Warum lassen wir uns so behandeln?

Diese Frage ist ja heute häufiger in den Kommentaren gestellt worden.  Und wie Ich finde auch mit recht, denn wenn Ich  objektiv von außen meinen Blog lesen würde, dann würde Ich genau die gleiche Frage stellen.

Die Antwort ist nicht so einfach und hat viele Aspekte:

1.Trotz aller Fehler und Probleme mag Ich Olga, auch wenn Ich im Moment zwischen Sympathie und Antipathie quasi stündlich schwanke.

2. Die große Hilfe und kleine Hexe hängen sehr an Olga und dieses Verhältnis möchte Ich ihnen nicht einfach wegnehmen, nur weil wir Erwachsenen Probleme haben.

3. Neben allen Problemen hat Olga unbestreitbar gute Seiten

4. Sie kann super aufräumen und bügeln

5. Die Kinder und Ich lieben ihre Montags Pfannkuchen Events

6. Sie  kann  der kleinen Hexe stundenlang Geschichten vorlesen

7. Nach Aufforderung hat sie Gesellschaftsspiele für sich entdeckt.

8. Sie hat noch nie ihre Arbeitsstunden gezählt oder Nein gesagt wenn wir sie gebeten haben zu babysitten oder Überstunden notwendig waren.

9. Viele Probleme haben wir nur weil sie offen und ehrlich über ihre Aktivitäten spricht, eine eigentlich gute Eigenschaft zu der Ich sie ja ermuntert habe

10. Sie bisher die Kinder schon gut und sicher betreut hat und es keine Ausfälle wie Gestern gab.

11.  Solange die Kinder weiter soviel krank sind wie diesen Winter bisher können wir ein AP mehr als gut gebrauchen.

12. Olga ist eingearbeitet und wenn man klare Ansagen mach läuft es meistens ok.

13. Wir sind sicher auch nicht perfekt und haben Fehler  und Macken die Olga stören

14. Ich bin FEIGE.   Es ist immer viel einfacher objektiv zu sagen „Es reicht“ als subjektiv in der Situation so zu handeln.

15.  Nach 5 ziemlich guten Monaten will Ich nicht gleich beim ersten großen Problem die Flinte ins Korn werfen.

 

Ein AP Verhältnis ist eben auch deshalb so schwierig aber auch schön und spannend, weil man eben Chef und Arbeiter,  Mutter und große Tochter,  Freundin und Freundin  und noch viel mehr in einem ist.

Daher werde Ich wohl wie immer noch ein bischen grübeln und hoffe einfach, dass wir Anfang der Woche mit Olga ein klärendes Gespräch führen können. Und vielleicht hat sie ja auch etwas auf dem Herzen und wir kommen dem eigentlichen Problem näher. Denn die Gesprächsanlässe sind eher Symptome als wirklich Kern des Problems.

 

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