BEMÜs und GLÜMÜs

Ich habe gelernt es gibt BEMÜs  : Berufstätige Mütter und GLÜMÜs : Glückliche Mütter.

Beim ersten Mal habe Ich gelacht, aber dann bin Ich wütend geworden. Denn erstens bin Ich nicht eins von beiden, sondern wenn schon eine BEGLÜMU :  Eine berufstätige und glückliche Mutter.  Aber es zeigt sich auch hier mal wieder es gibt nirgends soviel Neid und Missgunst wie zwischen Müttern/Frauen.

Warum darf eine glückliche Mutter nicht berufstätig sein und warum sind alle nicht berufstätigen Mütter automatisch glücklich?  Wie kommt man überhaupt auf so blöde Begriffe?

Was ist überhaupt eine berufstätige Mutter? Spricht man auch von berufstätigen Vätern?  Nein, genau weil es nämlich für die normal ist Familie und Arbeit zu haben. Nur als Frau darf Ich mich egal wie Ich mich entscheide rechtfertigen.  Will Ich aber nicht.

So dass musste jetzt einfach mal raus.

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4 Antworten to “BEMÜs und GLÜMÜs”

  1. elamatrix Says:

    Äh…
    Ich wollte grad lachen – blieb mir im Hals stecken als ich mich dran erinnerte wie mich seit einiger Zeit meine GLÜMÜs in der Gemeinde sorgenvoll fragen wie es Tochter in der Krippe so ergeht (unausgesprochener Nachsatz: ‚und ob es sehr schlimm für sie ist‘) und wie es mir so geht, ob das nicht zu anstrengend ist.

    Bekennende BEGLÜMU!

    • aupairfamilienrw Says:

      Oh den Ton kenne Ich auch und manchmal ertappe Ich mich dabei, dass Ich dann besonders positiv über meine Arbeit spreche und wie wichtig Ich es finde zu arbeiten. Eigentlich genau so falsch und dann fühlen sich die „GLÜMÜs“ wahrscheinlich angegriffen.

      Warum ist es so schwer ehrlich über die Vor- und Nachteile beider Modell zu sprechen und vor allem sich gegenseitig zu achten und zu unterstützen. Denn was ja noch dazu kommt. Nicht jede GLÜMÜ ist es freiwillig und nicht jede BEMÜ geht freiwillig arbeiten.

      Zum Glück habe ich gute Freunde aus beiden Lagern mit denen ich ehrlich sprechen kann. Aber Kiga und Krabbelgruppen sind wirklich gefährliche Pflaster für das Selbstvertrauen jünger Mütter.

  2. ap-familie Says:

    Es wird besser! Während ich in den ersten Jahren die absolute Exotin war (okay, Vollzeit berufstätig) höre ich jetzt immer öfter ein „Kann ich nicht, dann muss ich arbeiten,“ etc. von den anderen Müttern. Sobald das kleinste Kinde im Kiga war, haben bei uns eigentlich alle wieder mit dem Arbeiten angefangen, mittlerweile – Dank Ganztagsschul-Angeboten und Nachmittags/Ferienbetreuung auch viele wieder mehr als „nur“ stundenweise.
    Ich weiss für mich, dass ich als nicht beruflich arbeitende Mutter durchgedreht wäre – wobei ich ehrlich bin und gerne zugebe, dass ich die Arbeitszeit gerne auch auf 25/30 Stunden reduziert hätte, wenn es finanziell möglich gewesen wäre. (würde ich heute noch gerne :-)) Das hat aber nicht nur was mit Kindern zu tun – in der Zeit würde ich durchaus gerne Sachen für mich machen…
    Interessanterweise war es für viele meiner jüngeren Kolleginnen völlig selbstverständlich, möglichst schnell wieder (Teilzeit) zu arbeiten – und sei es vom Home-office aus. Da es in Rheinland-Pfalz ja den (kostenlosen) Kindergartenplatz ab 2 Jahren gibt, wird das hier sehr „normal“.

  3. kruemelmotte Says:

    ich würde mal sagen das ist doch mal wieder ein typisches klischee von einigen „wessi“-frauen – bitte nicht persönlich nehmen!!! (ich weiß, dass es andere gibt^^)

    ich kenne hier kaum eine (also eigentlich genauer gesagt keine) Mutter die im meinem freundes /babysitter/ kitakinder -kreis „hausfrau u mutter“ ist. die meisten arbeiten vollzeit, einige halbtags. mag zum teil auch daran liegen , dass es sich viele nicht leisten können.
    ich kenne aber auch kaum eine, die es vorziehen würde…

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