AP Familie sein bedeutet:

–  Am Montag Kind und AP zum Kiga Event zu schicken und nur ein bischen schlechtes Gewissen haben zu müssen.

–  Dem AP 2 zusätzliche freie Nachmittage und ihre Faulheit zu gönnen, weil die Oma da ist und viel mit den Kids unternimmt.  und die mal wieder im Keller gehortet Bügelwäsche erledigt hat

– Gestern Abend den Ehemann noch um Mitternacht von der Fete abholen können, weil ja das AP im Haus ist und man die Kids so gut für 30 Minuten „allein“ lassen kann.

– Am Donnerstag 40 dafür verwenden das eigene und das Nachbar AP zum Sprachkurs zu fahren, aber dafür auch nett mit beiden im Auto über ihre Zukunftspläne zu plauschen.

– Die ganze Woche Handwerker im Haus haben zu können ohne das man sich dafür extra frei nehmen muss oder überlegt wer später anfängt um sie ins Haus zulassen.

– Gemeinsam mit dem AP überlegen welche Behördenwege und Erledigungen noch vor ihrem Umzug ins FSJ gemacht werden müssen. Das kostet bestimmt nochmal 1-3 Nachmittage.

– Heute Morgen nach dem Aufstehen schon jemand in der Küche zu finden, der gerade gefrühstückt hat und nicht wissen ob man sich jetzt wirklich freut bald wieder ganz allein im Haus zu sein.

Ich finde alle diese Punkte der letzten Tage zeigen perfekt was man unter geben und nehmen und einer Beziehung auf Gegenseitigkeit versteht.  Denn genau das macht ja die AP Idee für beide Seiten wenn es klappt so toll 🙂

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2 Antworten to “AP Familie sein bedeutet:”

  1. Grit Says:

    Bist Du Dir sicher, dass du ohne Aupair sein möchtest? Ich hatte zwischen unseren aupairs dann auch mal eine Hausangestellte/Kindermädchen – natürlich mit entsprechend hohem Lohn – und muss sagen, ich war nicht so flexibel wie mit aupair und gekostet hat es mich viel mehr!! (bei hohem Lohn achtet man auf jede Stunde, die man NICHT zahlen muss und beeilt sich permanent, um ja nicht noch mehr „Zeit“ zahlen zu müssem). Klar hatte ich nicht die Probleme und den Zeitaufwand wie für unsere aupairs, aber es war dann doch auch nicht alles Gold…aber wer weiss, Du klingst in letzter Zeit doch eher wehmütig, wenn Du an die Zeit ohne aupair denkst…eine Umstellung wird es sicherlich.

    Ich drück Dir die Daumen, nach einer Umstellungsphase wird sicherlich auch dies wieder toll…und wenn nicht: nunja: ihr könnt ja immer noch ein neues aupair kommen lassen…also vielleicht mit der Verplanung des extra Zimmers noch etwas warten ;-)??!!!

    LG
    Grit

    • aupairfamilienrw Says:

      Hallo Grit

      Ja ein bischen wehmütig werde ich, aber bisher noch nicht genug um schon jetzt rückfällig zu werden 😉

      Die finanzielle Frage ist spannend, von der Theorie her müssten wir eigentlich Geld einsparen, da wir durch OGS und Kiga keine 30 Stunden Betreuung mehr brauchen. Die 3-10 Stunden pro Woche bekommen wir über einen Babysitter günstiger abgedeckt und die Mehrkosten für die Putzfrau bringen hoffentlich auch ein mehr an Komfort, da sie Aufgaben übernimmt die ein AP nicht machen muss und die meisten APs auch nicht machen möchten

      – Fenster putzen
      – Badezimmer putzen
      – Keller putzen
      – Betten beziehen
      – Bügelwäsche komplett (inkl. Hemden, Blusen …)
      – Gartenarbeit im Vorgarten

      Einiges haben bei uns APs zwar auch immer mal wieder freiwillig gemacht, aber eben nicht regelmäßig und in der Qualität wie es unsere Putzfrau schafft.

      Das AP Zimmer wird auch erstmal so bleiben und kann daher im Notfall schnell reaktiviert werden. Ich sehe uns nämlich auch durchaus „Rückfall“ gefährdet in ein paar Jahren 🙂

      Und für mich fällt die lästige Einarbeitung in den Ferien weg, daher ich habe seit 5 Jahren zum ersten Mal wieder richtige Sommerferien ohne Einarbeitung.

      Und bei aller Wehmut ich bin Realistin. Wenn nicht letzter Monat wäre würde es hier auch nicht so rund laufen. Denn die Phasen wiederholen sich ja jedes Jahr. Und so sehr ich diese und andere Phasen vermissen werde, die Heimwehkrisen, 3-Monatskrisen und Alles-ist-doof Phasen werde ich nicht vermissen.

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