Nimmersatt is back

Nach einer Woche ohne Au-Pair ist unsere Olga wieder im Lande.  Unser Urlaub war sehr arbeitsreich und eher weniger erholsam, aber das haben treue Leser sicher schon daran gemerkt, dass ich nicht zum bloggen gekommen bin.   Dabei gab es mal wieder mehr als genug Stoff.

Woran wir merken, dass wir wieder zu 5 im Haushalt sind.  Unsere Nahrungsmittel verschwinden wieder.  Nimmersatt ist gestern Nachmittag angekommen und der Kühlschrank ist schon wieder leer.  Der Gatte hatte schon gestern Abend nur noch 1 kaltes Bier (gefühlt waren vorher mindestens 3-6 im Kühlschrank), alle Tomaten sind weg daher fällt Tomate Mozarella heute Abend aus, die Chips sind alle, die Salami ist alle und auch die Milch ist aus.   Ach ja die Cornflakes Behälter sind auch bis auf einen alle leer.

Es ist echt unglaublich wieviel sie innerhalb eines Tages futtert. Mir ist es aber nicht nur durch den Schwund heute aufgefallen.  Vor allem war es fazinierend wie lange wir mit einem Wocheneinkauf ausgekommen sind. Nämlich wirklich eine Woche.  Es wurde überhaupt nichts wirklich alle.  Und wir sind auch keine sparsamen Esser.

Also die Lebenshaltungskosten werden ab Sommer hier deutlich sinken.  Denn auch wenn es nach ein paar klaren Ansagen eher günstige Lebensmittel sind die verschwinden, die Masse macht es einfach.  Aber fairer Weise muss ich dagegen rechnen, dass sie was Wasserverbrauch und Telefonkosten angeht deutlich günster ist als unsere vorherigen APs.  Mehr als das Geld stört auch eher das Gefühl ständig vor leeren Regalen/Kühlschränken zu stehen.  Alles was man selbst gerade gerne essen möchte ist leider schon weg.

Was gab es sonst noch zu berichten?

Die erste Ferienwoche hatte Olga ja offiziell noch kein frei. Sie hat ausdrücklich abgelehnt Urlaub zu nehmen. Dafür hat sie sich dann ab Montag krank gemeldet und den ganzen Tag in ihrem Zimmer am PC gesbastelt und alle 3 Minuten einen Sonderwunsch der Güteklasse: „Kannst du MAL EBEN ….“ geäußert.   Offiziell hatte sie es am Magen, das hat sie aber nicht davon abgehalten den Kindern ihre Grillhähnchen wegzufuttern und gemütlich 3 Zwischenmahlzeiten einzunehmen.  Mir ist der Hut hochgegangen, als sie ernsthaft  mit vollem Mund fragte: „Ist es eigentlich besser wenn Ich Heute oder Morgen Abend ausgehe?“    Schon klar, erst krank machen und sich dann vollfuttern und Party machen, während die Gasteltern Besucherkind, Handwerker und eigene Kids parallel händeln.  Da habe ich aber deutlich nein gesagt. Wer krank ist geht nicht aus und wer gesund ist kann babysitten.  Hat sie aber auch ohne zu murren geschluckt.  Sie war ganz überrascht, dass ich gestresst bin und mir meinen Urlaub anders vorgestellt habe.

Die zweite Woche hat Schatzi sie dann in die Sonne entführt, bin gespannt ob das All inklusiv Hotel noch steht oder schon leer gefuttert ist 😉 .  Aber die Woche Pause hat beiden Seiten gut getan.  Jetzt sind es noch 3-4 Monate und dann ist unser erstmal letztes Au-Pair Jahr zuende.  So langsam kommen glaube ich alle in die Endphase in der die Begeisterung auf allen Seiten nachlässt und die bei APs eher Dienst nach Vorschrift aber ohne besonderes Engagement  bedeutet.  Daher haben wir auch angeboten, dass sie wenn eine FSJ Stelle sie schon früher haben möchte nichts dagegen haben sie ein paar Tage/Wochen eher gehen zu lassen.  So sparen wir ein bischen Geld und Nerven und sie kann früher ihre Freiheit mit eigener Wohnung genießen.

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3 Antworten to “Nimmersatt is back”

  1. Grit Says:

    Wir hatten das gleiche Problem mit einem Aupair…immer waren gerade frische gekaufte Sachen weg und auch die besonderen Leckereien waren immer leer…Daher haben wir für unser Aupair einen eigenen kleinen Kühlschrank (diese ganz kleinen Mini-Kühlschränke) für ihr Zimmer gekauft, in dem sie dann die speziellen Puddings, Joghurts, Getränke aufbewahren konnte,die sie sich aussuchte. Ausserdem hab ich ihr ihre Chips und Schokolode unter dem Vorwand mit auf’s Zimmer gegeben, dass die Kinder nicht so viel Ungesundes im Schrank/Abstellkammer sehen sollten.
    Zusätzlich- und von Riesen-Vorteil – habe ich die Regel aufgestellt, dass sie immer von allem mindestens 1 Stück übrig lassen muss…d.h. nichts komplett leer machen darf.

    Das hat dann den Vorteil gehabt, dass zumindest noch ein Rest von dem übrig war, was ich benötige und dass, wenn ihr Vorrat leer war, sie auch mal von ihrem Taschengeld „Nachschlag“ kaufen musste.

    Vielleicht würde das bei Euch ja auch helfen? Für mich war es jedenfalls unterträglich, dass immer alles weg war, was ich gerade Essen wollte…
    Liebe Grüsse
    Grit

  2. Klari Says:

    Ich stelle mir das auch ziemlich nervig vor, wenn man z. B. etwas zum Kochen und Essen geplant hat, und dann sind die Sachen plötzlich verschwunden.
    Ich frage mich auch, wo sie den Appetit hernimmt und die ganzen Kalorien lässt. Sie scheint einen sehr agilen Stoffwechsel zu haben, denn ansonsten müsste sie ja schon aus alle Nähten platzen.
    Ich könnte so viel nicht verdrücken, und ich bin gerade schwanger und habe nen gesteigerten Appetit (halte mich aber weitestgehend zurück). 😉

  3. Fabienne Says:

    Echt krass wie dreist sie sich benimmt, vor allem das mit dem krank sein etc. Ich hätte mich auch NIE getraut den halben Kühlschrank leerzufuttern!

    Ich denke mal, sie wird sich ganz schön umschauen wenn sie dann ne eigene Wohnung hat und ihren eigenen Kühlschrank leerfuttert, dann wird sie mal merken was das so kostet 😉

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