Leben ohne Au-Pair

Das ist für mich schon seit einigen Wochen immer wieder ein Thema.  Ich hatte ja schon ein paar Mal die Pro-Contra Punkte auch hier im Blog gegenüber gestellt und eigentlich spricht die Logik, Vernunft und das Geld für ein Au-Pair.  Aber Ich habe immer mehr das Gefühl, dass Ich neben der wirklich guten und tollen Entlastung durch Olga zunehmend gestresst und genervt bin.  Dabei ist es nichts spezielles.  Olga macht ihre Arbeit super und die Kinder lieben sie.  Wir verstehen und gut und es gibt objektiv keinen Grund zum meckern.  ABER

– Ich habe im Moment das Gefühl, dass die Zeit die Ich wirklich als effektive Entlastung habe kaum noch die Zeit überwiegt, die Ich investiere um unserem Au-Pair zu helfen.

– Die Au-Pair Suche fürs nächste Jahr ist nervig und Ich habe nicht wirklich das Gefühl ein passendes Mädchen zu finden. Vielleicht suche Ich aber auch unbewußt immer ein Haar in der Suppe.

– Wir genießen als Familie Wochenenden ohne AP immer mehr. Auch den Urlaub im Sommer werden wir wohl auf jeden Fall ohne AP verbringen.

– Ich habe keine Lust in paaralell Dates unserer Olga hineingezogen zu werden und mir dann anschließend das  Gejammer warum es nicht klappt anzuhören.

Auf jeden Fall sitze Ich jetzt hier und überlege zusammen mit dem Gatten nach Alternative für Sommer 2011.  Ob wir es einfach wagen sollen unseren Alltag wieder ohne Au-Pair zu meistern.  Denn wie fühle Ich mich erst, wenn das nächste AP wieder nur Mittelmaß wird.

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10 Antworten to “Leben ohne Au-Pair”

  1. Julia Says:

    … kompliziert. Viel Glück bei einer Entscheidung, aber um deinen Blog wäre es auf jeden Fall schade – ich lese sehr gerne die ganzen Au Pair Geschichten ;).

  2. aupairfamilienrw Says:

    Ich würde den Blog ja nicht schließen und auch andere Formen der Kinderbetreuung bieten bestimmt genug Stoff zu schreiben 🙂

    Und bis zum Sommer haben wir ja auf jeden Fall noch ein Au-Pair. So schnell wird man mich nicht los 😉

  3. ap-kruemelmotte Says:

    wenn du auf dauer eher gestresst bist, wäre ein guter babysitter vielleicht eine bessere variante? kann mir gut vorstellen, dass es bei recht guter planung günstiger für euch ist und babysitter ,die nicht ständig da sind, sind oft besser gelaunt – kann jetzt aber nur für mich sprechen.
    das „dategejammer“ ist nur der vorgeschmack. den liebeskummer deiner eigenen beiden mädles hat du länger als ein jahr „an der backe“ 😉

    • aupairfamilienrw Says:

      Das „dategejammer“ ist an für sich völlig in Ordnung und auch bei Liebeskummer habe Ich normalerweise immer ein offenes Ohr. Aber mich stört diese Abgebrühtheit mit der Sie beide anlügt und versucht sich bei beiden das beste rauszunehmen. Und darauf habe Ich so überhaupt keine Lust. Vor allem weil absehbar ist, dass sie am Ende ganz ohne dasteht und dann geht das Gejammer los. Mich stört also mehr der moralische Aspekt.

      Sie hat bei der Arbeit meistens gute Laune und ist ein tolles AP, daher liegt das Problem hier glaube Ich wirklich eher bei mir 😦

  4. Anne Says:

    Also ich kann gut verstehen, dass die Abgebrühtheit dich nervt, aber das ist ja nichts generelles sondern liegt diesmal an Olga. Oder waren alle eure Au pairs in einem Liebeschaos?
    Zu dem anderen, ich kann mehr als gut verstehen, dass Au pairs nicht nur tolles mitbringen. Ich glaube mein größtes Problem ist, immer einen „Gast“ in der Familie zu haben. Und eben noch eine Person die ein offenes Ohr haben möchte. Kann man nicht bei euch auch die Kinder länger in der Schule und KiGa betreuen lassen?

  5. Ramona Says:

    Nachdem wir letztes Jahr einen Supergau mit einem georgischen Au Pair Jungen hatten, habe ich auch gesagt: Nie wieder Au Pair. Wir fanden dann auch sehr schnell eine 18jährige Babysitterin, die zunächst einen positiven Eindruck machte. Sie hatte selber zwei jüngere Schwestern und schien mir ideal für unsere damals 3 und 8 Jahre alten Mädels zu sein. Zweimal kam ich vorzeitig von Terminen zurück. Einmal waren sie im Garten. Die Große spielte etwas gelangweilt an der Schaukel und die Kleine beschäftigte sich alleine im Sandkasten. Unsere Babysitterin saß auf dem Trampolin und hörte über Kopfhörer Musik. Ein weiteres Beispiel: Babysitter ist mit den Kindern im Zimmer. Die Kinder spielen Playmobil und Babysitterin blättert in einer Zeitung. Als ich dann meinte, dass doch schönes Wetter sei und sie nach draußen gehen könnten, meinte die Dame nur: Warum denn, die Mädels würden doch so schön mit Playmobil spielen. Dann kamen die Osterferien und es war abgesprochen, dass sie dann (selber noch Schülerin) häufiger zum Babysitten kommt, da ich schwanger war und der voraussichtliche Entbindungstermin auf Ostern fiel. Am letzten Schultag rief sie mich dann an, um mir mitzuteilen dass sie in den Osterferien gar nicht kommen könne, da sie zu ihrem Vater fahren wollte. Das war dann auch der Abschied vom Babysitter. Was ich eigentlich sagen will, ist dass es auch sehr schwierig ist einen g u t e n Babysitter zu finden und da die meistens ja auch zeitlich eingebunden sind, kann man auf diese Person auch nicht unbedingt auf eine Betreuung im Krankheitsfall oder in Ferienzeiten ausweichen.

  6. apmama Says:

    Du sprichst mir aus der Seele, jeder einzelne Satz oben könnte von mir sein zur Zeit 🙂
    Wir sind ja auch gerade auf der Neu-Suche, und es ist soooo schwierig, ein Mädel zu finden (bei uns muss sie auch noch Autofahren können, das macht es noch schwieriger). Und unsere Madame hier, die wir zur Zeit haben, ist meistens wirklich wie eine 12jährige, also nicht besser als unsere 12jährige. Obwohl sie lieb und nett ist, bin ich immer öfter genervt. Sie ist zwar eine echte Entlastung, was das Kinder-Rumkutschieren angeht, aber zuhause tut sie fast nix. Und surft immer nur im Internet, anstatt wirklich was mit den Kindern zu machen. Mit Ansage, was sie tun soll, klappts, sonst aber eher nicht. Ich bin nun auch am überlegen, ob wir nicht irgendwie ohne auskommen können…

  7. ap-familie Says:

    Willkommen im Club,
    ich habe jetzt Kontakt zu einem Mädel, das gegen freie Kost und Logis zu vorher abgesprochenen Zeiten 15 Std. die Woche auf die Kinder aufpasst/Hausarbeit macht. Den Rest der Zeit wird sie Sprachkurse machen/jobben. Mädel ist aus der EU. Alternative: Eine Freundin unseres jetzigen APs, die nach Deutschland will. Als AP. Wir haben uns noch nicht entschieden (und ich schiebe die Entscheidung vor mir her – es ist ein regelrechter Unwille, sich überhaupt mit der Sache zu beschäftigen!) Ich halte Euch auf dem Laufenden, das EU-Mädel wird im Januar persönlich vorbeikommen, ab Mitte Februar sollte es dann losgehen. Mir ist es schon Recht, wenn sie hier lebt (das Zimmer ist sowieso frei), aber sie muss nicht ihre Freizeit mit uns verbringen. Ich genieße nämlich die AP-freien Wochenende auch sehr.

  8. Ramona Says:

    So ein „Teilzeit-“ Au Pair wäre für uns auch ideal. Ich hatte auch schon einmal Kontakt zu einem Mädchen, das hier gerne studieren wollte. Da sie aber nicht auf Taschengeld verzichten wollte und meinte, dass es doch kein Problem sei eine Vollzeit-Studentin und zusätzlich ein Vollzeit-Au Pair zu sein, konnten wir leider nicht zusammen kommen.

  9. Lina Says:

    Die Suche auf aupair-world wird zunehmend immer schwieriger, hab ich das Gefühl. Wir sind im Moment auch auf der Suche. Von 40 Kandidatinnen kaum eine mit Interesse an Kindern, Familienleben etc. Ich habe langsam keine Lust mehr auf die fragen zu antworten, wie: Zahlt ihr mir den Flug? Zahlt ihr den Sprachkurs? Was zahlt ihr sonst noch? Kann ich einen Nebenjob haben?
    Das mit Männergeschichten kann ich gut nachvollziehen. Unser erstes Au-pair hat sich auch ständig mit verschiedenen Männern getroffen, unter anderem auch mit Verheirateten. Da war die Ehefrau am Wocheende mit den Kleinkindern zu Hause, der Ehemann hat sich mit unserem Mädchen getroffen. Ich muss sagen, ich kam sehr schwer damit zurecht.
    Im Endefekt haben wir uns dann getrennt, nicht nur deswegen

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