Die Fragen zum Montag

Warum kauft man als AP am Wochenende 6 verschiedenen Süssigkeiten die ALLE Erdnüsse enthalten oder enthalten können wenn man genau weiss, dass ein Kind eine lebensgefährliche Allergie hat?

Warum  plaziert  man diese geöffnet und frei zugänglich in der Küche und nicht in seinem Zimmer, dem Balkon, Auto des Lovers …….?

Warum  liegt man den ganzen Abend mitten im Flur vor dem Kamin um mit Schatzi Schach zu spielen oder blockiert die Küche für Stunden um sich dann jeweils passend zu den Familienmahlzeiten zu verkrümeln?

Ich habe keine Anhnung, aber unser AP vielleicht neue Fragen:

Warum hängen meine Süssigkeiten jetzt vor der Haustür an Schatzis Autotür in einer Mülltüte?

Warum hat meine Gastmutter schon wieder diesen leicht genervten Blick?

Und ab heute Abend  hoffentlich

WARUM BEKOMME ICH EINEN MEHR ALS DEUTLICHEN HINWEIS ANSCH… BEZÜGLICH DER  LEBENSGEFAHR IN DIE SIE UNSERE KLEINE HEXE MIT DIESER  SAUBLÖDEN AKTION GEBRACHT HAT

 

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13 Antworten to “Die Fragen zum Montag”

  1. Fabienne Says:

    Ohje ohje, hoffentlich hat die kleine nix davon gegessen..?
    Also etwas mitdenken sollte man ja. Und vor allem würd ich persönlich keine Süßigkeiten offen rumliegen lassen in der Küche. Ich hatte meine Schokolade immer in meinem Zimmer versteckt. Und vor allem wenn die Süßigkeiten auch noch n allergischen Schock auslösen könnten… Bei Erdnuss-Allergikern sind die ja meist ziemlich heftig. Das weiß man doch.
    Unverantwortlich in meinen Augen.

    • aupairfamilienrw Says:

      Genau das ist der Punkt der mich maßlos ärgert. Sie weiß um die Gefahr, besonders weil wir am Freitag eine Übung mit Oma, Kids und IHR durrchgeführt haben, wie der Anapen im Notfall zu bedienen ist und welche Medikamente gegeben werden müssen 😦

      Und wir haben schon mehr als einmal klar gestellt, das unser Haus eine Erdnussfreie Zone ist. Daher eigentlich darf sie auch in ihrem Zimmer keine Artikel mit Erdnüssen haben.

      Diese Regel war ihr auch schon während der Au-Pair Suche mehr als deutlich gesagt worden und von ihr mehrfach als ok akzeptiert worden.

  2. Pieps Says:

    Uuuuuuuuuuups!

  3. Andrea Says:

    und Du willst es tatsächlich noch 6 Monate mit ihr aushalten???

    Mich würde ja echt mal deine Pro und Contra Liste interessieren…

    das mit den erdnusshaltigen Süssigkeiten finde ich ehrlich gesagt der Oberhammer…

    LG

    Andrea

    • aupairfamilienrw Says:

      Genau diese Frage stelle Ich mir ja auch immer wieder. Die Pro-Contra Liste müsste Ich wirklich mal wieder machen.

      Aber jeder der schon mal ein AP hatte, kann glaube Ich den Zwiespalt nachvollziehen. Von außen betrachtet sagt es sich schnell und relativ leicht: WECHSELN

      Aber in so einer Situation kommen viele Faktoren zusammen und zum Teil deuten sie in sehr unterschiedliche Richtungen.

      – Abhängigkeit vom AP, bei uns zum Glück kein Hauptpunkt mehr
      – Die Gefühle der Kids, die in unserem Fall sehr an Olga hängen und die alt genug sind um zu erkennen, wann ein AP „zu früh“ geht.
      – Verantwortungsgefühl dem AP gegenüber, denn wir würden ihre Pläne und Träume ziemlich torpedieren, wenn wir einfach das Jahr frühzeitig abbrechen
      – Die Erinnerung an gute Zeiten und die Hoffnung das es vielleicht doch wieder besser wird.
      – Die guten Seiten die fast jedes AP auch hat und die man auch nicht einfach ignorieren möchte/kann.
      – Die Frage wann ein Fehler so groß ist, dass man wirklich wechseln muss/will. Denn Ich erwarte von Olga ja auch, dass sie nicht beim ersten kleinen Problem mit uns die Flinte ins Korn wirft und geht.

      • ap-familie Says:

        – Abhängigkeit vom AP, bei uns zum Glück kein Hauptpunkt mehr
        => Der wichtigste Punkt schon mal abgehakt.
        – Die Gefühle der Kids, die in unserem Fall sehr an Olga hängen und die alt genug sind um zu erkennen, wann ein AP „zu früh“ geht.
        => Deinen Kindern kannst Du alles mögliche erzählen. Sie werden darüber hinwegkommen und vor allem – jetzt haben sie noch die Möglichkeit, die Beziehung weiter zu pflegen.
        – Verantwortungsgefühl dem AP gegenüber, denn wir würden ihre Pläne und Träume ziemlich torpedieren, wenn wir einfach das Jahr frühzeitig abbrechen
        => Wenn Du ihr jetzt kündigst, muss sie nicht abbrechen, sondern Du gibst ihr eine Chance, es neu zu versuchen und besser zu machen. Außerdem hast Du eine Verantwortung Dir und Deiner Familie (insbesondere Deiner Kleinen Hexe) gegenüber!
        – Die Erinnerung an gute Zeiten und die Hoffnung das es vielleicht doch wieder besser wird.
        => Das ist eine Illusion. Eure Beziehung ist vorbelastet und Dein Vertrauensvorschuss aufgebraucht. Wie lange seit Eurem letzen klärenden Gespräch? Die Abstände werden gegen Ende des Jahres kürzer, nicht länger.
        – Die guten Seiten die fast jedes AP auch hat und die man auch nicht einfach ignorieren möchte/kann.
        => Behalte die guten Seiten in guter Erinnerung. Das kannst Du nicht mehr, wenn das Verhältnis völlig in die Brüche gehen sollte.
        – Die Frage wann ein Fehler so groß ist, dass man wirklich wechseln muss/will. Denn Ich erwarte von Olga ja auch, dass sie nicht beim ersten kleinen Problem mit uns die Flinte ins Korn wirft und geht.
        => Wenn Du ehrlich bist, hoffst Du zwar, dass sie ein derartiges Verantwortungsgefühl hat – aber glaubst Du wirklich, dass sie beispielsweise bleiben würde, wenn sie die Möglichkeit hätte, einen ihrer Lover nächste Woche zu heiraten und finanziell unabhängig wäre? Dass sie aus Anstand ihren Vertrag gut und bis zum Ende erfüllen würde? Was Du hier schilderst ist kein „erstes kleines Problem“ sondern massive Beeinträchtigungen und Gefahren seit bestimmt 2 Monaten, die sich trotz diverser Gespräche nicht verbessern 😦

  4. alleinverziehend Says:

    Ich unterschreib mal bei ap-familie.
    Die Kinder werden ja auch merken, dass du ein Problem mit Olga hast.

    • Fabienne Says:

      Eben, Kinder merken das ja auch wenn die Eltern sich streiten, die bemerken Spannungen! Was sagt Olga denn dazu?

    • aupairfamilienrw Says:

      Klar merken es die Kinder wenn wir mal Spannungen haben, aber so schlimm wie es vielleicht hier wirkt ist es jetzt auch nicht. Und Ich habe ja zum Glück auch immer noch Möglichkeiten Olga vor den Kids zu loben und wir sprechen ja normal miteinander. Meine Gereiztheit bekommt viel mehr der Gatte in Ehebalintgruppe in unserer „Ehebeziehungsgesprächbadewannte“ ab 😉

  5. podruga Says:

    hallo,
    hin und wieder lese ich hier interessiert mit, weil ich selber mal au pair war und meine, mich noch dunkel an die andere seite erinnern zu können. ist ja schon viele jährchen her.
    aber bei allem, was sie hier berichten, sehe ich doch erhebliche differenzen, nicht nur in einem bereich (wie hier die nachlässigkeit mit den süßigkeiten oder auch der umgang mit den männern).
    ich würde langsam aber sicher über einen wechsel nachdenken. und das olga auch so offen sagen. vielleicht tut ihr das alles schon.

    es ist natürlich auch für ein au-pair nicht einfach. es ist angestellt, fühlt immer die soziale differenz, den kulturunterschied usw. ich habe damals auch meine familien gewechselt.

    ihr seid in dem dilemma, dass die kinder sie mögen und ihr euch verantwortlich fühlt. aber das au-pair leistet einen job, ihr seid die arbeitgeber und gebt den rahmen vor. und ich meine, dass ihr olga gegenüber viel nachsicht und auch verantwortung zeigt.

    nach einigen artikeln wäre bei mir das fass schon übergelaufen. (und das schreibe ich aus einer warte, die eigentlich beim au-pair sein müsste).

    warum geht sie in ihrer freizeit mit dem schatzi nicht in ihr zimmer? ich verstehe da einige sachen nicht. damals hatte ich auch einen freund und es wäre mir niemals in den sinn gekommen, mit ihm in den allgemeinen familienräumen rumzulungern.
    und eure kinder würden sich schnell an ein neues au-pair gewöhnen, aber das kennt ihr sicher auch schon.

    • aupairfamilienrw Says:

      Ich war auch mal selbst AP und kann auch nicht verstehen warum sie so gerne in unseren Räumen rumhängt. Ich war immer recht froh auch mal meine Ruhe zu haben oder mich zurück zuziehen wenn Ich Freunde zu Besuch hatte.
      Sie betonnt immer wieder, dass sie sich bei uns wie zu Hause fühlt. Und das macht es so schwer, denn Ich glaube Ihr wirklich, dass sie uns mag und wirklich nicht registriert wenn sie unsere Grenzen zum Privaten überschreitet. Spannend wäre hier mal ein Gespräch mit ihrer Mutter, aber die spricht leider nur russisch.

  6. annagoesaustralia Says:

    Hi,

    bin gerade per Zufall hier gelandet und war geschockt davon, wie man so etwas einfach so da liegen lassen kann. Habe mir jetzt erstmal den Rest der Artikel auf der Startseite durchgelesen und werde mich jetzt an den Rest oder zumindest einen Teil davon machen.

    LG

  7. Cris Says:

    Ich denke dass ihr schnellstens ein Gesprächstermin finden müsst und auch ganz klar rüberkommen muss dass es vielleicht die letzte Chance ist. Wäre sie schon 9 bis 10 Monate da, würde ich die letzten 2 Monate noch irgednwie aushalten, aber sie hat ja erst Halbzeit!

    Ich hoffe ihr findet einen guten Weg.

    Gruss
    Cris

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