1 2 3 im Sauseschritt

läuft unsere Zeit als AP Familie ihrem Ende zu.   Wie immer kann man am Schluss kaum fassen, dass schon wieder 12 Monate vorbei sind.   Ist es wirklich schon so lange her, dass wir Olga vom Flughafen abgeholt haben?  Das wir uns von unserem damaligen AP verabschieden mussten?

Ja ist es und wie immer am Ende fängt die Zeit an zu rennen.   Und seit gut einer Woche haben auch unsere Kinder wirklich verstanden, dass Olga bald gehen muss.   Und das zeigt Wirkung.  Die kleine Hexe macht mal wieder ihrem Namen alle Ehre und ist zickig wie schon lange nicht mehr.  Sie ist wie ein kleiner Vulkan. Bei der kleinsten Verstimmung wird explodiert.  Und sie ist mega eifersüchtig auf jede Minute die ihre Schwester mit unserer Olga allein verbringen darf.    Und sie schläft schlechter und hat sogar wieder 2x ins Bett gemacht.  Auch das hatten wir häufiger rund um einen Wechsel.

Typisch kleine Hexe hat sie das natürlich noch nichts von wegen „Ich bin traurig das Olga geht“ gesagt.  Aber sie gibt uns Zeichen.  Zum Beispiel steht sie oft vor dem Bild unseres letzten APs und sagt ganz traurig.   Sie ist auch schon sooooooo lange weg.  😦
Die große Hilfe  wird nicht wütend wie ihre Schwester, sondern sie wird anhänglich.  Und passend zur Situation erstmal für ein paar Tage krank.  Sie hat es sehr genossen, nochmal 2 Tage von Olga nach allen Regeln der Kunst verwöhnt zu werden.  Olga hat ihr stundenlang vorgelesen und sich mit ihr und unser Bett gelegt und gekuschelt.   Was die Eifersucht der Schwester nicht gerade positiv beeinflusst hat 😉 .

Neben dieser totalen Anhänglichkeit und leichter Regression in Bereich Sprache.  Unser großes Schulkind redet seit ein paar Tagen bevorzugt wie ein Baby wird sie aber auch manchmal ziemlich gemein gegen Olga.  Auch das typische Zeichen des nahen Abschieds.  Gestern hat sie ihr gesagt :  „Du bist verfressen und Mama und Papa freuen sich wenn du weg bist !“

Wir haben also zum ersten Mal die Situation, dass unser Kind uns in eine ziemlich peinliche Situation gebracht hat.  Denn so haben wir definitiv nicht gesagt, wobei sie inhaltlich ja nicht unrecht hat.  Ich habe schon das ein oder andere Mal geflucht, wenn ich mal wieder vor leeren Lebensmitteltüten  stand.   Wir haben dann aber erklärt, dass es unhöfflich ist Olga sowas einfach ins Gesicht zu sagen und auch Eltern manchmal Fehler machen.   Ab jetzt müssen wir also doppelt aufpassen was wir vor den Kids erzählen.

Olga hat den Zwischenfall zum Glück nicht zu schwer genommen.  Sie hat wohl auch erkannt, dass ein Körnchen Wahrheit darin lag und wir haben ihr das ja er hofftenlich höflicher auch schon einige Male selbst gesagt.

Man merkt aber bei allen Beteiligten, dass langsam aber sicher Wehmut aufkommt und man anfängt die stressigen und nicht so schönen Phasen im AP Jahr zu vergessen und an die schönen und witzigen Zeiten zu denken.

Ich merke auch, dass so langsam der Respekt vor dem Leben ohne AP zunimmt.  Denn gerade diese Woche mit krankem Kind haben mal wieder sehr deutlich gezeigt, dass in so einem Fall ein AP einfach toll ist.  Olga hat mit soviel Liebe und Fürsorge für unsere große Hilfe gesorgt, dass ich wirklich ohne schlechtes Gewissen arbeiten gehen konnte.  Und das wird uns ab Sommer bestimmt fehlen.

 

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