Posts Tagged ‘Elternglück’

Kinder kriegen ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr

Januar 13, 2013

Wenn man als Paar überlegt ein Baby zu bekommen macht man sich im Normalfall erstmal Gedanken über so wichtige Dinge wie:

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Kinder wie die Zeit vergeht

Januar 5, 2012

Wenn ich ein Jahr zurück denke bin ich immer wieder erstaunt wie schnell meine Kinder groß werden.  Und damit meine ich jetzt nicht nur die körperliche Größe.   Letztes Jahr hatten wir noch ein AP und unsere Kinder waren immer entweder mit uns Eltern, dem Kiga oder unserem AP zusammen.  Ich wäre niemals auf die Idee gekommen sie allein zu lassen.

Aber im Laufe des letzten Jahres hat sich dieses Gefühl langsam aber beständig gewandelt.   Zuerst war der brennende Wunsch der großen Hilfe nach Unabhängigkeit da.  Sie wollte unbedingt üben allein vom Kindersport nach Hause zu laufen.  Oder sie teilte mir mit, sie brauche kein AP wenn ich mal für 10 Minuten zum Bäcker fahre, sie könne auf sich allein aufpassen.    Aber mein Sicherheitsgefühl war immer sofort wach und hatte 1000 schlimme Visionen was alles passieren kann.

Auf der anderen Seite war aber auch die Vernunft da die mir sagte:  Deine Kinder werden groß und du kannst sie nicht vor allen Gefahren verstecken.  Sie müssen lernen auch mal allein klar zu kommen. Logisch richtig, aber das Mamaherz war noch sehr dagegen.

Wir haben dann ganz gut Kompromisse gefunden.  Die Kinder durften für einige Zeit „allein“ bleiben.   Das unser AP in dieser Zeit in ihrem Zimmer war und im Internet surfte mussten sie ja nicht unbeding wissen 😉

Die große Hilfe durfte im Frühling auch allein nach Hause laufen und Mama immer schön 100m hinter ihr her wie bei Räuber und Gendarm.   Und diese Experimente haben mir gezeigt meine Kinder werden wirklich groß.  Sie halten sich an Absprachen:   Kein TV,  nicht an die Tür gehen,  vernünftig über die Straße gehen,  nicht mit Fremden sprechen…..

Und so habe ich im Laufe des letzten Jahres gelernt meine Kinder ein kleines Stückchen los zu lassen.   Wir haben jetzt feste Rituale.  Wenn ich kurz allein einkaufen gehe  haben die Kinder eine Telefonnliste mit wichtigen Nummern (Handy, Papa, Oma,  110 und 112)  und ich mein Handy immer in der Tasche.    Beide Kinder können wirklich sicher und gut telefonieren und sie genießen diese kleinen Freiheiten.   Aber sie wissen auch, dass es ein Privileg ist und nur klappt solang sie sich an die Regeln halten.    Länger als 10-15 Minuten würde ich sie aber noch nicht ohne Aufsicht lassen.  Und ich sage meistens meinem Mann per Telefon Bescheid, damit jemand merkt, wenn mir mal was passieren würde. Das ist für mich nämlich die größere Gefahr.  Ich werde aufgehalten und auf einmal sind die Kinder über Stunden allein. Aber so melde ich mich kurz ab und wieder an.

Was ich aber auf keinen Fall mache ist die Kinder im Schlaf allein lassen. Das wäre mir viel zu gefährlich und vor allem würde es ihnen riesen Angst machen wenn sie doch wach würden.  Ich denke dieser Schritt zu einem ruhigen Abendspaziergang ist noch ein Stück weit entfernt.  Aber das ist kein Problem 🙂

Und diese neue Unabhängigkeit unserer Mädchen macht das Leben ohne AP eigentlich erst möglich.  Nicht das ich sie ständig allein lassen möchte oder es tue.  Aber  ich kann eben viele Dinge normal erledigen, die sonst mit Kinder schwierig waren.

1x Brot und Milch im örtlichen Minishop holen     Ohne Kids ca. 10 Minuten mit dem Rad         früher mit Kids   mindestens  30-45 Minuten   da 2x Kinder anziehen  Auto oder Laufen eher schleichen

1x  Briefkasten                                                                       Ohne Kids  ca. 5 Minute                                        früher                     mindestens   15-30 Minuten + Streit wer den Brief einwerfen darf

1x Paket von der Post hole                                                                           15 Minuten                                    früher                     45 Minuten

……..

 

Und dann sind noch die ganzen Tätigkeiten im Haushalt die jetzt neben oder mit den Kids möglich sind.   Ich kann in Ruhe im Keller Wäsche aufhängen und die Kids spielen oben.  Ich kann den Vorgarten machen ohne ständig Angst zu haben ein Kind läuft auf die Straße.

Die Kinder werden auch schon richtige Hilfen.  Sie können hervorragend  Gemüse und Obst kleinschneiden bei Kochen,  beim Rühren im Topf helfen oder eigenständig Socken und Handtücher zusammenlegen.  Natürlich nicht immer, aber wenn sie es machen ist es toll.

Ach ja und gestern haben wir 15l  Spagetti Soße  in meinem neuen Gänsebräter zusammen gekocht und dann haben die Kids  über 1 Stunde ganz allein   5 große Auflaufformen Lasagne geschichtet. Man war ich da stolz.   Und es hat allen super gut geschmeckt und wir haben für die nächsten Wochen  genug Vorräte im Tiefkühler.

Ferien und Urlaub

Oktober 26, 2011

Alle Kinder und  Lehrer 😉 freuen sich auf die Ferien.  Denn Ferien bedeutet unendlich viel Zeit einfach mal nichts zu machen.  In den Tag leben,  träumen,  sich treiben lassen ….

Als Kind kamen einem Ferien immer endlos lange vor und manchmal hatte man sogar richtig Langeweile.  Es war eine unbeschwerte und ungeplante Zeit die man im normal Fall gemeinsam mit der Familie verbrachte.  Manchmal  ist man auch für ein paar Tage zu Oma und Opa gefahren aber die meiste Zeit hat man mit Freunden verbrachte.  Schule war weit weg und man musste für einige Wochen nicht funktionieren,  sich in eine Gruppe einbinden und funktionieren.

Für die meisten  Eltern sind Ferien heute leider eher ein Stressfaktor.  Die Kinder haben keine Schule/Kiga und damit muss das Betreuungskonzept neu geplant werden.  Wenn beide Eltern berufstätig sind ist es schwierig die 12 Wochen Ferien im Jahr so zu planen, dass die Kinder betreut sind und auch noch 1-2 Wochen gemeinsamer URLAUB dabei herausspringt.  Ich bekomme es bei vielen Bekannten mit wie schwierig es für Eltern und noch schlimmer Alleinerziehende ist diese Wochen zu organisieren.  Zum Glück gibt es heute immer mehr Angebote wie Ferienbetreuung, Spieltage und Kitas die kooperieren, aber trotzdem ist es jedes Mal ein Drathseilakt alles passend zu takten.

In diesen Phasen  weiß ich meinen Beruf nochmal richtig zu schätzen.  Denn auch wenn für uns Lehrer die Ferien nicht so frei und unbeschwert sind wie als Kind, haben wir doch die Möglichkeit unseren Kindern eine ähnlich schöne Zeit wie uns damals zu ermöglichen.    Unsere Kinder können 14 Tage einfach nichts machen und frei entscheiden wann sie wohin möchten.   Viele ihrer Freunde sind in der Ferienbetreuung.  Die haben tolle Konzepte,  super Events und ich bin mir sicher die Kinder fühlen sich dort wohl, aber sie müssen eben trotzdem jeden Morgen früh aufstehen,  sind in einer festen Gruppenstruktur eingebunden und haben nicht die Möglichkeit einfach mal aus allen Zwängen auszubrechen.   Das ich nebenbei noch ein paar Klausuren korrigiere,  Unterricht plane oder Abiturvorschläge suche merken die Kinder oft gar nicht.

Ich merke wie gut es unseren Mädels tut für ein paar Tage zu den Großeltern zu fahren und dort tolle Dinge zu erleben.  Sie sehr die beiden es aber auch genießen einfach stundenlang Playmobil und Lego zu spielen und in aller  Ruhe ihr Kinderzimmer zu verwüsten.    Wenn man dann noch das Glück hat, dass beide Eltern auch frei haben kann man wirklich mal wieder 24/5 Familienleben genießen.   In Ruhe Frühstücken,  gemeinsam auf dem Sofa lümmeln und Abends noch unvernünftig eine Stunde länger aufbleiben.

Für uns Eltern sind Oma/Opa Tage übrigens der echte Urlaub.  Denn da können wir mal richtig ausschlafen,  in den Tag reinleben, stundenlang lesen oder wie bisher in Ruhe renovieren.  Aber selbst da merkt man wie schnell man voran kommt, wenn man nicht alle 20 Minuten einen Streit schlichten, Essen machen,  trösten,  vorlesen oder einfach zuhören muss.

Und so haben gerade die Kids und wir Eltern eine richtig gute Zeit und tanken hoffentlich genug Kraft für die nächsten Wochen Schule und Arbeit.

Die Eroberung des AP Zimmers

August 13, 2011

Ich hatte ja schon mal über die unterschiedlichen Pläne innerhalb der Familie bezüglich unseres AP Zimmers geschrieben.  Der Status im Moment ist noch nicht ganz geklärt.

Die Kinder versuchen durch subversive Übernahme ihren Besitzanspruch zu verdeutlichen.  Sie tragen unauffällig aber stetig Spielzeug ins Zimmer und belegen so die Schränke und Schubladen.  Außerdem haben sie den Schminktisch von Olga mit ihren Haargummis, Kinderschminke und Labello dekoriert und stehen stundenlang davor.  Sie wollen nämlich hübsch sein 😉

Und sie sind fest der Ansicht das Zimmer ist optimal um als Kinderzimmer genutzt zu werden.

Die Oma ist ja immer noch ein großer Fan des Gästezimmer ohne Vögel und Kinder als Schlafbegleiter und da kann ich sie auch sehr gut verstehen.   Sie hat bisher aber Pech gehabt, da entweder die Kinder oder Werkzeug das Zimmer blockieren und so noch keine wirkliche Übernahme des Zimmers möglich ist.

Und wir Eltern?  Wir haben ganz still und leise eine Sauna gekauft und werden wohl nach Abschluss unserer Renovierungsarbeiten ein Wellness Zimmer für uns mit einem gemütlichen Gästebett für die Oma und andere Gäste einrichten.   Die Kinder waren über soviel Aktivismus entsetzt, aber nur solange, bis wir ihnen versprochen haben, dass sie auch mal mit in die Sauna dürfen.   Die Lust am Schwitzen scheint schon auf die nächste Generation übergesprungen zu sein.  🙂

Die Überlegung erstmal alles beim alten zu lassen hatten wir zwar auch, aber ganz ehrlich wenn wir wirklich nochmal ein AP bräuchten, dann müsste eben eine anders Zimmer als AP Zimmer genutzt werden und ein 12 Monats AP werden wir wohl nicht mehr kriegen.  Dafür genieße ich meine neue Freiheit im Haus einfach viel zu sehr.   Die letzten Monate waren doch anstrengender als ich selbst gemerkt habe.  Und es lag ganz sicher nicht nur an Olga, sondern auch daran, dass die ganze Familie einfach AP-Müde war.

Letzte Arbeitstage

Juli 13, 2011

Diese Woche ist die letzte offizielle Arbeitswoche von Olga.   Wir hatten ihr ja angeboten, dass sie noch komplette 14 Tage Urlaub bekommt, wenn sie uns am Wochenende hilft.  Dafür hätte sie wie ursprünglich geplant zu ihrer Tante oder ihrem Freund fahren können.  Aber da sie ihren Urlaub jetzt  doch lieber bei uns verbringt  und dafür dieses Wochenende zur Tante fährt, ist irgendwie alles anders gekommen als gedacht.

Auf die Hilfe am Wochenende sind wir nicht zwingend angewiesen, es wäre aber für die Kinder ein schöner Abschied gewesen, noch einmal eine AP Party mit ihr zu feiern und am Sonntag wären wir dann alle zusammen essen gegangen.  Aber jetzt kommen 14 schwierige Tage.   Denn offiziell muss Olga ja nicht mehr arbeiten, aber wie mache ich das den Kindern klar, dass ihr geliebtes AP zwar zu Hause ist, aber nicht mehr mit ihnen spielen muss.  Ich hoffe einfach mal, dass sie schon noch ein bischen Zeit mit den beiden verbringt.   Zum einen, weil sie auch an den Kindern hängt und zum anderen, um ihnen den Abschied leichter zu machen.   Sie hat aber auch schon von sich aus so etwas angeboten.

Die andere Alternative wäre es ihr anzubieten normal zu arbeiten und dann den Urlaub auszuzahlen, aber wirklich brauchen tun wir sie auch nicht in den nächsten 14 Tagen und daher bin ich nicht wirklich begeistert nochmal 130€ extra zu investieren und ein paar freie und ruhige Tage tun Olga sicher auch gut bevor sie sich auf das Abenteuer FSJ einlässt.

So eine Situation hatten wir noch nie.  Unsere APs haben immer ihren Urlaub entweder im Jahr genommen und sind dann auch weggefahren, oder sie haben ihn am Ende genommen um früher nach Hause zu können, weil ein wichtiger Termin wartete.

Aber es hilft nichts, jetzt ist es so gelaufen und ich bin eigentlich optimistisch, dass es vielleicht sogar sehr schöne 14 Tage werden können.  Denn die letzten Wochen waren wirklich fast wieder wie Olgas Start.  Schön, unkompliziert und einfach entspannend für uns Eltern.   Denn bei allen Problemen die wir in den letzten 12 Monaten hatten, war sie ein gutes AP für unsere Kinder.

Aber für ein Resumee ist es noch etwas zu früh, daher mache ich hier einfach mal einen Punkt 🙂

Phasen eines AP-Jahres : Der letzte Monat

Juli 1, 2011

Jetzt ist er auch offizielle angebrochen, der letzte Monat mit Olga.   Denn in genau 30 Tagen fängt sie ihr FSJ an und richtig arbeiten muss sie nur noch 14 Tage.   Sie hat noch 7 Tage Resturlaub =1.5 Wochen gehabt, aber da die letzten Wochen wieder richtig gut gelaufen sind haben wir uns entschieden ihr noch volle 14 Tage Urlaub zu geben.  Sie hatte ja auch noch einiges vor.  Sie wollte ihre Tante besuchen und evt. mit Schatzi noch was unternehmen.

Aber typisch AP kommt natürlich alles anders.  Ihre Tante fährt jetzt genau in der Zeit in der Olga frei hat in die Heimat und daher fällt diese Woche Urlaub schon mal aus und Schatzi bekommt auch kein frei.  Daher hat sie jetzt beschlossen ihren Urlaub bei uns zu verbringen.  Ich bin mal gespannt.

Die letzten Wochen haben wir wieder die Olga vom Anfang des Jahres.  Sie ist begeistert und fröhlich bei der Arbeit und unternimmt viel mit den Kids.  Lauter Sachen die sie die letzten 10 Monate nie machen wollte.  Zum Beispiel geht sie in den Wald oder Matsch mit den Kids,  freiwillig auf Ausflüge und andere Highlights.  Unsere Mädchen genießen es aus vollen Zügen und wir Eltern natürlich auch.

Wir konnten die letzen Wochen häufig am Abend noch spontan zu Freunden fahren und etwas unternehmen, weil Olga zu Hause war und uns „frei gegeben“ hat.  🙂   Das ist eine der schönsten Phasen im AP Jahr, wenn das AP gegen Ende nochmal richtig gerne arbeitet und bewußt vieles mit den Kids macht.  Und zum Glück hatten wir diese Phase fast immer.  Sie ist auch optimal um als Eltern für 1-2 Nächte ohne Kids einen Kurzurlaub einzulegen.  Denn die meisten APs freuen sich sogar über das Vertrauen, wenn man ihnen die Kids für ein ganzes Wochenende anvertraut.  Wobei wir immer darauf geachtet haben auch Omas oder Tanten als Unterstützung mit an die Hand zu geben.

Und diese Phase kann ich gerade am Ende eines Schuljahres immer sehr gut gebrauchen, denn es kommen dann doch immer wieder sehr viele Konferenzen, Korrekturen und andere Dinge auf engen Raum zusammen und die gehen viel leichter von der Hand, wenn man durch ein tolles Au-Pair entlastet wird.     Und wenn es so gut läuft ist man eben als Familie auch gerne bereit 2-3 Extra Urlaubstage zu spendieren.

 

 

Schöne Zeiten

Juni 17, 2011

Juhu bei uns scheinen die schönen Jahresendwochen anzubrechen  🙂 .   Unser AP hat ihren schriftlichen FSJ Vertrag und ist glücklich und das wirkt sich auch super positiv auf ihre Laune und Arbeit aus.  Sie ist mit Begeisterung bei der Sache, spielt aktiv mit den Kids und hat sogar schon Montag die gesamte Bügelwäsche der Woche erledigt.  🙂 🙂

Und damit nicht genug, sie hat sogar gestern freiwillig auf ihren Sprachkurs verzichtet um zu babysitten, damit ich einen gemütlichen Abend mit meiner Schwester verbringen konnte. Obwohl wir angeboten haben einen extra Babysitter für den Abend zu finden.  Aber sie wollte wirklich lieber arbeiten.

Als kleines Dankeschön habe ich ihr heute vom Einkaufen eine schöne Müslischale und passende Kaffeetasse für ihren Start ins unabhängige Leben ab August mitgebracht.  Die letzten Tage waren für uns alle also sehr schön und entspannend.  Da kommt also doch noch mal die Olga aus den ersten Wochen zum Vorschein.  Ich freue mich auch deshalb so, weil wir dann hoffentlich einen schönen und harmonischen Abschied hinbekommen und nicht die negativen Erinnerungen überwiegen werden.

Und da diese Phase jetzt schon Anfängt hoffe ich einfach mal, dass sie eine Weile anhält.  Denn nicht nur Olga und Ich sind im Moment wieder richtig harmonisch, auch die Kinder genießen es sichtlich von ihr wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Fauler Mittwoch

Juni 15, 2011

Dieser Tag wird mir ab Sommer ohne AP  ganz klar am meisten fehlen.  Denn am Mittwoch habe ich zur Zeit meinen freien Tag und wenn das Wetter gut ist und uns AP und Kids gute Laune haben darf ich an diesem Morgen AUSSCHLAFEN und zwar so lange ich mag.   Ich liebe dieses Gefühl einfach mal wieder wie in alten Studententagen in den Tag leben zu dürfen.   Ok meistens bin ich spätestens um 9.00 Uhr wach, aber egal.  Ich kann in Ruhe meinen Kaffee trinken, Zeitung lesen und muss nicht nebenbei Nutellabrote schmieren, mich über Kiga Pläne unterhalten oder mit dem AP/Papa den Tag durch organisieren.   Es ist mein Morgen und der ist einfach schön.

Dass danach der Alltag mit Unterricht vorbereiten,  Wäsche waschen,  Aufräumen und all dem anderen Alltagsdingen wieder los geht ist egal.  Der Morgen gehört mir  😉

Aber mit Ende der AP Zeit wird dieser Luxus verschwinden.  Denn dann muss ja auch am Mittwoch die große Hilfe in die Schule und die kleine Hexe in den Kiga gebracht werden und das bedeutet auch an diesem Tag früh aufstehen. Aber bis dahin werde ich meine verbleibenden faulen Mittwoche sehr genießen und mich an diesen Tagen immer ganz besonders freuen ein AP zu haben  🙂

Spruch des Abends

Juni 9, 2011

 

„Auch Grottenolme haben sich lieb“    

Wie es zu diesem denkwürdigen Auspruch kam? …

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Warum ist es manchmal ein Nachteil ein gutes AP zu sein?

April 3, 2011

– Weil die Kids einen so lieben, dass sie auch am Sonntag Morgen auf die liebevolle Betreuung beim Frühstück nicht verzichten möchten und lieber das AP als die Eltern wecken.

– Weil die kleine Hexe beschließt, dass Olga ab jetzt auch im Kinderzimmer schlafen darf, damit sie Morgens besser wach wird 😉

– Weil  Kinder einem auch Samstag Abends eine Freude machen und das AP Zimmer aufräumen und putzen = verwüsten.

– Weil die Kinder ganz traurige Gesichter machen wenn man als AP von seinen Plänen nach der AP Zeit berichtet.

– Weil Gasteltern  manchmal egoistisch sind und die Ruhe genießen die sich überraschend ergibt wenn die ersten Punkte eintreten.

 

Aber zum Glück ist ein gutes AP über diese Punkte nicht nur genervt, sondern freut sich auch, weil sie zeigen, dass man wirklich ein Teil der Familie ist und für die Kinder eine ganz wichtige Bezugsperson. Und als Gastfamilie liegt die Kunst darin solche Ereignisse als gutes Zeichen zu werten und zuzulassen, aber den Kids auch klar zu machen, dass ein AP genau wie alle anderen Familienmitglieder ein Recht auf Freizeit und Ruhe hat.  Und  zum Glück verstehen es die Kinder immer besser und machen solche Aktionen nicht jedes Wochenende.

Frühlingsgefühle

März 22, 2011

Es ist Frühling und das merkt man als Gastfamilie eines APs nicht nur am schönen Wetter, sondern auch an der deutlich besseren Laune des eigenen APs.  Ich finde es jedes Jahr wieder erstaunlich welchen Einfluss das Wetter auf die Beziehung zwischen AP und Gastfamilie haben kann.  Im Winter und noch schlimmer im Januar/Februar sinkt die Laune und Motivation vieler APs auf den Nullpunkt.

Die Kinder können kaum raus, sind gelangweilt und anstrengend und auch die APs haben wenig Möglichkeiten und Interesse Ausflüge zu machen.  Aber sobald das Wetter etwas besser wird steigt die Laune.  Hier bei uns ist schon seit gut 2-3 Wochen wieder ein richtiger aufwärts Trend zu spüren. Olga ist viel aktiver und besser gelaunt bei der Sache.  Ok sie übersieht immer noch gerne die Bügelwäsche wer nicht, aber sie geht wieder mit den Kids vor die Tür ohne das Ich es fordern muss und hat einfach gute Laune.

Ich hoffe einfach, dass jetzt das letzte drittel unseres AP Jahres anfängt in dem man das AP am liebsten garnicht mehr abgeben möchte. Und das klappt hier gerade wieder richtig gut.  Beispiele der letzten Tage/Wochen

– Wenn Ich Mittags/Nachmittags nach Hause komme ist die Wohnung richtig tip top aufgeräumt. Und zwar nicht nur oberflächlich, sondern richtig 🙂

– Die Kinder bekommen an ihrem kurzen Kiga Tag wieder richtiges Essen gekocht und nicht nur Cornflakes und Nutella

– Olga hat mit den Kids Frühlingsdeko für unsere Fenster gebastelt und aufgehängt.

– Olga hat es geschafft 20 Bewerbungen für ein FJS abzugeben und zwar ohne meine Hilfe

– Olga  sieht wieder Arbeit und schenkt mir 100 kleine Momente wo Ich sie einfach nur dankbar umarmen möchte.   Es sind Kleinigkeiten wie das Ausschlafen lassen am freien Tag, ein Kaffee nach einer anstrengenden Konferenz …..

– Spieldates mit Kiga Freunden werden eigenständig verabredet und eingehalten

– Päckchen und andere Termine werden einfach vom AP gemanaged und Ich kann arbeiten gehen.

– Kleine Einkäufe wie Milch, Brot, Obst werden nebenbei erledigt und Ich muss nicht nochmal extra losfahren.

 

Kurz und knapp gerade wissen wir wieder sehr zu schätzen, dass wir ein AP haben und in solchen Phasen bekomme Ich auch ein bischen Angst vor der Zeit ohne AP.  Klar wir schaffen es auch ohne, aber eben nicht mehr so bequem und einfach wie jetzt.  Zum Glück hat aber auch unsere Lösung ab Sommer noch keine wirklichen Hacken bekommen.  Unser neuer Babysitter war schon 3x Probehalber da und kommt gut mit den Kids aus und auch unsere Putzfrau ist nach wie vor super.

Sie sind weg und wir sind wieder allein allein :)

Dezember 2, 2010

Gerade hat der beste aller Opas die beiden Damen ins Auto geladen und ist mit einem gefühlten Vollumzug auf dem Weg ins Sauerland. Die Kinder machen dort unglaubliche 3 Nächte Urlaub bei den Großeltern. Und das bedeutet, dass wir auch 3 in Worten DREI ganze Tage Kinderfrei haben.  Oh wie Ich mich freue.

Morgen geht es dann zusammen mit Schwesterchen und ihrem Mann in den Harz, mal schauen ob uns das Schnee Chaos erschlägt.   Aber unser Hotel hat Sauna, Schwimmbad und vor allem Ruhe.

Und im Moment habe Ich das Haus ganz für mich allein, da Olga beim Sprachkurs ist und der Gatte sie abholt. Wenn wir weg sind kommt morgen Schatzi für 3 Nächte zu Besuch. Ich bin gespannt was die beiden hier so machen.  Olga bereitet sich auf jeden Fall schon vor.  Es wurden schon 5 Liter Bortschsch gekocht und sie erkundigt sich nach Zutaten für weitere Rezepte.

Mal schauen, ob am Sonntag Abend noch etwas Essbares für die Kinder und Uns da ist.  Schatzi bleibt sogar bis Montag und feiert daher Nikolaus mit uns,  da er ohne Auto kommt und Bus fahren muss.  Es wird also spannend.  Und Ich hoffe inständig, dass an diesem Wochenende die Entscheidung Pro oder Contra Schatzi endgültig fällt. Denn noch mal 5 Wochen Schatzi Geschichten jeden Tag halte selbst Ich Quasselstrippe nicht mehr aus.

 

November – Unwetterwarnung – Ganze Familie krank …

November 13, 2010

Na was kann da schon vom Wochenende erwartet werden?

Genau nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Alle die Details wollen können gerne weiterlesen.

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Danke Olga

November 5, 2010

Es ist dein Job die Kinder zu betreuen wenn sie krank sind und der beste aller Gatten und Ich arbeiten müssen

ABER

– Du hast dabei noch gute Laune, obwohl du diese Woche bestimmt 5-10 Überstunden gemacht hast

– Du kochst für Mich Pfannkuchen und Bortsch für uns  obwohl auch genug Fertig Gerichte im Tiefkühler sind

– Du nimmst dir die Zeit stundenlang mit den Kindern auf dem Sofa zu liegen und vorzulesen

– Du hast aufgeräumt und gestaubsaugt, obwohl du selbst ein bischen Fieber hattest und Ich dir ausdrücklich „verboten“ hatte zu putzen

– Du bist nicht nach meiner Rückkehr in dein Zimmer geflüchtet, sondern hast noch weiter mit den Kids gespielt und vorgelesen

– Du hast kein Mal ein langes Gesicht gezogen oder genörgelt was Ich gut verstanden hätte

Fazit:  Du bist im besten Sinne  ein wichtiger Teil unserer Familie geworden und machst  deine Gastkinder und Gasteltern sehr glücklich. Das was du hier beiträgst ist mehr als arbeiten. Du verschönerst unser Familienleben.   Dafür hast du dir nicht nur in echt, sondern auch hier im Blog ein riesen Dankeschön verdient. Auch wenn du es wahrscheinlich nicht lesen wirst, weil du meinen Blog nicht kennst 🙂

 

Kleine kranke Hexe und Prinzessinen Suppe

November 4, 2010

Heute wurde Ich  von Olga mit einem leckeren Bortsch überrascht.  Sogar die Kinder mögen die Suppe, da sie leicht rosa ist und als Prinzessinnen Suppe verkauft wurde 😉  Besonders gefreut habe Ich mich, dass Olga trotzt 9 Stunden kleine kranke Hexe betreuen noch eine so leckere Suppe gekocht hat und mich mit bester Laune auf dem Sofa begrüßt hat.  Kleine Hexe und Sie haben das komplette Heidi Buch vorgelesen und Olga ist ganz stolz, dass sie fast alles verstanden hat.  Und die kleine Hexe ist glücklich, dass sie so ein tolles Au-Pair hat.

Sie wollte selbst da keinen Feierabend machen, sondern hat noch begeistert weitergelesen.  Und heute Abend wird sie dann versuchen ihr PTP in den Griff zu bekommen und mit dem Nachbar Au-Pair die erste Busfahrt in den Sprachkurs wagen.

Der beste Ehemann der Welt

November 3, 2010

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Grundrezept „Glückliche Eltern“

Oktober 16, 2010

Man nehme

2 Paar liebe Großeltern die die Enkel hüten

1 beste Tante die Morgen den Heimtransport übernimmt

1 Au-Pair im Urlaub

1kg Rinderfilet

2 Kamine

Eine Prise Romantik und dann am nächsten Morgen AUSSCHLAFEN  🙂  🙂  🙂

 

Mögliche und bewährt Variatione:

A)  Badewanne mit Sekt und Pralinen

B)  Heimkino Kabarett Abend mit Popcorn

C)  Sofa mit 2 guten Krimis

D)  großer Abendspaziergang im Mondschein

E)  in Ruhe Shoppen und Bummeln

 

Ich bin dann mal beschäftigt ……..

Faule Gastmutter

September 27, 2010

Heute komme ich um 15.00 Uhr von der Arbeit nach Hause und was erwartet mich?

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Au-Pair Glück

September 25, 2010

Wir haben ein tolles Au-Pair weil:

– Sie heute mit den Kindern Zuhause geblieben ist und Ich in Ruhe einkaufen konnte, obwohl sie frei hatte.

– Ihr nicht nur mein Essen schmeckt, sondern sie wirklich Interesse hat auch Rezepte zu bekommen und kochen zu lernen.

– Wir letzte Woche ukrainische Pfannkuchen und Suppe  essen durften, eine tolle Überraschung nach einem anstrengenden Tag. In den nächsten Tagen gibt es noch Bortschsch und Pelmeni 🙂

– Sie ganz selbstverständlich hilft die Kinderzimmer am Abend aufzuräumen, obwohl sie erstens frei hat und zweitens erst gestern alles aufgeräumt hat.

– Die Kinder sie nicht nur mögen, sondern schon richtig ins Herz geschlossen haben.

– Es immer schön ist mit ihr in der Küche zu sitzen und zu klönen.

– Bisher noch keine Beschwerden oder schlechte Laune kamen, wenn Not am Mann war oder eine Überstunde anstand.

– Sie unsere Regeln nicht nur akzeptiert, sondern sogar zu verstehen scheint warum wir etwas möchten/oder eben nicht.

– Es einfach schön ist sie bei uns zu haben.

– Sie meine schlechte Laune letzte Woche nicht persönlich genommen hat.

Soviel Glück macht mir ja immer ein bischen paranoid und ich warte auf die nächste Katastrophe, aber bis dahin genieße Ich einfach wie schön das Leben mit einem tollen Au-Pair sein kann.

Tag 2

August 11, 2010

Mein erster Eindruck wurde heute voll bestätigt. Olga ist ein sympathisches, offenes und vor allen sehr engagiertes Au-Pair. Sie fügt sich mit einer Selbstverständlichkeit in die Familie, die ich so bisher noch nicht erlebt habe.  Die Kinder haben sie voll in ihr Herz geschlossen und Ich stehe daneben und staune.

Da wir gleich noch ein Glas Wein auf der Terrasse trinken wollen hier nur kurz ein paar Highlights von Heute:

Als ich gestern sagte, dass wir am Morgen um 7.40 Frühstücken und später gemeinsam zum Schwimmkurs fahren, meinte sie „Ok ich bin dann um 7.00 Uhr unten und helfe dir mit dem Frühstück und den Kindern“

Heute Morgen war sie fast pünktlich unten und hat ganz unkompliziert beim Tischdecken mitgeholfen und sich sofort versucht in der Küche zu orientieren. Sie fragte wo welche Dinge stehen und was wir normalerweise am Morgen essen.

Beim Schwimmkurs hat sie interessiert den Schwimmversuchen unserer Großen Hilfe zugeschaut und viel gefragt. Wir haben uns eine Stunde  unterhalten. Unverkrampft und einfach nett.   Hatte ich schon erwähnt, dass ich es liebe mal wieder Englisch zu sprechen.

Sie hat den Besucheransturm von 3 Omas/Opas mit Bravour gemeistert. Ist von selbst nach unten gekommen und hat sich vorgestellt.  Sie hat auch schon richtig viel mit allen gesprochen. Mehr wie manches AP nach einigen Monaten.   Und sie ist meiner Mutter sympathisch. Dieser „Oma Tüv“ lag bisher eigentlich immer ziemlich richtig. Wenn die Oma am Anfang ein „Seltsames Gefühl“ hatte war auch das AP Jahr eher durchwachsen und Omas Highlights sind auch unsere gewesen.

Dafür dass sie erst ein Jahr Deutsch lernt spricht sie super Deutsch und vor allem sie versucht aktiv. Sie möchte verbessert werden und die Kinder platzen vor Stolz, dass sie ihnen erzählt hat sie sind ihre „Sprachlehrer“

Sie hat ohne mit der Wimper zu zucken heute Nachmittag mit uns im Garten Apfel vom Boden aufgesammelt und wollte beim Rasen mähen helfen.

Obwohl sie jetzt Internet im Zimmer hat ist die Tür zu ihrem Zimmer 90% auf und sie kommt immer noch raus.

Sie ließt gerade seit 20 Minuten der kleine Hexe eine Gute Nacht Geschichte vor und ich kann bloggen.

So jetzt habe ich erstmal genug geschwärmt. Jetzt wollen wir gemütlich auf ihren Einzug anstoßen. Gestern ist das durch den vielen Besuch und den Rufdienst des Gatten leider nicht möglich gewesen.  Aber jetzt sind kleine Häppchen im Ofen und der Gatte feuert den Gartenkamin an.

Urlaub mit Kindern

August 8, 2010

Meine Erkenntnisse nach 14 Tagen Urlaub mit zwei Kiga Kindern

– Nie mehr ein Urlaub ohne Schwimmbad. Egal wie schlecht das Wetter war, unsere Kids hatten jeden Tag nur einen Wunsch: SCHWIMMEN GEHEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

– Hotelurlaub mit Kindern ist nur dann erträglich, wenn es einen extra Schlafraum für die Kinder gibt. Sonst sitzt man als Eltern entweder ab 20.00 Uhr im Dunkeln und versucht die Kids nicht zu wecken, oder man läßt sie lange auf und hat auch Abends null Elternzeit.   Wir hatten zum Glück ein schönes Kinderzimmer im Zimmer integriert.

– Frühstücksbuffett ist mit Kindern ok, solange es a) für jedes Kind einen zuständigen Erwachsenen gibt und b) die Kinder mindestens so groß sind, dass sie einfache Dinge schon selbst tragen können oder am Tisch warten können.  Bei uns beides gegeben, daher ok. Kann man von der Qualität des Essens aber leider nicht sagen. Ich fand es schon beeindruckend, wie sich unfähigkeit des Personals mit schlechtem Essen paaren konnten.

–  Abendessen im Restaurant ist dann ok, wenn das Hotel auf kleine Gäste eingestellt ist.  Unser Hotel hat Abends seine Vorlage vom Frühstück häufig noch übertroffen. Schlechte Qualität, lieblos angerichtet und eigentümlicher Geschmack.  Ok es war eben Massenabfertigung für 3 Busse mit Rentner + ein paar Familien als Individual Reisende. Kinder wurden grundsätzlich ignoriert und als letzte bedient und es wurde nur das gleich grausige Essen wie für Erwachsene angeboten. Als ich mich nach gut einer Woche beschwert habe, wurde dann eine Kinderkarte hervor gezaubert.

Das andere Beispiel hatten wir zum Glück aber auch. Ganz in der Nähe ein super schöner Landgasthof und dort waren die Kleinen König.  Es gab eine Kinderkarte mit Photos (ja man konnte als Erwachsener in Ruhe wählen, weil die Kids selbst schauen konnten). Diese wurde als erstes gebracht und die Kinder auch zuerst bedient. Das Essen war gut und lecker und zu jedem Kinderessen gab es ein paar Gummibärchen als Nachtisch und ein kleines Spielzeug.  Dazu ein tolles Spielgerüst in Sichtweite der Tische, so dass man noch in ruhe einen Kaffee nach dem Essen trinken konnt. Und der obligatorische Schnaps aufs Haus wurde auch für Kinder serviert. Cola in einem Schnapsglass.  Unsere Kids waren begeistert und wollten am liebsten jeden Abend dort essen.

– Man darf nicht mit falschen Erwartungen an den Urlaub gehen. Ein Urlaub mit Kindern ist schön für den Zusammenhalt in der Familie. Man hat Zeit für gemeinsame Uno Dauerspiel Abende und gemütliche Kuschenrunden mit der ganzen Familie. Man kann spannende Abenteuer (Berge besteigen, Höhlen erkunden und Schifffahrten) erleben. Für die Kinder ist es toll, dass man als Eltern soviel Zeit hat und wirklich 24 Stunden am Tag für die Kleinen da ist. Unsere beiden fanden es toll 14 Tage gemeinsam in einen Zimmer  so nah bei Mama und Papa zu schlafen. Wir haben tolle Sachen gesehen, neue Eindrücke mit nach Hause genommen und die intensive Zeit als Familie genossen.  Unsere Große hat schwimmen gelernt und die Kleine ist nicht nur körperlich mindestens 5 cm gewachsen.

Was aber leider eher weniger gar nicht zu erwarten ist, die klassische Entspannung für die Eltern. Denn zumindest Ich scheitere regelmäßig dabei in Ruhe ein Buch zu lesen, wenn neben mir 2 Kinder entweder lauthals streiten, sich langweilen oder mich mit 100 wichtigen Fragen bombadieren. Und auch am Pool kann man nicht wie früher gemütlich dösen oder lesen, sondern versucht ständig 2 Kinder im Auge zu behalten.  Aber es wird besser wir sind 3x mit der ganzen Familie in die Sauna gegangen und die Kinder und wir hatten Spaß und sogar 15 Minuten relative Ruhe eingehalten.  Und in ein paar Jahren sehnt man sich bestimmt genau nach dieser Nähe beim Urlauben zurück.

– Ein DVD System im Auto erleichtert lange Autofahrten ungemein, so ist für die Dauer der Filme zumindest bei uns himmlische Ruhe im Auto. Der Nachteil besteht natürlich darin, dass am liebsten auf jeder Fahrt geschaut werden soll. Aber das haben wir bisher ganz gut im Griff. Und auf der Rückfahrt haben unsere Kids 9 Stunden Fahrt mit nur 1x Mamma Mia schauen  geschafft.   Mamma Mia ist seit unserem 3. Au-Pair der absolute Lieblingsfilm unserer Kids. Sie schauen ihn am liebsten auf Englisch und können fast alle Lieder mitsingen.

Ferien

Juli 13, 2010

Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, aber seit heute Nachmittag 16.00 Uhr habe ich Ferien. Das bedeutet ganze 6,5 Wochen keine Schule, keine Verpflichtungen, keine Termine. Einfach in den Tag leben und sich Zeit für Kleinigkeiten nehmen können.

– Zeit dem Rythmus der Kinder nachzugeben und einfach stundenlang zu spielen, vorzulesen …..

– Zeit für gemeinsame Frühstücke mit der Familie und anschließend mit dem besten Gattten noch eine zweite Kanne Kaffee kochen, weil man am Küchentisch „versackt“ ist.

– Zeit  in der Hängematte einen guten Krimi zu lesen

– Zeit die 100 Punkte Liste aus dem letzten Urlaub zu suchen und einige Punkte abzuarbeiten

– Zeit für einen Zeltausflug in den Garten

– Zeit alte Freunde zu besuchen oder zumindest anzurufen

– Zeit für ausgiebige Kochevents in meiner neuen Küche

Das schöne auch der Gatte hat wenn er Morgen aus dem Dienst kommt 3,5 Wochen Urlaub.  Fast 4 Wochen ohne Au-Pair, es ist schon fast 4 Jahre her, dass wir diese Situation hatten.

Heute überwiegt eindeutig noch die Trauer, dass unser Au-Pair Morgen fahren muss. Aber Ich freue mich auch darauf wieder nur als Kernfamilie zu leben. Ich werde sicher an vielen Stellen unser Au-Pair vermissen, aber ich werde auch die „Freiheit“ genießen einfach in den Tag zu leben, ohne Arbeitsplan, ohne Absprachen, ohne Rücksichtnahme.

Und nach 4 Wochen werde dann entspannt und glücklich unser neues Au-Pair vom Flughafen abholen. Denn nach 4 Wochen Kids 24 Stunden / 7 Tage werde ich  Hilfe und Entlastung sicher auch wieder richtig zu schätzen wissen.

Ohne Au-Pair

Juni 29, 2010

– Hätte Ich heute nicht ausschlafen können.

– Die Kinder gestern nicht eine halbe Stunde länger planschen dürfen, weil unser Au-Pair aufgepasst hat und Ich das Abendessen vorbereitet habe.

– Wir am Wochenende erstmal gründlich die Wohnung aufräumen und putzen müssen und nicht gemütlich in den Hängematten liegen, weil schon am Freitag die Wohnung ordentlich

war.

– Ich die Kleine Hexe gestern Abend selbst ins Bett bringen dürfen.

Diese positiven Aspekte, des Au-Pair Familie seins, gehen  im Alltag oft viel zu schnell unter. Denn das sind alles Dinge für die ich dankbar bin, ohne dass ich jedesmal wirklich ein offizielles Danke äußere.

Gewitter

Juni 8, 2010

Gestern Abend ist dem liebsten aller Gatten der Kragen geplatzt. Nachdem unser Au-Pair ja Nachmittags mal wieder zu spät am Kiga war und wir ohnehin schon mit ihr reden wollten, hat sie als kleines Ad-On auch noch das Fahrrad der großen Hilfe einfach am Kiga stehen gelassen.

In der Eile beim abholen der gr0ßen Hilfe hat sie es vergessen und als die kleine Hexe sie später am Kiga daran erinnerte, wollte Sie  es nicht 5 Minuten bis zur Turnhalle tragen.  Toll, aber wir fahren natürlich gerne Abends zum Kiga und klettern über den Zaun um es zu holen.

Beim Abendessen kam dann das Gespräch darauf warum das Rad vergessen wurde und wie immer war sie natürlich nicht wirklich schuld.  Ok sie wäre zu spät, aber nur 5 Minuten und lauter andere lahme Ausreden.

Da habe ich meinem Mann so wütend wie schon lange nicht gesehen. Wenn er muss, kann er nämlich einen ziemlich lauten und autoritären Ton anschlagen. Den hebt er sich sonst eigentlich für die Arbeit auf, aber gestern ging es nicht mehr. Er hat sie ganz klar gefragt ob sie überhaupt noch Interesse hat als Au-Pair zu arbeiten, sonst könne sie es sagen und gehen.  Das Ja ich will bleiben kam für uns alle überraschend schnell.

Aber realistisch betrachtet wird es nichts bringen. Ich hätte nach so einem Anpfiff glaube ich weinend am Tisch gesessen und wäre am Boden zerstört, aber unser Au-Pair verteidigt sich und sein Verhalten munter weiter und schiebt sogar den Kindern noch die Schuld in die Schuhe.Einsicht sieht für mich anders aus.

Unsere  große Hilfe  ist Schuld, dass Sie morgens den Tisch nicht mehr deckt, da sie es ja jetzt machen will.  Unser Au-Pair fühlt  sich überflüssig und hat daher nichts mehr gemacht.   Anstatt sich zu freuen und das Kind zu loben und mit ihm zu arbeiten. Da hatten wir mal wieder das zweite Problem, sie kann sich gegen eine 5 jährige mit zugegebener Weise manchmal ziemlich frechen Ton nicht im Ansatz durchsetzen oder besser noch mit ihr gemeinsam etwas machen.

Sie sucht erst die Konfrontation mit den Kindern um dann einfach zu machen was diese sagen.  Nur als Beispiel unsere Tochter sagt : „Ich ziehe mich allein an“ und sie läßt sie.   Soweit ok, aber  wenn das Outfit völlig Wetter und Alltags untauglich ist erwarte ich, dass sie eingreift.  Sie sagt nicht Nein oder bietet schon im Vorfeld eine Alternative zwischen 2 möglichen Alternativen.  Nein sie lässt das Kind so in den Kiga mit der Begründung, sie wollte ja.

Oder sie fragt ständig was die Kinder essen wollen und macht auch den 5. Änderungswunsch mit.  Sie hat die volle Rückendeckung von uns nach solchen Nummern einfach selbst zu entscheiden und dann wird gegessen oder bis zur nächsten Mahlzeit gewartet. Aber diese Konflikte scheut sie.  Sie schmollt dann lieber mit den Kindern.

Heute Morgen fragt sie dann doch tatsächlich ob wir ihr Internet mit Absicht abgestellt haben?  Nein haben wir nicht und die Unterstellung finde ich erstens frech und zweitens bringt sie mich auf Ideen. Vielleicht hätten wir ihr schon viel früher Privilegien streichen sollen.  Denn ein eigener Pc, Telefon, Handy und unbegrenzter Zugang zum Internet sind ein Privileg und sie hat auch hier mehr als einmal die Regeln (Downloads, kein PC während der Arbeitszeit) nicht eingehalten.

Aber mir ist klar wie wichtig ihr der Kontakt nach Hause ist und daher bin ich bisher vor solchen „Strafen“ zurück geschreckt. Und das sollte sie eigentlich auch wissen.

Also stehe ich wieder vor der Entscheidung sie vorzeitig nach Hause zu schicken und damit nicht nur Ihr, sondern auch ihrer Schwester die gerade gebuchten Ferien zu verderben oder die letzten 5 Wochen in hoffentlich halbwegs erträglicher Art und Weise hinter uns zu bringen.

So einen Abfall der Zuverlässigkeit in den letzten Wochen habe ich bisher noch nicht erlebt. Klar die Luft ist bei fast allen irgendwann raus gewesen, aber ihre Aufgaben haben alle anderen Au-Pairs bis zum Schluss so erfüllt, dass ich mich nicht jeden Tag über eine andere Kleinigkeit ärgern musste.

So jetzt aber genug geärgert, ich treffe mich gleich mit meiner Freundin und dann machen wir uns einen gemütlichen Tag in der Sauna und so wie es aussieht können wir uns sogar in die Sonne leben.  Ich habe also trotz allen Ärgers auch noch die positiven Seiten eines Au-Pairs. Ich kann solange bleiben wie ich möchte und die Kinder können sich mit unserem Au-Pair einen gemütlichen Tag im Garten oder auf dem Spielplatz machen.  Und das kann sie ja auch, wenn sie ihre guten Phasen hat mit den Kindern richtig Spaß haben und uns entlasten.

Ach Mensch ich finde es so schade, dass diese letzten Wochen ein nach holprigem Anfang eigentlich recht gut verlaufenes Jahr so ins negative ziehen.

Kinder Küche Muttertag

Mai 7, 2010

Er ist da, mein seit 5 Wochen Sehnsüchtig erwarteter Herd und das neue Kochfeld sind heute angereist. Passend zum Muttertag.  🙂   Der beste aller Gatten ist gerade dabei die neue Arbeitsplatte zu sägen und alles einzulassen und Morgen kommt der gute Schwager und schließt mir als Elektriker mein neues „Baby“ an. Und dann braucht er 4 Stunden zum kalibrieren.  Und dann kann ich endlich kochen. Der Bericht wird folgen. 

Aber allein das Auspacken und Lesen der Bedienungsanleitung hat schon Lust auf Kochen und Backen gemacht.  Im Moment komme ich mir ein bischen nutzlos vor, da meine Hilfe nicht gebraucht wird und die Damen gerade Pipi Langstrumpf mit 4 Barbies nachspielen. 

Unser Au-Pair ist ihren Gips wieder los und hat heute mit den Kids total süsse Körbchen aus Papier gebastelt und sich jetzt in ihr Zimmer zurück gezogen.  Also habe ich Zeit ein bischen zu bloggen.  In letzter Zeit bin ich ja kaum dazu gekommen.  Aber über Krisen schreibt man halt mehr, als über den normalen Alltag.    

Ach ja ich freue mich übrigens richtig auf Muttertag. Nicht weil ich Geschenke von meinen Kids erwarte. Aber die beiden freuen sich schon seit Tagen darauf mir ihre selbst gebastelten Dinge zu geben und diese Freude ich richtig anstecken. Und da beide Omas im Urlaub weilen ist auch das leidige Thema wer feiert wo mit wem wann ausgefallen.

Für meine Mutter ist Muttertag schon sehr wichtig. Ich habe im Studium 1x den Fehler gemacht und ihrer Aussage : Muttertag ist mir egal. Ihr müsst nicht kommen“ geglaubt und bin nicht gekommen. Seit dem wird mir diese Episode jedes Jahr unter die Nase gehalten. Und zwar mit den Worten : „Für mich ist Muttertag gestorben“.  Tja aber dieses Jahr fährt die Oma weg und wir können wirklich entspannt Zuhause feiern. Dabei würde ich sogar gerne mit meiner Mutter feiern, denn sie hat uns ziemlich gut erzogen und viel für mich und meine Schwester gemacht. Daher habe ich als junge naive Studentin auch wirklich gedacht so ein blöder Gedenktag ist für sie nicht wichtig, da wir ja jeden Tag telefonieren uns regelmäßig besuchen und auch sonst ein super Verhältnis haben. Aber so kann Tochter sich irren. 

Aber mal schauen womit ich meine Damen später mal in den Wahnsinn treiben kann. Schenkt man einem Au-Pair eigentlich auch was zu Muttertag? Sie verbringt ja auch viel Zeit mit den Kids und wenn Muttertag schon einen Sinn hat, dann doch vielleicht das Bedanken für die schöne gemeinsame Zeit und das hätte ein Au-Pair ja auch verdient. Denn die Kommerz und Blumenschlacht finde ich wirklich daneben.  Ich brauche keine Ruhe und eigentlich auch keinen besonderen Tag.  Das meine Kinder und mein Mann mich lieben zeigen sie mir jeden Tag durch 1000 Kleinigkeiten und Ich ihnen hoffentlich auch.

1 Woche ohne Au-Pair

April 2, 2010

Nach gut einer Woche Au-Pair-Freie-Zeit muss ich sagen es fühlt sich richtig gut an mal wieder das ganze Haus für sich zu haben. Man verbringt mehr Zeit mit den Kindern und wenn man liebe Großeltern hat, hat man sogar wie jetzt mal wieder richtig Sturmfrei. Keine Kinder, kein Au-Pair nur der beste Gatt und Ich.  ……

Und was haben wir heute wohl gemacht? 

Nein, nicht was ihr denkt. Wir haben an unserem Küchenprojekt weiter gearbeitet. Und wenn jetzt hoffentlich nächste Woche die Elektro Abteilung liefert können wir noch in den Ferien alles fertig stellen.  Und bis dahin sind wir morgen zu einer Zwangpause verdonnert. Wir werden wohl mal wieder ganz in Ruhe durch die Innenstadt bummeln und uns das erste Eis der Saison gönnen. Rabeneltern wie wir sind, ohne Kinder.

Aber die haben bei Oma und Opa offensichtlich viel Spaß. Sie waren schon im Wald und haben Moos für die Nester gesucht und für Morgen ist Eierfärben angesagt. Und ich beschränke mich ganz entspannt darauf morgen den Osterbraten für alle zu machen. Das wird dann hoffentlich das Abschluss  Gericht für meinen alten Herd.   

Ach ja so schön es für ein paar Tage/Wochen ist ohne Au-Pair zu sein, ich vermisse unser Au-Pair auch. Und vor allem weis ich, dass  Urlaub nicht mit Alltag zu verwechseln ist. Und daher ist es glaube ich für beide Seiten schön mal eine Pause zu haben und dann freut man sich um so mehr beim Wiedersehen.

Frauentag

März 8, 2010

Heut ist Frauentag und das ist in Osteuropa offensichtlich ein richtiger Feiertag. Ich habe heute Morgen eine total liebe Mail von unserem neuen Au-Pair ab Sommer bekommen, in der sie mir einen wunderschönen Frauentag wünscht und fragt ob wir feiern. Daraufhin habe ich dann unserem aktuellen Au-Pair auch einen schönen Frauentag gewünscht und sie hat sich riesig gefreut. Und als ich heute nach Hause komme hat sie mit den Kindern einen wunderschönen Blumenstrauß für mich gekauft.

Damit hatte ich jetzt so überhaupt nicht gerechnet. Aber das sind ja die schönsten Überraschungen. 🙂 🙂 🙂 🙂

Leider hatte ich für sie keine Kleinigkeit für sie um mich zu bedanken, da mir dieser Tag als Feiertag überhaupt nicht bewußt war. Ich hatte zwar ein paar aktuelle Stunden in der Schule geplant um das Thema Gleichberechtigung und Frauengeschichte aufzugreifen, aber nichts für zu Hause. 

Witzig war auch die Reaktion von Kleine Hexe und Große Hilfe, beide verkündeten begeistert, dass heute alle einen schönen Tag hätten die eine Frau sind und der Papa deshalb heute Pech hat. Aber am Männertag würden sie ihm auch Blumen schenken 😉 

Jetzt ist unser Au-Pairin den Sprachkurs gefahren und vielleicht feiert sie ja mit ihren Freundinen hinterher noch ein wenig. Ich sitze auf jeden Fall glücklich zu Hause und freue mich über die Blumen.

1Plan 2 Kinder und 3 Geburtstage und die Realität

März 6, 2010

Dieses Wochenende ist mal wieder ein typisches Wochenende das beweist Planung und Kinder passen eigentlich nicht zusammen. Die Zutaten meines Wochenendes 1 Gatte 24 Stunden Hausdienst, 1-2 kranke Kinder, 3 Geburtstage und 4 Omas/Opas.

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Schöner Feiern dank Au-Pair

Februar 28, 2010

Gestern haben wir uns einen freien Abend mit Freunden in der nächsten großen Stadt gegönnt. Sowas kommt leider seit wir Kinder haben viel zu kurz. Aber dieser Abend war ein Geschenk unserer Freunde uns so konnten wir zum Glück nicht kneifen .  

Zuerst gabe es eine Stadtführung bei Nacht mit einem super schönem Essen  im Anschluss und dann sind wir wie in alten Zeiten  in unserer alten Studentenkneipe herrlich versackt.

Unser Au-Pair hatte uns netter Weise für die ganze Nacht frei gegeben. Sie fragte uns als wir losgegangen sind, ob wir am Abend oder erst am nächsten Tag wiederkommen 🙂 

 Und als ich gegen MItternacht kurz per SMS gefragt habe ob es ok ist wenn wir wirklich später kommen,kam als Antwort „zu Hause alles ok ist und habt Spaß „.  Das fand ich so lieb. Wir haben dann wirklich noch lange in alten Erinnerungen geschwelgt.  

Leider stelle ich heute fest, dass ich wirklich keine Anfang 20 mehr bin. Eine durchgefeierte Nacht hätte  ich früher mit Links weggesteckt und heute hänge ich ziemlich in den Seilen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass unsere Kinder schon um 7.00 Uhr beschlossen haben es ist Zeit aufzustehen und Ich dazu so garnicht bereit war.  

Aber  egal es ist schön auch als Eltern einfach mal wieder ausgehen zu können und zu wissen die Kinder sind zu Hause gut betreut und es nimmt einem keiner abgesehen vom eigenen Körper übel wenn es mal später wird.

Erste Sonnenstrahlen = Ruheeeeeeeeeee

Februar 22, 2010

Bei uns ist heute richtig schönes Wetter und Kinder und Au-Pair sind direkt nach dem Kiga mit Laufrad uns  Roller zum Spielplatz losgezogen und genießen das erste schöne Wetter dieses Jahr.

Und sitzte hier und überlege was fehlt? Was war die letzten Wochen/Monate anders?  Sonst bin ich ja um diese Zeit auch am Schreibtisch am arbeiten, aber heute ist  Ruheeeeeeeeeeeeeeee   und ich genieße die Ruhe indem ich mich jetzt ganz gemütlich mit meinen Unterrichtsvorbereitungen und einer Tasse Kaffee ans Fenster setzten und die Sonne auf meine Bücher scheinen lasse. 

Ja so mag ich den Frühling. Und vielleicht mache ich mich wenn ich schnell fertig bin auch noch auf den Weg zum Spielplatz, denn die Sonne lockt auch mich nach draußen.


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