.   Das würde bedeuten, dass wir fast 1000€ jeden Monat für Kinderbetreuung ausgeben. Und vor allem warum erfahre Ich sowas aus der Zeitung wenn es bereits beschlossen ist.

Ich bin jetzt am überlegen wie wir mit dieser neuen Situation umgehen werden. Entweder ich werde die Kigabetreuung zeitlich reduzieren und die Kinder auch Mittags wieder durch unsere APs bekochen lassen oder Ich werde ernsthaft durchrechnen, ob wir nicht günstiger fahren, wenn ich auf halbe Stelle reduziere und wir somit weniger Betreuung brauchen.  Einziger Hoffungsschimmer, die neue Landesregierung hatte ja mal angedacht das letzte Kiga Jahr beitragsfrei zu stellen. Ich bin gespannt. Das würde uns dann positiv  treffen, aber da wir bisher immer zum falschen Zeitpunkt Kinder hatten bin Ich da wenig optimistisch. Und den Eltern mit jüngeren Kids nützt es auch nichts.

Beim alten Erziehungsgeld haben wir nichts bekommen, da Ich ja gearbeitet habe und wir zuviel verdient haben. Beim Elterngeld sind wir leer ausgegangen weil  Kind Nr.2 kurz vor dem Stichtag geboren wurde und jetzt also wieder mehr bezahlen weil wir beide arbeiten. Manchmal könnte Ich schreien.  Wenn mir mein Beruf nicht Spaß machen würde und Ich rational sehe, dass es sich trotz aller Kosten langfristig lohnt zu arbeiten, kann ich in solchen Momenten die Leute verstehen, die sagen es lohnt sich nicht. Und als Highlight wird gefeiert, dass jetzt auch ALG II Emfänger und Niedriglöhner 10€ Annerkennungsbeitrag zahlen müssen. Ja was bringt das denn. Das führt doch nur dazu, dass noch mehr Kinder die es eigentlich sehr nötig hätten eine Kita zu besuchen nicht gehen und wirklich Geld bringt es auch nicht.

Jetzt rächt sich, dass wir immer mehr Niedriglohnjobs fördern, die verständlicher Weise keine Beiträge zahlen können, weil sie nicht mal von ihrem Gehalt leben können. Und die paar die noch Glück haben vernünftige Einkommen zu erziehlen, werden über Beiträge, Gebühren usw. abgeschöpft. Das ist doch pervers.  Warum gibt es immer noch keinen Mindestlohn. Dann müsste keiner der Arbeitet zum Amt gehen und um Geld bitten.  Und dann könnten auch die Beiträge wieder auf mehr Schultern verteilt werden. Denn so geht die Schere immer weiter auseinander. In Düsseldorf mit vielen Gutverdienenden zahlt man überhaupt keine Kiga Gebühren, weil die Stadt reich genug ist. Und in sozialen Brennpunkten werden die paar Gutverdiener vergrault, weil sie die einzigen sind die zahlen können.

Zweites Ärgernis ist die Qualität die in unserem Kiga geboten wird. Wenn dann ja wenigstens die Qualität  steigen würde, aber da hat sich bei uns leider wenig getan. Es wird viel versprochen, aber es ändert sich nichts. Früher konnte man das billige Essen bis 10.00 Uhr bestellen am selben Tag. Super für Notfälle oder im Krankheitsfall. Jetzt muss man eine Woche im Vorraus buchen. Und wenn man krank ist bis spätestens 8.00 Uhr absagen. Nachmittagsangebote sind auch eher Mangelware und für Schulkinder gibt es 1x im Monat einen Nachmittag. Das kenne Ich aus anderen Kigas auch anders.

So macht Vereinbarkeit von Familie und Beruf keinen Spaß, aber was will man machen, wir sind darauf angewiesen und daher kann man sich nur aufregen und versuchen über Elternrat der bei uns aber leider den Namen nicht verdient und Politik Einfluß zu nehmen.

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7 Antworten to “Vereinbarkeit Familie und Beruf: Ich könnte gerade platzen”

  1. elamatrix Says:

    Ich muss gestehen, ich musste grad ganz schön schlucken beim Lesen – erst über den noch gültigen Betrag (wobei sich der Schock für mich dann mit dem zweiten Kind wieder relativiert hatte)
    Aber die neuen Beiträge sind jetzt wirklich heftig. Vor allem wenn man bedenkt, dass bei euch ja auch noch die Au-Pair-Kosten oben drauf kommen.

    Ich wüsste nicht so recht, wie ich damit umgehen würde (ok vermutlich doch – trotzdem arbeiten und laut fluchen…) Kann deinen Frust jedenfalls verstehen.

    (Und ich bin froh im Osten zu leben!)

  2. aupairfamilienrw Says:

    Ja was die Kinderbetreuung angeht scheint der Osten immer noch ein Eldorado zu sein. Aber wir können ja nicht alle in den Osten ziehen 🙂 . Und ihr habt die Kita Plätze und wir die Arbeitsplätze. Es lebe die Arbeitsteilung „Ironie off“
    Und ja Ich werde weiter arbeiten, denn trotz allem lohnt es sich für uns als Familie sowohl kurz, aber vor allem langfristig. Aber die Wut musst einfach mal raus.
    Wirklich leid tun mir auch eher die Eltern die ziemlich knapp über der Grenze liegen. Denn für die ist es wirklich heftig. Ich verdiene als verbeamtete Lehrerin wenigsten wirklich gut und kann mir leisten zu Arbeiten. Was für ein perverser Ausdruck. Eigentlich geht man ja Arbeiten um sich was zu leisten.
    Und mit den befreiten Eltern möchte Ich um kein Geld der Welt tauschen. Denn mit meinen Kinder in einer kleinen 80qm Hochhauswohnung leben und jeden Pfennig 3x umdrehen ist auch keine tolle Alternative, da doch besser über hohe Gebühren ärgern.
    Danke fürs Zuhören

  3. grad-ohne-aupair Says:

    Kann ich ergänzen:
    – Stadt in NRW
    – KiGa-Beitrag Höchstsatz 450€ (45h-Platz)
    – Zusatzbeitrag für privaten Träger 15€ p.m.
    – Mittagessen 50€ p.m. (muss man für ein ganzes Jahr buchen, nur möglich für 45h-Kinder)
    – sonstige Zusatzbeiträge ca. 15€ p.m.

    Randbedingungen:
    Betreuung steht ab 7 Uhr zur Verfügung, wird aber von den meisten erst ab 9Uhr in Anspruch genommen.
    Wer nach 9 Uhr kommt, kommt nicht mehr rein.
    Abholung (bei 45h-Platz) bis 16 Uhr. Viele schaffen es grad mal auf den letzten Drücker.
    Flexibilität (morgens später aufmachen, nachmittags länger): NULL

  4. ap-familie Says:

    Rheinland-Pfalz: Seit September 2010 Kindergarten kostenfrei für alle ab 2 Jahren. Anspruch besteht allerdings nur auf einen Halbtagsplatz, der Ganztagsplatz – bei uns theoretisch 7 bis 17 Uhr – kostet aber auch nichts. Hortplatz 350 Euro höchster Satz bei Familie mit 2 Kindern (also pro Kind). Ich denke, dass die Hortplätze bestimmt auch noch kostenfrei werden – allerdings erst wenn mein Sohn nicht mehr in der Grundschule ist. Für ihn musste ich den Kindergarten die ersten beiden Jahre noch bezahlen, und für meine Tochter auch noch ein Jahr lang. War aber mit 60 Euro/Kind erträglich und vor allem Einkommensunabhängig. Verpflegung 50 Euro/Kind/Monat für Mittagessen plus Snack um 15 Uhr. Für die Flexibilität der KiTas möchte ich gerne eine Lanze brechen: Sie dürfen aus versicherungstechnischen Gründen nicht länger.

  5. Ellibys Says:

    Kurze Antwort!
    Mir wären meine Kinder immer wichtiger, als meine Kariere und mein Spaß am Beruf!!!!
    Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich minderstens drei Jahre zuhause bleiben und anschließend mein Kind teilzeit in den Kindergarten schicken. Anstatt laufend zu probagieren wie vereinbar Familie und Beruf doch ist, sollten lieber die Familien gefördert werden und ein Elternteil länger zuhause bleiben können! Fakt ist bei zwei Vollzeit arbeitenden Eltern, bleibt entweder die Arbeit , oder aber häufiger das Kind auf der Strecke. Immer dieses schön Gerede von Vereinbarkeit. Ich selbst bin Erzieherin, seit mittlerweilen 25 Jahren und habe diese Erfahrung häufig gemacht. Das Beste sind dann die Eltern, die nicht mal ihre freie Zeit mit ihren Kindern verbringen, sondern diese dann auch in Kindereinrichtungen abschieben! Das muß wahre Liebe sein! Sicherlich gibt es Leute bei denen es nicht anders geht, aber ich würde lieber drei Jahre Brotsuppe essen, als meinen Säugling abzugeben! Alles eine Sache der Einstellung. Die Frage ist, ob ich in solchen Fällen überhaupt ein Kind brauche!
    Dann immer das Geschwätz, die Kinder in der Krippe würden genau so liebevoll aufwachsen wie zuhause und ja wesentlich besser gefördert werden, in der Praxis alles Bla Bla. Schauen sie doch mal hinter die Kulissen, da ist eine Krippengruppe mit zwölf Kindern, meist, ein bis zwei Säuglinge. Im Ideallfall sind zwei Betreuer da, an manchem Tagen stemmt das Ganze eine Betreuerin. Die soll nun alle zwölf Kinder versorgen, wickeln, füttern, etc und dann natürlich vormittags wie nachmittags optimal fördern! Pädagogisch natürlich!!!!
    Zeigen sie mir mal diese super Frau, ich würde sie gerne kennenlernen! Ach ja, oftmals sind die pädagogischen Kräfte dann auch noch für Nebentätigkeiten zuständig, weil sich der Träger dadurch Geld sparen kann…
    Das ganze dann für einen Hungerlohn, eine lange Ausbildung, jede Menge Verantwortung und viel Gemotze von Seiten der Eltern, die für ihre hohen Beiträge natürlich auch entsprechende Leistung verlangen! Anerkennung gleich null…
    Mein Apell: Laßt Euere Kinder so lang wie möglich zuhause und gebt Ihnen, was nur Sie ihnen geben können, viel Zeit, Liebe, Ruhe und Geduld. Ihre Kinder werden es Ihnen danken! Letzter Satz, wir früheren Generationen waren auch nicht in Krippen und aus uns ist auch etwas geworden!

    • aupairfamilienrw Says:

      Hallo Ellibys

      Du klingst ja richtig verbittert und wütend. Ich finde es schade, dass du von deinem eigenen Beruf eine so schlechte Sicht hast. Natürlich gibt es zu diesem Thema sehr unterschiedliche Einstellungen und bestimmt auch schlecht Kigas, aber genauso gibt es eben auch schlechte Familien. Das bestreitet sicher niemand.

      Aber die Aussage:

      „Ob ich in solchen Fällen ein Kind brauche“ ist für mich völlig falsch gestellt.

      Wir brauchen unsere Kinder nicht, wir haben sie, lieben sie und sie gehören zur Familie. Ich bekomme doch keine Kinder „für micht“.
      Sie sind kein Spielzeug für uns Eltern oder ein nettes Deko Stück für uns.

      Kinder sind für mich normal und gehören zum Leben als Familie eben einfach dazu. Und ich finde sehr wohl, dass sich Familie und Beruf vereinbaren lassen müssen, denn sonst würde man ja überspitzt gesagt vor der Entscheidung stehen:

      Entweder wir bekommen ein Kind und leben auf Kosten des Staates oder wir gehen Arbeiten und dürfen kein Kind bekommen.

      Es geht doch darum, dass beide Eltern Zeit für Familienleben brauchen und das auf der anderen Seite genung Geld = finanzielle Sicherheit dasein muss um seine Familie auch zu ernähren. Und vor allem um die Freiheit als Familie so leben zu können wie man möchte. Niemand ist gezwungen sein Kind in die Betreuung zu geben, aber es gibt eben viele Familien wie uns, die ihre Kinder und ihren Beruf lieben und sich nicht nur für eine Seite entscheiden wollen.

      Und es geht doch nicht um die Entscheidung: Krippe oder Familie. Unsere Kinder sind recht früh in den Kiga gegangen und wurden noch früher durch APs und Tagesmütter „Fremdbetreut“, aber das bedeutet doch nicht, dass wir uns nich mehr um sie gekümmert haben. Und ich kenne zum Glück sehr viele gute und liebevolle Tagesmütter und APs, die es toll geschaft haben unseren und anderen Kids eine liebevolle Umgebung zu schaffen.

      Und zum Thema „Früher war noch alles besser“. Das ist ein schiefes Argument mit dem man alles und nichts begründen kann. In der DDR wurden fast alle Kinder in Krippen betreut und auch aus denen ist was geworden. In Frankreich und Skandinavien ist es völlig selbstverständlich Kinder früh in die Betreuung zu geben und die Menschen dort entwickeln sich genauso normal wie wir.
      Und natürlich hat kein Kind einen Schaden wenn es von den eigenen Eltern länger selbst betreut wird. Denn eine gute Betreuung in der Familie schadet genauso wenig wie eine gute Krippe. Und eine schlechte Krippe kann sicher genau die gleichen Schäden wie eine überforderte uns schlechte familäre Umgebung anrichten.

  6. Ellibys Says:

    Ich habe eigentlich mit viel Intusiasmus viele Jahre meinen Beruf ausgeübt, aber es ist richtig, daß ich ziemlich satt bin, was das falsch dagestellte Bild von Krippen bietet. Ich kenne mittlerweile etliche Einrichtungen und auch viele Betreuerinnen aus verschiedenen Krippen und da es überall das selbe Bild ist , kann mein Eindruck wohl kaum ein Einzelfall sein. Es ist richtig, Krippen kommen aus der ehemaligen DDR, aber deshalb muß man sie nicht bedingungslos für gut halten.
    Es ist nunmal Fakt, daß man in einer Krippe mit vielen Kindern, den Bedürfnissen des Einzelnen nicht so gerecht werden kann wie zuhause. Da nützt all das schöne Gerede außenrum nichts, nur um ein Gewissen zu beruhigen und für den Träger mehr Geld einzunehmen! Es wird teilweise doppelt eingewöhnt und Gruppen werde überbelegt, warum wohl? Da geht es nicht um das Wohl der Kinder, da geht es schlicht und einfach um Kohle.
    Ich bin vielleicht altmodisch und stehe mit meiner Meinung vielleicht alleine da,aber ich finde es in Ordnung ein Kind ab zwei Jahren abzugeben, obwohl ich persönlich drei Jahre warten würde. Ich finde schon, daß man sich auf gewisse Weise für eine Sache entscheiden muß, da ansonsten wie ich ja schon erwähnt habe in meinen Augen eines auf der Strecke bleibt. Unterscheiden muß man da aber auch zwischen einer Krippe mit vielen Kindern und beispielsweise einer Tagesmutter. Da ist es sicher noch individueller!
    Leider werden Kinder heut zu Tage auch für verschiedene Modelle mißbraucht. Was ich im Laufe meiner Laufbahn schon alles als super positiv erlebt habe und einige Jahre drauf ist all das praktizierte wieder total falsch , um es wiederum einen Zeitraum darauf als das a und o zu bezeichnen, das kann sich kaum jemand vorstellen. Zuhause kann ich meine Pädagogik umsetzen ohne verschobene Vorgaben, die zum Teil von Leuten stammen, die keine Ahnung von Kindererziehung haben. In meinen Augen ist es nicht erstaunlich, daß unsere Gesellschaft immer kälter wird und alles nur noch auf Erfolg und Geld getrimmt ist, wenn ein Kind schon aus dem warmen Schoß der Familie ins kalte Leben geworfen wird. Manche Kinder weinen monatelang ihren Eltern nach, da zereißt es einem auch als Betreuer das Herz! Aber das ist ja dann nicht so wichtig.
    Nun noch zu meinem letzten Thema, Grenzen setzen….
    Als Erzieherin heute kaum noch möglich, da Vorgaben von allen Seiten bestehen. Man kann mit einem 1,5 Jahre altem Kind 20 Min. über einen Apfel diskutieren, welche Farbe er haben soll, wie er geschnitten sein soll, woher er stammen soll…. etc. So viel Zeit hat kein Personal in der Krippe, wenn man darauf aber Wert legt, so kann man dies zuhause umsetzen. Ich bin der Meinung später wird man das heutige Kind auch nicht mehr fragen, ob es Lust hat zu arbeiten, sondern es muß nunmal. Je früher es das begreift, mit dem setzen, von liebevollen, logischen Grenzen umso leichter wird es später im Leben sein. Aber der Trend geht ja immer mehr in Richtung antiautoritär. Ausbaden muß dies später das Kind, wenn es merkt, daß nicht alles immer nach seinem Kopf geht!

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