Abschiedsessen und Kuchen

Ja wir hatten ein Abschiedsessen und Ja es gab auch einen Abschiedskuchen von Olga.  Aber der Reihe nach.

Olga hatte schon am Mittwoch einen wunderschönen Maulwurfskuchen gebacken, aber nicht für uns, sondern für die anderen APs im Ort.  Wurde mehrfach erwähnt, aber am Abend durften wir die Reste dennoch probieren und er war sehr lecker.

Am Donnerstag hat Olga dann für uns tatsächlich einen typisch heimatlichen Kuchen gebacken der auch super lecker war.  Was ich persönlich sehr schade fand sie hatte kaum Interesse ihn auch mit uns gemeinsam zu verspeisen.  Ich musste zum Kaffee rufen und auch da wie immer kam sie mit über 15 Minuten Verspätung = wir waren alle schon fast fertig.

Das Abschiedsessen lief nach einem ähnlichen Muster ab.  Wir hatten uns für 18.00 Uhr „verabredet“ und vor allem die Kinder waren super aufgeregt.  Erstens gehen wir nicht jeden Tag mit der ganzen Familie in ein schickes Restaurant und zweitens war es ja ein besonderer Abend für Olga.  Nebenbei wollten wir auch noch den letzten Kiga Tag der großen Hilfe feiern.

Der beste aller Gatten hat den ganzen Nachmittag Stemmarbeiten im Haus durchgeführt und ich hatte große Wäsche gemacht und mit den Kids die Kinderzimmer sortiert.  Olga verbrachte den Nachmittag wie die letzten 13 schlafend oder am PC.

Um 17.00 haben wir uns alle schick gemacht, die Kids aufgehübscht und standen um 17.55  bereit zur Abfahrt im Flur.  Die Kinder sind dann total aufgeregt hoch zu Olga und was sagt sie?

Genau:    „Ich komme in ein paar Minuten ich muss noch kurz telefonieren !“

Mit gut 15 Minuten Verspätung sind wir dann zum Essen gefahren.  Im Restaurant selbst war es dann wirklich nett.  Wir haben uns normal unterhalten und die Kinder haben es genossen mal richtig schick essen zu gehen.  Aber auch dort hat Olga keinen Handschlag gerührt.  Kinder wollten Fische im Aquarium schauen,  Kleine Hexe muss auf Klo,  Kinder brauchen Hilfe am Salat Buffet  egal was anstand Olga blieb brav auf ihrem Stuhl sitzen.    Dafür schlug sie direkt bei Ankunft vor, dass wir ja alle Steaks aus dem Selbstbau Programm essen könnten =  das teuerste Essen.

Sie hat dann zwar doch nur ein Schnitzel bestellt, aber der Eindruck passte einfach.   Nach dem Essen sind wir mit zwei glücklichen aber aufgedrehten Kids nach Hause gekommen.  Dort ist Olga dann auch sofort wieder in ihr Zimmer verschwunden und wir haben die Kinder ins Bett gebracht.  Der Sekt im Kühlschrank für die Erwachsenen Nachfeier ist dann eben ungenutzt dort geblieben.

Samstag hat sich dann das gleiche Spiel nochmal beim Frühstück wiederholt.   Hatte ich eigentlich schon Olgas Frühstücksradar erwähnt 😉 ?  Aber das ist besser Stoff für einen neuen Beitrag.

 

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