Frühlingsgefühle

Es ist Frühling und das merkt man als Gastfamilie eines APs nicht nur am schönen Wetter, sondern auch an der deutlich besseren Laune des eigenen APs.  Ich finde es jedes Jahr wieder erstaunlich welchen Einfluss das Wetter auf die Beziehung zwischen AP und Gastfamilie haben kann.  Im Winter und noch schlimmer im Januar/Februar sinkt die Laune und Motivation vieler APs auf den Nullpunkt.

Die Kinder können kaum raus, sind gelangweilt und anstrengend und auch die APs haben wenig Möglichkeiten und Interesse Ausflüge zu machen.  Aber sobald das Wetter etwas besser wird steigt die Laune.  Hier bei uns ist schon seit gut 2-3 Wochen wieder ein richtiger aufwärts Trend zu spüren. Olga ist viel aktiver und besser gelaunt bei der Sache.  Ok sie übersieht immer noch gerne die Bügelwäsche wer nicht, aber sie geht wieder mit den Kids vor die Tür ohne das Ich es fordern muss und hat einfach gute Laune.

Ich hoffe einfach, dass jetzt das letzte drittel unseres AP Jahres anfängt in dem man das AP am liebsten garnicht mehr abgeben möchte. Und das klappt hier gerade wieder richtig gut.  Beispiele der letzten Tage/Wochen

– Wenn Ich Mittags/Nachmittags nach Hause komme ist die Wohnung richtig tip top aufgeräumt. Und zwar nicht nur oberflächlich, sondern richtig 🙂

– Die Kinder bekommen an ihrem kurzen Kiga Tag wieder richtiges Essen gekocht und nicht nur Cornflakes und Nutella

– Olga hat mit den Kids Frühlingsdeko für unsere Fenster gebastelt und aufgehängt.

– Olga hat es geschafft 20 Bewerbungen für ein FJS abzugeben und zwar ohne meine Hilfe

– Olga  sieht wieder Arbeit und schenkt mir 100 kleine Momente wo Ich sie einfach nur dankbar umarmen möchte.   Es sind Kleinigkeiten wie das Ausschlafen lassen am freien Tag, ein Kaffee nach einer anstrengenden Konferenz …..

– Spieldates mit Kiga Freunden werden eigenständig verabredet und eingehalten

– Päckchen und andere Termine werden einfach vom AP gemanaged und Ich kann arbeiten gehen.

– Kleine Einkäufe wie Milch, Brot, Obst werden nebenbei erledigt und Ich muss nicht nochmal extra losfahren.

 

Kurz und knapp gerade wissen wir wieder sehr zu schätzen, dass wir ein AP haben und in solchen Phasen bekomme Ich auch ein bischen Angst vor der Zeit ohne AP.  Klar wir schaffen es auch ohne, aber eben nicht mehr so bequem und einfach wie jetzt.  Zum Glück hat aber auch unsere Lösung ab Sommer noch keine wirklichen Hacken bekommen.  Unser neuer Babysitter war schon 3x Probehalber da und kommt gut mit den Kids aus und auch unsere Putzfrau ist nach wie vor super.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , ,

2 Antworten to “Frühlingsgefühle”

  1. ap-familie Says:

    Ich freue mich wirklich sehr für Euch!
    Vielleicht als Lichtblick noch ein paar Anmerkungen bezüglich Deiner guten Beispiele der letzten Woche.
    Bei uns ist es nämlich so: Dadurch dass die Kinder gar nicht zu Hause sind, ist die Wohnung IMMER so aufgeräumt, wie wir sie morgens verlassen. Es liegt weder Spielzeug rum noch sonstige „Überbleibsel“ von irgendwelchen Kinderaktivitäten. Schulkinder lassen ihre Eltern sowieso ausschlafen (wenn sie entsprechend instruiert sind). Schulkinder gehen gerne alleine auf den Spielplatz oder zum Fahrradfahren oder treffen sich mit Freunden. Schulkinder gehen gerne los und kaufen Sachen ein, die man vergessen hat. Das samstägliche gemeinsame Aufräumen/Putzen hat bei uns mittlerweile Routine. Meine Tochter (noch nicht mal Schlukind sondern im November 5 geworden) hat freiwillig das Kinderbad gewischt und achtet seitdem darauf, dass Zahnpastaflecken sofort weggewischt werden….

    Ich finde es nach wie vor sehr angenehm, dass wir kein AP mehr haben und merke, wie die Kinder viel mehr im Haushalt übernehmen (müssen) und dadurch von selbst ordentlicher werden. Zwar war die Theorie stets, dass die APs die Kinder zur Mitarbeit auffordern, aber so richtig zuständig haben sich die Kinder offensichtlich nicht gefühlt. Seitdem sie ihren Dreck/Chaos (größtenteils) selbst wegmachen müssen, versuchen sie, ihr von vorneherein zu vermeiden.

    Mein Fazit: Bei kleinen Kindern ist das AP eine wirklich große Hilfe. Bei größeren Kinder überwiegen die neu gewonnenen Freiheiten (Zeit, Geld, Haus alleine, keine Koordination mit AP-Terminen) die Nachteile.

    Daher: Genießt die Zeit mit Olga und freut Euch trotzdem auf Eure eigene Zeit. Wenn Olga in der Nähe bleibt, habt Ihr ja außerdem einen Extra-Babysitter. Zwei unserer APs leben hier noch in der Nähe und das gibt mir auch Sicherheit. Ich habe sie bislang aber noch nicht gebraucht…

    • aupairfamilienrw Says:

      Danke für die Lichtblicke. Das ist auch meine Hoffnung. Und viele Punkte sind schon zu beobachten, wenn unsere Olga einfach mal Urlaub hat oder ein paar Tage bei Schatzi ist.

      Ob Olga in der Nähe bleibt wird sich zeigen. Sie möchte am liebsten in die Nähe einer Bekannten ihrer Mama und die wohnt doch ein paar hundert Kilometer entfernt. Aber so wie Ich Olga kenn würde sie uns besuchen kommen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: