Entspannte Ferien sind eine Utopie

Die Sommerferien sind ja eine tolle Sache und die Zeit im Jahr in der alle gerne Lehrer wären ;),  wenn die Ferien dann zu ende sind und wir uns mit den netten, schlauen und gut erzogenen Kindern dieser Leute in wunderschönen undichten,  schimmeligen und baufälligen Altbauten amüsieren dürfen ist das Bedürfnis zu tauschen komischer Weise nicht mehr so hoch.  Aber egal.  Ferien sind super.

Damit ich mich aber nicht zu schnell umgewöhnen muss bietet mir mein trautes Heim das Schulnahe Wohlfühlprogramm:

Freitag: Wasser tropft aus der Kellerdecke

Samstag:  Wir dürfen die neue Heizung testen, weil die Temperaturen eher an Herbst als an Sommerferien erinnern.

Sonntag:  Dauerregen und wir picknicken vorm Kamin mit warmen Kakao und Keksen.

Montag:  Der Wasserschaden vom Freitag wird begutachtet und bei der Prüfung durch die Fachfirma ein zweiter unter unserer neuen sauteuren Whirlwanne gefunden 😦

Dienstag:  Handwerker im Haus um den ersten Schaden vom Montag zu beheben.

Mittwoch:  Möchte ich mir noch gar nicht vorstellen 😦

Vielleicht hätten wir doch wieder ein AP einladen sollen.  Denn die Einarbeitung könnte auch nicht stressiger sein als dieses Chaos.  Ach ja Olga beobachtet das ganze im Bademantel aus ihrem Zimmer.  Sie rührt keinen Finger und wenn sie sich Mittags etwas kocht gibt es für mich nicht mal eine Portion mit.  Und alle anderen Mahlzeiten nimmt sie bewußt ohne uns ein.

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3 Antworten to “Entspannte Ferien sind eine Utopie”

  1. Higanbana Says:

    Klingt schlimm, aber ich glaube, ein Umzug mit krankem Mann und 2 putzmunteren Kindern, die zwischen und ueber die Kisten huepfen, schlaegt das trotzdem noch immer. Halte bitte die Ohren steif!!!

  2. ap-familie Says:

    Oh, ich hoffe das geht nicht so weiter mit den Haushaltskatastrophen! Klingt nicht nach entspanntem Urlaub. (Aber die Ferien dauern ja noch ein wenig länger – nächste Woche soll das Wetter besser werden und da bei uns übernächste Woche die Schule wieder anfängt wette ich, dass spätestens dann die Temperaturen auf Hochsommerniveau steigen 😦 )Jedenfalls mich würde Olgas Art zur Zeit wahnsinnig machen.Gerade wenn sie den ganzen Stress mitbekommen hat, ist es doch nicht mal mehr Arbeit zwei Portionen von xy zu kochen (zumal Ihr die Nahrungsmittel ja bezahlt!). Oder sich mal zusammenzusetzen, auf die Kinder einzugehen? Alles in allem hört es sich nicht groß nach Verlust an, wenn sie nicht mehr da ist. Offenbar seid Ihr schon zum Hotel für sie geworden. Wann ist sie endgültig weg? Habt Ihr Euer gemeinsames Abschiedsessen schon hinter Euch oder verzichtet Ihr diesmal dankend (immerhin meidet sie Eure Gesellschaft ja offenbar zu den Mahlzeiten – man möchte sich schließlich nicht aufdrängen…) Bahhh….

    • aupairfamilienrw Says:

      Olga bleibt noch bis Sonntag, dann darf Schatzi sie zu ihrer neuen Wohnstelle fahren. Das Abschiedsessen wird wohl stattfinden. Aber vor allem deshalb, weil es den Kindern viel bedeutet und ich mich nicht auf ihr Niveau herunter lassen möchte. Sie will ja auch noch einen Kuchen für uns backen. Kündigt sie schon seit letzter Woche jeden Tag an.

      Ja ich fühle mich auch wie ein Hotel, aber die letzten 5 Tage bekommen wir jetzt auch noch rum und dann fangen hoffentlich meine Ferien richtig an. Kein Kiga mehr, keine Handwerker und hoffentlich schönes Wetter. Da können mich nicht mal mehr Raumtrockner schocken.

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