Glücklicher Hausfrauen Tag :)

Heute hatte ich Glückstag.   Ich hatte den ganzen Tag frei, da alle meine Klassen entweder schon ihren Abschluss haben,  heute Abschlussprüfungen schreiben oder auf Klassenfahrt sind.  Und selbst die Vertretungsplanung hat keine Aufgabe für mich gefunden 😉

Also habe ich meine beiden Damen heute Morgen gemütlich mit dem Rad in Schule und Kiga gebracht und mich dann in Ruhe an die Reorganisation meines Büros gemacht.  Unglaublich was in 2 Wochen an Papierbergen eingezogen ist und sich auf  und um meinen Schreibtisch verteilt.

Nach erfolgreicher Papiervernichtung habe ich mich an die Bettwäsche gemacht und unsere Handwerker bei der Arbeit beobachtet.  Wir haben diesmal wirklich nette, zuverlässige und fleisige Handwerker. Dank schönem Wetter konnte ich auch 3 Maschinen Wäsche im Garten trocken.

Gegen Mittag sind dann noch Oma und Opa zu Besuch gekommen und haben sich voller Tatendrang an unseren Vorgarten Dschungel  und die Kinderschränke gemacht.  Und in gut 2 Stunden haben wir es geschafft das Wäschechaos von Fr. Reinlich  und den Garten zu ordnen.     Wäsche sortieren gehört nämlich nicht zu Fr. Reinlichs Stärken.  Sie produziert immeer noch sehr überraschende Wäschestapel (Hose, 2 T-Shirts, Pyjama Oberteil, Turnhose,  Unterhemd,  Nachthemd) und legt diese ordentlich gebügelt in den Schrank.  Ich habe noch kein System erkennen können .  Dafür habe ich meine Wintersocken im Korb für Strumpfhosen der großen Hilfe gefunden.   🙂   Aber egal jetzt sind beide Kinderschränke auf Sommerzeit umgestellt und die Winterjacken gewaschen im Keller.

Den Rest des Nachmittags haben Opa und kleine Hexe mit einem Fussball Wettkampf und die große Hilfe mit 2 Freundinen auf dem Trampolin verbracht.  Oma und ich konnten somit gemütlich Kaffee trinken und und uns unterhalten.

So könnte jeder Dienstag sein 🙂

Ach ja der beste aller Gatten hat mal wieder Rufdienst und war sogar schon für 45 Minuten zu Hause bevor er erneut in die Klinik durfte.   Für ihn ist also kein Glückstag  😦     Aber immerhin hatte er noch genug Zeit seinen Auflauf zu essen den ich heute auch noch gaaaaaanz in Ruuuuuhe gekocht habe.

 

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4 Antworten to “Glücklicher Hausfrauen Tag :)”

  1. Michael Says:

    Lieber Frau…XXX,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Informationen verschlungen. Unser erstes AP kommt zum 01.07.12 und uns ist natürlich auch nicht so ganz wohl bei der Sache. Allerdings haben wir weder Großeltern noch sonstige Verwandte zur Verfügung, welche uns bei der Betreung unseres kleinen Sohnes unterstützen könnten. Wir sind beide wieder Vollzeit und ebenfalls in ansruchsvollen Berufen. Unser AP kommt aus der Ukraine und morgen werde ich dann zur Ausländerbehörde gehen und meine Einkunftsnachweise für die Verpflichtungserklärung vorlegen. Da wir nicht ständig kontakt mit unserem zukünftigen AP haben bin ich nach dem Lesen Ihrer Erfahrungen verunsichert ob sie sich nicht noch Last Minute verliebt und zu hause bleibt. Wir haben sie auch nicht nach männlichen Freunden befragt..hoffentlich kein Fehler. Grundsätzlich sind wir davon ausgegangen, das dies eine Privatangelegenheit wäre mit der wir nichts zu tun haben. Ich muß gestehen das ich nach Ihren Erlebnissen mit dem AP Olga stark verunsichert bin, zumal sie ja für ein AP paradisische Zustände bei Ihnen vor fand. Bei uns wird es definitiv keine Männerbesuche, noch Anrufe geben. Unpünktlichkeit werden wir nicht tolerieren..besonders wenn es um die gemeinsamen Mahlzeiten oder wichtige Termine geht. Ich überlege bereits ob ich nach Ihren Erfahrungen den Laptop wieder aus dem AP Zimmer entferne. Zumal man ja auch mit der IP einiges anfangen kann. Wir haben ein Internetcafe, welches nach 10 min mit dem Fahrrad erreichbar ist. Da wird man dann wohl Fahrad fahren müssen..ob man will oder nicht…und falls wir ein kleine Raupe nimmersatt bekommen…muss man vielleicht auch mal ein klärendes Wort darüber verlieren.
    Aber Sie scheinen eine Art Übermutter zu sein, gepaart mit einem Gutmenschentum und sehr guten Nerven. Das gilt gleichfalls für Ihren Mann…zwei Abende und einen halben Tag Viren auf dem PC beseitigen…unglaublich..und dann noch die Bemerkung mit Skype..ich hätte das Ding einfach abgebaut..und ruhe ist.
    Da ich geschäftlich öfter in der Ukraine war..muss man das arme Mädchen-bild vielleicht auch etwas korrigieren. Es ist nicht so schlimm wie es in den Medien vermittelt wird…es ist nur ein geringer % Satz welcher überhaupt ins Ausland will. Solange man die neuesten Handholds(welches pausenlos am Ohr hängt), Designerkleidung, Handtaschen etc trägt, gut und gern ausgehen kann..ist es meiner Meinung nach noch nicht so schlimm….
    Zu den OE AP selbst wäre zu sagen..meine Frau war vor vielen Jahren selbst AP aus Russland und in unserem Bekanntenkreis sind ebenfalls fünf ehemalige AP aus Russland und der Ukraine..alle haben an einer deutschen Uni studiert(in der Regelzeit), alle haben akademische Berufe und alle sind mit dt. Männern verheiratet mit eigenen Kindern..das nenne ich gelungene Integration. Wenn man will kann man es überall schaffen und muss nicht zurück gehen…allerdings gehört ein gewisser Wille und Durchsetzungskraft dazu. Wie überall auf der Welt.
    Meine Frau und ich würden uns über weitere Geschichten von Ihnen freuen.

    MfG Michael und Natalja

  2. aupairfamilienrw Says:

    Hallo Michael

    Erstmal willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich immer über neue Leser.

    Ich habe jedoch den Eindruck, dass sie sich mit dem AP Gedanken bisher nur sehr theoretisch befasst haben. Sie erinnern mich sehr an meine Phase vor dem ersten AP. Ich dachte auch ich sei gut informiert weil ich ja selbst AP war und viele Informationen von unserer Agentur bekommen habe.

    Ich glaube keine Familie geht mit dem Vorsatz in ein AP Verhältnis alles zu tolerieren 🙂 Und wir sind bestimmt keine super Familie die für alles Verständnis hat.

    Nur ein AP ist kein normaler Arbeitnehmer, sondern lebt mit und in der Familie. Daher ist es häufig schwierig zwischen dem berechtigten Wünschen des APs nach Freizeit und Freiheit und den eigenen Sorgen und Wünschen bezüglich Familienleben zu unterscheiden. Auch dem AP Internet und Co einfach zu entziehen klingt theoretisch leicht, aber wer schon mal mit einem AP ohne Internet gelebt hat kennt die Nebenwirkungen. Und im schlimmsten Fall sind es die Kinder dies es ausbaden dürfen. Denn wir lassen unseren Frust ja auch nicht am Chef aus 😦
    Und einem AP generell Besuche und alle Freizeit Interessen zu verbieten ist sicher auch der falsche Weg.

    Und gerade wenn keine Großeltern oder Verwandt im Notfall vorhanden sind ist man bei zwei Vollzeit arbeitenden Eltern häufig auf das AP angewiesen. Und das macht einen dann doch Kompromiss bereiter als man möchte ;( Haben sie denn durch Kiga/Kita oder Tagesmutter noch einen Notfall Schirm? Denn die 30 Stunden die ein AP arbeiten darf decken ja nicht die Arbeitszeiten einer Vollzeit Arbeit ab.

    Was mich wundert, wieso haben sie so selten Kontakt mit ihrem neuen AP? Normalerweise ist man doch gerade beim ersten AP sehr neugierig und versucht möglichst viel übereinander zu lernen. Welche Informationen hat ihr AP denn über die Familie, ihre Aufgaben und ihre Erwartungen? Ich würde hier auf jeden Fall versuchen den Kontakt wieder zu aktivieren.

    Wenn sie dem AP einen eigenen PC im Zimmer zugesagt haben fände ich es nicht fair jetzt einfach die Regeln zu ändern. Denn als Familie verlässt man sich ja auch auf die Ehrlichkeit des APs.

    Natürlich sind nicht alle Menschen in der Ukraine arm und mittellos. Aber bis auf ein Mädchen haben ALLE APs aus Osteuropa die ich kennen gelernt haben (ca. 6-8) hier sehr intensiv einen Mann gesucht und wollten hierbleiben.

    Das Problem ist ja auch nicht der Wunsch sich hier eine Zukunft aufzubauchen, sondern das Risiko für uns als Gastfamilie durch die VE.

    Wünsche euch einen guten Start und ein schönes AP-Verhältnis

  3. Michael Says:

    Vielen Dank für die guten Wünsche und dem netten Kommentar. Also es ist eigentlich so, das wir natürlich nicht dem AP vorschreiben wollen wie es die Freizeit verbringt und mit wem. Wir möchten nur nicht das die jeweiligen Partner bei uns im Hause ein und aus gehen. Ihre Freundinnen und Familie sind natürlich immer willkommen. Das ist klar. Und sollten wir merken das schlechte Laune oder sonstiges an unserem Sohn ausgelassen wird..wäre das ein sofortiger Kündigungsgrund. Wir werden die Ganztagskita einfach noch eine Weile weiterlaufen lassen um zu sehen wie es läuft mit dem AP und erst dann auf Halbtag umschalten. Aber ich gebe Ihnen sicherlich recht, das es wichtig ist eine Balance zwischen Familienmitglied und Nanny, also ein Art Angestellte zu finden. Mit 24 ist unser AP eine erwachsene Frau und sie mir als Tochter vorzustellen oder gleich als richtiges Familienmitglied zu sehen fällt schon etwas schwer.
    Die Menschen sind doch sehr unterschiedlich..wir sind eigentlich nicht neugierig und von ihr lernen werden wir wahrscheinlich auch nicht viel. Was sollte das sein? Das man auf dem WC die Tür auflässt? ;-))
    Informationen über Aufgaben und Erwartungen wurden bereits ausgetauscht. Über die Webcam haben wir gesehen..das sie scheinbar gepflegt ist und in geordneten Verhältnissen lebt. Sie kann sich ebenfalls klar in Englisch artikulieren.
    Na ja, ich denke wir sind noch etwas blauäugig und werden vielleicht noch das eine oder andere von Ihnen übernehmen. Wir halten Sie auf dem Laufenden..

    Viele Grüße!

  4. desperateworkingmum Says:

    Hallo Michael,
    wir haben selbst ohne verwandtschaftlichen Beistand über fünf Jahre hinweg die Hilfe von Au-Pairs in Anspruch genommen und trotz aller Hürden blicken wir auf eine sehr schöne Zeit zurück. Auch wenn die Mädchen schon 24 sind, ist es klein klassisches Angestelltenverhältnis und die Balance in einer solchen Wohngemeinschaft ist nicht immer leicht. Deshalb war es beim Wechsel auch das Schwierigste, wieder ein Mädchen zu finden, mit dem man ein Jahr lang unter einem Dach leben möchte. Wenn das geklappt hat, finde ich aber sehr wohl, dass man auch sehr viel von ihnen lernen kann, denn sie bringen ihre eigene Sichtweise in den Familienalltag ein und wenn die Kinder keine Großeltern als Bezugspersonen vor Ort haben, ist dieser zusätzliche Blickwinkel eine Bereicherung, zumindest war es für uns so. Natürlich waren auch Unstimmigkeiten auszutragen, aber das ist in jeder Familie und in jedem Arbeitsverhältnis so. Aber mit ein wenig Toleranz auf beiden Seiten und viel gutem Willen geht das schon und wenn man das Gefühl hat, es geht nicht, sollte man das Unvermeidliche nicht hinausschieben und den Wechsel möglichst schnell in die Wege leiten, das ist uns leider auch passiert.
    Viel Glück und eine schöne Zeit mit Ihrem Au-Pair!
    DesperateWorkingMum

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