Frühstücksradar

Olga hat es am Wochenende immer punktgenau geschafft solange zu schlafen eher in ihrem Zimmer zu warten  bis wir unten die Spülmaschine ausgeräumt haben,  der Tisch gedeckt war,  Eier gekocht und Frenchtoast fertig waren.  Wenn dann die Kaffeemaschine als letztes durch Duft verkündete es ist angerichtet kam mit  – Überraschung nur 5 Minuten Verspätung und ohne rufen –  Olga.   Sie setzt sich an den Tisch ißt mit großem Genuss und verschwindet dann wieder.  Während des Frühstücks plapperte sie einen mit lauter Theorien aus dem Internet voll und zwar egal ob man gerade versucht Zeitung zu lesen oder sich mit Kinder oder Ehepartnern unterhält.

Sehr beliebt war auch immer, wenn sie nach Beendigung IHRES Frühstücks anfängt den Tisch einfach abzudecken.  Ansich ja lieb, aber wir sitzen am Wochenende gerne etwas länger gemütlich am Tisch.  Ach ja wenn wir mal Glück hatten und die Kinder uns länger schlafen lassen hat sie auch hin und wieder selbst Frühstück gemacht, aber natürlich nur für sich.  Sie hat niemals auch den Frühstückstisch für uns gedeckt oder schon mal die Brötchen für uns mit aufgebacken.   Höchstens die letzten Eier gegessen oder die letzte Milch leer gemacht.

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7 Antworten to “Frühstücksradar”

  1. Andi Says:

    Ich würde sagen,Olga macht euch den Abschied leicht!

  2. Marc Says:

    ..und wer deckt der Olga jetzt den Frühstückstisch?! 🙂

    • aupairfamilienrw Says:

      Ich bin mir sicher sie erzieht sich ihren zu Betreuenden so, dass er oder sie ihr das Leben nicht zu hart macht 😉

      Aber ohne Spaß, ich bin auch gespannt wie sie sich in einer WG macht. Denn sie wohnt jetzt wohl mit ca. 4-7 anderen jungen Leuten zusammen und die werden sie wahrscheinlich nicht bedienen. Es sei denn es sind alles junge Männer 🙂

    • zimtapfel Says:

      Ich such mal nach den Blogs ihrer jetzigen Mitbewohner/innen… 😀

  3. NRWFamilie Says:

    Das ist ja super! Wie bei uns zu Hause. Und am besten ist es noch, wenn wir nach dem Frühstück noch einen Ausflug machen, bei dem auch das AP mitfährt, dann geht sie nämlich wenn sie aufgegessen hat, wieder auf ihr Zimmer und wartet bis wir abfahren. Grrrrrr….. Ich bin mal rauf und hab ihr erklärt, dass das Hotel auf der anderen Seite des Kirchplatzes ist, und dass man dort zum fertigen Frühstück runter geht, nach dem Aufessen wieder aufs Zimmer und da dann wartet, bis der Bus zum Ausflug abfährt. Das kostet aber Geld. Bei uns gilt: wer mitisst, macht auch mit, wer mitfährt, hilft auch mit Packen, Kinder anziehen etc. Schließlich bezahle ich beim Ausflug auch ihren Eintritt und Essen usw. Grrrr… Seit ich das gesagt habe, frühstückt sie nicht mehr mit uns am WE, sondern erst, wenn wir schon fertig sind und alles abgeräumt haben und auf Ausflüge kommt sie auch nicht mehr mit. Hmmmm…. ich für meinen Teil bin der Meinung, das ist dann ihr Problem und wir als Familie stellen uns eben auf einen Familieninternen Ausflug ein, ohne unerfüllte Erwartungen an das AP zu haben und ohne auf noch eine Person Rücksicht nehmen zu müssen.

    • aupairfamilienrw Says:

      Den Spruch mit dem Hotel finde ich super 🙂 Und das mit den Ausflügen haben wir auch immer so gesehen. Wer nicht will der hat schon. Wobei ein wirklich gutes in die Familie integriertes AP schon von allein mit anpackt. Genau wie ich als Gastmutter ja auch spontan mithelfe wenn ich sehe, dass unser AP Hilfe braucht. In solchen Momenten zeigt sich eben ob ein AP sich wirklich als Teil der Familie sieht oder doch eher als Gast der gemeiner Weiser auch noch arbeiten muss 😉

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