Schwierige Worte Teil 2

Auch nach 5 APs vergesse Ich immer wieder, dass man als Gastmutter sprachlich genau sein muss. Gestern hatte unsere Olga freundlich angeboten in den örtlichen Minisupermarkt zu gehen und für das Gesunde Frühstück im Kiga  ein Glas Kirschen zu kaufen. Soweit so lieb. Nachdem wir dann auch geklärt haben was Kirschen sind (Kinderbuch und Wörterbuch sei Dank) ist sie losgezogen.

Mitgebracht hat sie dann ein Glas Cranberries. Sie war ganz geknickt. Es gab im Laden keine Kirschen, weder Frisch noch im Glas. Sie hätte alles abgesucht und Cranberries war laut Wörterbuch im Handy am nächsten dran. Erstmal super, dass sie überhaupt nach Alternativen gesucht hat.

Als Ich heute Morgen in den gleichen Laden bin gab es natürlich Kirschen, aber Ich hatte nicht daran gedacht, dass entweder Sauerkirschen oder Schattenmorellen auf der Packung steht. Also das klassische Missverständnis. Mein Fehler.

Ähnliche Situation vor ein paar Wochen. Der Kiga hatte auf eine Tafel geschrieben: Alle Kinder bringen ein Kuscheltier mit. Für unser Au-Pair eine klare Information was im Kiga passiert ist, aber leider nicht als Aufforderung verständlich, dass alle Eltern ihren Kindern ein Kuscheltier mitgeben müssen. Also stand unsere Kleine Ohne da.

Beide Situationen zeigen mir mal wieder, dass man auch wenn es wie bei uns super läuft und man ein tolles, cleveres Au-Pair hat die Sprachbarriere nicht zu unterschätzen ist.  Und hatte Ich eigentlich schon meinen Unmut darüber ausgedrückt, dass der Sprachkurs erst im November anfängt, da zuwenig Teilnehmer da sind.

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Eine Antwort to “Schwierige Worte Teil 2”

  1. Julia Says:

    Das Problem kenn ich (aus Au Pair Sicht) 😉 – musste manche Begriffe auf den „Einkaufszetteln“ auch erst googeln … und problematisch wurde es dann auch, wenn ich erst im Supermarkt gesehen habe, das ich was nicht verstehe und es dann auch blöd war zu fragen (Einkaufszettel auf Englisch, Supermarkt französisch …). Was immer ganz gut war, wenn mir meine Gastmutter, wenn ich mal was besonderes kaufen sollte, eine alte Verpackung von dem jeweiligen Produkt gezeigt hat … da kannst du Olga beim nächsten mal vllt ein Etikett oder so mitgeben, wenn sie etwas kaufen soll, was sie ggf. nicht kennt und das Produkt das erste Mal einkaufen soll.

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