10 Tips wie man sich als AP schnell und zuverlässig bei der Gastfamilie unbeliebt machen kann

Und aus aktuellem Anlaß hier meine Top 10 der  AP Highlights des aktuellen AP Jahres

1.  Am Morgen aus der am Vorabend mal wieder fast leer getrunkenen Milchtüte den letzten Schluck Milch  für den eigenen Kaffee nehmen und den Kindern erklären, dass sie jetzt Pech haben, während die Gastmutter auf der Suche nach Kondensmilch ist, die natürlich auch so gut wie alle verbraucht ist.

2. Die mit Monogramm bestickten Saunahandtücher der Gastmutter fürs AP Bad nehmen und zwar sobald die Gastmutter  sie sauber  auf den Stapel mit Sauna Wäsche  im Schrank eingeräumt hat.

3.  Warten bis die Gastmutter am PC arbeitet und dann ca. alle 10-20 Minuten ins Arbeitszimmer platzen und diverse Anliegen vorbringen

a)  Ich brauche JETZT eine Kopie für XY                    Obwohl du schon seit 3 Monaten von der Notwendigkeit gewußt hast.

b)  Ich möchte mir die Beine enthaaren ist das ok   NEIN es ist Arbeitszeit und Ich bin eigentlich gerade bei der Arbeit!

d)  Ich möchte deine Hilfe bei der Suche nach Sprachkursen, FSJ …….         Denn in meiner Freizeit will Ich mich mit so unwichtigen Dingen nicht beschäftigen

4.Alternativ am Abend warten bis die Gastmutter  ihren Blog  füttern will und dann sofort ins Arbeitszimmer laufen und neugierig auf den PC schauen  und irgenwelche Neuigkeiten     berichten die man nicht beim Abendessen besprechen konnte weil siehe Punkt Nr. 8     Denn die Tür habe Ich nur aus Spaß geschlossen und ich bin ja gerne jederzeit für mein AP da.

5. Kühlschränke, Seitentüren und Fenster offen lassen und wenn die Gastmutter den Fehler sieht als erstes den magischen Satz sagen „Ich war das nicht“   Klar es war bestimmt die Katze, denn die war die einzige die noch den ganzen Tag zu Hause war.

6. Das vollgepinkelte Bett im Kinderzimmer  einfach mal ignorieren und die Bettdecke über den nassen Fleck legen. Das gibt am Abend ein super Aroma wenn die Kinder Abends ins Bett gehen.

7. Kinderausstattung wie Handschuhe,  Mützen und Spielzeug einfach mal verlieren und wenn es auffällt sagen „Kann ja mal passieren“   Was grundsätzlich richtig ist, aber man kann eben auch drauf achten so dass es nicht ständig passiert.

8. Zum Essen grundsätzlich mit 5-20 Minuten Verspätung kommen weil man noch eben telefonieren, chatten …. muss

9. Wenn man dann zum Essen kommt auf jeden Fall  aus der Pfanne  alle Würstchen nehmen, Gemüse liegen lassen und ganz wichtig sich in Ruhe ein für die Kinder verbotenes Getränk oder Lebensmittel nehmen und vor allen Essen.    Denn nichts ist entspannter als ein Abendessen mit zwei bettelnden Kindern

10.  Während die Gasteltern ein sehr schwieriges Gespräch über ein berufliches Problem führen einfach dazwischen quatschen und mal wieder die eigenen Probleme besprechen wollen.   Wir kommen dann am Wochenende auch vorbei wenn Schatzi da ist 😉

Ob Olga klar ist wie  distanzlos, dreist und  egoistisch  sie sich manchmal häufig verhält?   Ich befürchte nicht und Ich habe immer weniger Lust sie mit ihren 22 Jahren noch zu erziehen, denn  da  leider sehr beratungsresistent.  Also versuche Ich auch  ihre positiven Seiten zu sehen und sage mir es sind maximal noch 6 Monate und dann darf sich ein anderer mit ihr amüsieren.

Und Ich lerne von Olga, denn seit sie bei uns ist bin Ich auch egoistischer und deutlicher geworden, denn sonst vereinnahmt sie einen total. Auch daher ist es glaube Ich gut, dass wir im nächsten Jahr erstmal kein AP einladen. Den nach diesem Jahr währe Ich eine sehr vorsichtige und kritische Gastmutter geworden.

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5 Antworten to “10 Tips wie man sich als AP schnell und zuverlässig bei der Gastfamilie unbeliebt machen kann”

  1. Sven Says:

    Hallo Zusammen

    oha, die Liste liest sich ja wie das Große „No-Go“-Buch für Aupairs – ich schaue immer wieder gerne vorbei, da wir auch mal überlegten ein Aupair einzuladen…

    Grüße

    Sven

  2. ap-familie Says:

    Ich finde, Du solltest differenzieren: Da sind Punkte, die Höflichkeit und Anstand betreffen (1,2,3,4,8,9,10) und Punkte, die ihre Arbeitseinstellung (5,6,7) betreffen. Die Dinge, die die Arbeitseinstellung betreffen sind Sachen, die Du entweder humorvoll oder ernst kritisieren kannst – bzw. akzeptieren (oder eben nicht) musst. Das ist Ärgerlich, damit kann man aber leben. Bei den anderen Dingen finde ich, solltest Du auf Ihre Vorbildfunktion hinweisen und – ganz ehrlich – ich würde sie einmal darauf hinweisen und sie in Zukunft in diesen Dingen wie ein Kind behandeln – also rügen, dass man so etwas nicht macht oder auch darauf hinweisen, dass sie – wenn sie das nächste Mal nicht pünktlich zum Essen kommt, den Rest des Tages nicht mehr an den Computer darf o.ä. Oder ihr Verhalten einfachmal spiegeln: Wieso zitierst Du sie nicht in ihrer Freizeit während Schatzi (welche Nr?) da ist und redest mit ihr über diese Punkte? Ggf. auch mal morgens, sobald Ihr wach seid und es Dir einfach gut passt – und sie aber leider noch frei hat. Ich würde ihr dann auch schon sagen, dass Du diesen Zeitpunkt des Gesprächs bewußt gewählt hast….
    Du weisst selbst, wie lange 6 Monate sind und es ist auf Dauer einfach extrem anstrengend und zermübend, wenn Du mit diesem Mantra arbeitest. Dieser Prozess ist schleichend und man trifft oft nicht den richtigen Absprung. Sei Dir dessen bewußt!

    Viel Glück!

    • aupairfamilienrw Says:

      Danke für die klaren Worte. Du hast in allem Recht. Und wie oben geschrieben haben wir ja schon die nächste Quittung für meine Feigheit bekommen 😦

      Das mit dem Absprung ist für mich der entscheidende Punkt. Ich denke immer häufiger darüber nach, ob wir das AP Jahr nicht evt. doch frühzeitig beenden sollen/müssen. Mir fehlt die Kraft und Motivation eine 22 jährige clevere junge Frau zu „erziehen“.

      Andererseits gibt sie sich gerade wieder verstärt Mühe und das Verhältniss zu den Kids ist viel besser geworden.

      Und dann bringt sie solche Klöpse wie gestern Nachmittag und hat ein Verhalten wie ein Teenager.

      ICH WILL NICHT KEIN 3. KIND ERZIEHEN , aber ohne Erziehung/Konsequenzen/Strafen wird es nicht gehen. Und nach 6 Monaten wechseln/abbrechen ist auch nicht toll und vor allem was soll Ich ihrer neuen Gastfamilie sagen 😦

      • ap-familie Says:

        Wenn Du jetzt schon so darüber nachdenkst, wirst Du keine 6 Monate mehr durchhalten. (bzw. durchhalten wollen, ohne dass Du auf dem Zahnfleisch gehst). Wenn Du Dir und ihr einen Gefallen tun willst, dann laß sie jetzt eine neue Familie finden – denn das ist für 6 Monate noch möglich. Wenn Du Dich noch 3 Monate „durchschleppst/quälst“, muss sie höchstwahrscheinlich früher nach Hause, weil sie für nur 3 Monate keine neue Familie mehr finden wird.
        Der neuen Gastfamilie sagst Du, dass sich aufrund Deines neuen Stundenplans im 2. Halbjahr spontan eine günstigere/bessere Betreuungsmöglichkeit ab sofort ergeben hat und Ihr sie deshalb nicht mehr braucht.

        Ich glaube, dass Du damit Euer Verhältnis dahingehend retten kannst, als dass Ihr wahrscheinlich weiter in Kontakt bleiben könnt. Ein völlig entnervter Rausschmiss in 3 Monaten ist dem wahrscheinlich eher nicht zuträglich.

        Ach, das läßt sich alles so einfach analysieren, wenn man selbst nicht betroffen ist… – ich weiss auch nicht, was ich in Deiner Situation machen würde. Allerdings ist der Klopps von heute einfach extremst gefährlich – d.h. Du hast sowieso keine ruhige Minute mehr. Du liest doch selbst auf AuPairMom: Ist das Vertrauen einmal weg, gibt’s keine Chance mehr.

        Viel Glück bei Eurer Entscheidung! (was meint eigentlich Dein Mann dazu?)

  3. Pieps Says:

    Kein AP einladen? Kuhl, dann is‘ ja Platz für mich!

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