Alltag als Arztfrau

Hier für meine treuen Leser die mich immer wieder als Arztfrau finden 😉    Ihr wollt gerne Arztfrau werden? Ihr findet Arzfrau sein ist cool?  Ich kann euch sagen es gibt tolleres.  Wenn ihr aber einen Mann sucht der euch im Familienleben möglichst nicht stört, dann sucht euch einen Chirurgen.     Denn so ein gemütlicher Samstagsdienst hält ihn euch fast das ganze Wochenende vom Leid.   Ironie off.

Ok wenn er Freitag wirklich mal früh, also so gegen 17.00 Uhr zu Hause ist hat man einen gemeinsamen Abend, aber eben auch nur einen kurzen, weil man ja am nächsten Morgen auch früh raus muss.

Samstag früh aufstehen, weil es die einzige Möglichkeit für Familienleben ist noch gemeinsam zu frühstücken.  Dann 24 Stunden ohne Papa und anschließend beim zweiten Frühstück am Sonntag nochmal ein kurzes bischen Wochenendnormalität.  Nur dass der Papa bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlafen hat und meist völlig ko und ausgelaugt ist.

Er beschränkt seine Ruhepause schon auf 2-3 Stunden um überhaupt noch was vom Wochenende und seiner Familie zu haben, aber trotzdem ist der Sonntag mehr als kurz.  Und am Montag geht es dann für weitere 5 Tage in die normale Routine + wieder einige Dienste.

Familienfreundlichkeit und Krankenhaus sind zumindest hier gerade wieder zwei sehr unpassende Schuhe.  Und es wäre ja alles noch zu ertragen wenn die Dienste nur im einstelligen Bereich bleiben. Aber wir nähern uns mal wieder langsam aber sicher der 10+ Grenze pro Monat.

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2 Antworten to “Alltag als Arztfrau”

  1. Susanne Says:

    Du Arme. Das ist sicher hart.
    Aber: Sehe es positiv. Mein Mann und ich sind beide Schichtdienstler, und in dem Rhytmus „Ich Nachtschicht, er Spätschicht“ sehen wir uns immer 5 Tage am Stück GAR NICHT. Nicht mal zum Frühstück. 😉
    Musst es so sehen: Das hält die Liebe frisch!!! :-))))

    • aupairfamilienrw Says:

      Hart ist es vor allem für meinen Mann, denn der steht jeden Tag wieder vor der Wahl Schlaf oder Familienleben. Und Ich rechne es ihm hoch an, dass er sich meist für die Familie entscheidet.

      Bisher haben wir uns doch noch recht erfolgreich geweigert die Klinik gewinnen zu lassen. Wenn es zu arg wird, haben wir auch schon mal das Familienleben in die Ambulanz verlegt.

      Dann fahren Kids und Ehefrau eben Abens zu Papa ins Krankenhaus um gute Nacht zu sagen oder einfach einen Kaffee gemeinsam zu trinken. Und wir sehen uns zum Glück noch jeden Tag. Auch wenn es für mich dann manchmal bedeutet Abends/ Nachts nochmal für 1 Stündchen aufzustehen wenn er vom Rufdienst kommt oder Morgens mit ihm zu frühstücken, auch wenn Ich eigentlich schlafen könnte.

      Und Ich würde meinen Mann jederzeit wieder heiraten, aber nicht weil, sondern obwohl er Arzt ist 🙂

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