Posts Tagged ‘Kinder’

Kinder kriegen ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr

Januar 13, 2013

Wenn man als Paar überlegt ein Baby zu bekommen macht man sich im Normalfall erstmal Gedanken über so wichtige Dinge wie:

(more…)

Stressmonster

November 14, 2012

1) Freundschaftsbücher  im Kiga/1. Klasse

Der Brauch seine liebsten Freunde in einem Buch zu versammeln ist toll und schön, ABER  warum müssen die Kinder damit anfangen bevor sie überhaupt selbst die Bücher schreiben oder lesen können.   Beim ersten Buch fand ich es ja noch ganz nett, aber mit 2 Kids wird es zur Plage.  Diese Bücher müssen ja nicht nur ausgefüllt werden, nein es braucht auch noch ein Photo.  Wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt möchte ich mit den Kindern etwas schönes spielen oder unternehmen, aber nicht zum 10x aufschreiben, dass wir Mia and Me lieben, aber Streit hassen.     Und als besonderes Highlight gehen diese Bücher immer mal wieder verloren, was beim betroffenen Kind zu Tränen und bei der Rabenmutter deren Kind das Buch versockelt hat zu purem Stress führt.
2) Spontane Listen mit Material für die Schule

Bitte dem Kind MORGEN    X Euro aber passen,  Wolle, Schuhkarton,  Knöpfe  in Farbe grün ….  mit geben.   Ich habe ja als erfahrene Working Mum  schon so einiges im Haus bevorratet.   Klebestifte, Bleistifte, Hefte,  Mappen,  neutrale Geburtstagsgeschenke …,  aber die Lehrer finden immer genau das was fehlt.  Und es geht doch nichts über einen Noteinkauf mit zwei müden und knatschigen Kindern und einer völlig ausgepauerten Mutter zur eigentlichen Abendessenszeit.   Denn Kinder teilen solche Dinge immer erst kurz vor knapp mit.

3) Bastel- und Eventtage in Kiga/Schule/OGS

Eigentlich sind solche Angebote super und mit viel Liebe ausgesucht und vorbereitet, ABER wenn mein Mann und ich die ganze Woche gearbeitet haben und die Kids schon jeden Tag bis 15.00-17.00 in der Betreuung waren, möchten wir am Wochenende gerne Zeit als Familie verbringen.  Ich brauche dann kein „Wir backen gemeinsam Kekse, basteln eine Laterne/Drachen oder Turnen wie die Wilden“  Event.   Und die Kinder haben häufig auch mehr Lust auf die Freiheit in den Tag zu leben.   Zum Problem werden solche Angebote für mich dann, wenn man moralisch unter Druck gesetzt wird dort mitzumachen.   Ein Tag der offenen Tür pro Jahr ok, aber wenn jede Klasse und jede Gruppe noch ihre eigene „Aktion“ plant hat man mit mehren Kids kaum noch ein freies Wochenende.

Vollzeitmütter + Vollzeitväter + Vollzeitkinder = Volle Kanne Familie :)

Oktober 29, 2012

Erstmal lieben dank an meine treuen Besucher.  Ich bin wirklich überrascht wieviele regelmäßige Besucher meinen Blog aufsuchen, obwohl ich ihn in letzter Zeit so vernachlässigt habe.  Aber hier merke ich wohl doch, dass mir die Zeit fehlt.

Wir haben die ersten  8 Wochen im Vollzeitmodus gut überstanden und bisher läuft alles rund und das Konzept 2x Vollzeitarbeit + OGS + Fr. Reinlich hat die ersten Feuertaufen überstanden.  Den Schritt auf die Volle Stelle ist also richtig gewesen.   Ich habe zwar einiges mehr an Vorbereitung, aber dank paraller Lerngruppen und  nach 5 Jahren auch schon einiger Ordner voller erprobter Materialien ist das bisher gut zu schaffen.  Da die Anzahl der Korrekturklassen gleichgeblieben ist habe ich hier außer dem Verlust des freien Mittwoch wenig Unterschied. Im Gegenteil mein Stundenplan ist besser geworden.  Ich habe fast jeden Tag um 13.00  und 1x um 15.00 frei  und kann so Nachmittags immer noch genug Zeit mit den Kindern verbringen.   Dank OGS habe ich auch die Chance noch einiges an Vorbereitung am Nachmittag vor der Rückkehr der Kids zu erledigen und habe so auch die Abende  teilweise frei.

(more…)

3x Schulstart

August 25, 2012

Jetzt hat der Alltag uns wieder.   Die Schule hat für alle wieder angefangen und schon nach 5 Minuten fühlt man sich als ob man nie weg war.   Dank neuer Schulleitung beginnt die Schule für Lehrer jetzt immer schon am Montag der letzten Ferienwoche damit wir in „Ruhe“ die Nachprüfungen organisieren können.

Als besonderes Highlight gibt es dann am letzten Ferientag die erste Lehrerkonferenz.   Für mich immer wieder ein gratis Kabarett.   Leider hat unsere Schule ein ziemliches Demokratie Defizit.   Nicht nur, dass die Schulleitung am liebsten geheime Abstimmungen verhindern möchte.   Nein ein Großteil der Kollegen findet es auch noch OK.  Denn das kostet doch nur Zeit.   Und bevor ich 5 Minuten länger bleibe gebe ich doch lieber ein paar grundlegende Grundrechte auf um mich dann über das fehlende Politikverständniss der Schüler aufzuregen.  Ironie off.
Nachdem wir gefühlte 120 Punkte von Begrüßung neuer Kollegen bis Berichte aus jedem „Und wenn du nicht mehr weiter weist, dann bilde schnell einen Arbeitskreis“ hat das ganze bereits 1 Stunde mehr als angekündigt gedauert.  Und dann kommt mein persönlicher Höhepunkt:  Verschiedenes.   Hier können sich dann nochmal alle Kollegen die vorher noch nicht genug gesagt haben in Ruhe über Nebensächlichkeiten aufregen,  bereits 3x per Mail, Aushang und Zetter bekannte Dinge wiederholen oder  einfach noch etwas sagen wollen was ihnen spannend erscheint.

Dann mit 1.5 Stunden Verspätung darf man endlich nach Hause und seinem Babysitter erklären, warum man selbst zwar Wert auf Pünktlichkeit legt und auch unsere Schulleitung auf die Einhaltung von Terminen pocht.  Es ihr aber im Gegenzug unmöglich ist wenn sie bei Konferenzen einen Endpunkt angibt diesen auch nur Annäherungsweise einzuhalten.

Die Einschulung der neuen Schüler war dann unspektakulär.  Hier ist nur jedes Jahr das gleiche Chaos.  Wer kommt ohne Anmeldung und wieviele mit Anmeldung kommen nicht.  Die ersten 1-2 Wochen sitzt man gefühlt jeden Tag in einer neuen Klasse.

Mein Start in die Vollzeitarbeit hat bisher gut geklappt auch wenn ich schon 2x die Betreuungszeit der OGS voll ausschöpfen konnte.  Und für alle die sich fragen woran man eine gute OGS erkennt?

1) Sie hat vom ersten Schultag an die komplette Zeit inkl.  Frühstücksbetreuung und Randstunden angeboten.

2) Sie fand es völlig ok, dass ich unseren Schulanfänger schon am Tag vor der Einschulung dort abgegeben habe.

3) Sie hat alle Eltern beim ersten Abholen  mit einem Glas selbstgemachter alkoholfreirer Bowle empfangen und uns einen guten Start gewünscht.

4) Die Kinder begrüßen einem zwar begeistert, aber mit der Frage ob sie noch ein bischen weiterspielen dürfen.

Und obwohl alles eigentlich super gelaufen ist und meine Pläne gut funktionieren, bin ich gestern Abend mit dem Gatten wie Tod um 9 Uhr ins Bett gefallen.  Denn nach 6 Wochen Urlaub fühlt sich der Alltag wie Marathon laufen an.
Nächste Woche kommt dann der beliebte Zettel und Termine Regen über uns.  Jede Institution gibt ihre Terminpläne, Klausurpläne,  Klassenpläne …. heraus und dann kommt die Zeit der Elternabende. Dann hängen Eltern an die Arbeits- und Hausarbeitsschicht noch eine 3 Schicht an.

Kinder wie die Zeit vergeht

Januar 5, 2012

Wenn ich ein Jahr zurück denke bin ich immer wieder erstaunt wie schnell meine Kinder groß werden.  Und damit meine ich jetzt nicht nur die körperliche Größe.   Letztes Jahr hatten wir noch ein AP und unsere Kinder waren immer entweder mit uns Eltern, dem Kiga oder unserem AP zusammen.  Ich wäre niemals auf die Idee gekommen sie allein zu lassen.

Aber im Laufe des letzten Jahres hat sich dieses Gefühl langsam aber beständig gewandelt.   Zuerst war der brennende Wunsch der großen Hilfe nach Unabhängigkeit da.  Sie wollte unbedingt üben allein vom Kindersport nach Hause zu laufen.  Oder sie teilte mir mit, sie brauche kein AP wenn ich mal für 10 Minuten zum Bäcker fahre, sie könne auf sich allein aufpassen.    Aber mein Sicherheitsgefühl war immer sofort wach und hatte 1000 schlimme Visionen was alles passieren kann.

Auf der anderen Seite war aber auch die Vernunft da die mir sagte:  Deine Kinder werden groß und du kannst sie nicht vor allen Gefahren verstecken.  Sie müssen lernen auch mal allein klar zu kommen. Logisch richtig, aber das Mamaherz war noch sehr dagegen.

Wir haben dann ganz gut Kompromisse gefunden.  Die Kinder durften für einige Zeit „allein“ bleiben.   Das unser AP in dieser Zeit in ihrem Zimmer war und im Internet surfte mussten sie ja nicht unbeding wissen 😉

Die große Hilfe durfte im Frühling auch allein nach Hause laufen und Mama immer schön 100m hinter ihr her wie bei Räuber und Gendarm.   Und diese Experimente haben mir gezeigt meine Kinder werden wirklich groß.  Sie halten sich an Absprachen:   Kein TV,  nicht an die Tür gehen,  vernünftig über die Straße gehen,  nicht mit Fremden sprechen…..

Und so habe ich im Laufe des letzten Jahres gelernt meine Kinder ein kleines Stückchen los zu lassen.   Wir haben jetzt feste Rituale.  Wenn ich kurz allein einkaufen gehe  haben die Kinder eine Telefonnliste mit wichtigen Nummern (Handy, Papa, Oma,  110 und 112)  und ich mein Handy immer in der Tasche.    Beide Kinder können wirklich sicher und gut telefonieren und sie genießen diese kleinen Freiheiten.   Aber sie wissen auch, dass es ein Privileg ist und nur klappt solang sie sich an die Regeln halten.    Länger als 10-15 Minuten würde ich sie aber noch nicht ohne Aufsicht lassen.  Und ich sage meistens meinem Mann per Telefon Bescheid, damit jemand merkt, wenn mir mal was passieren würde. Das ist für mich nämlich die größere Gefahr.  Ich werde aufgehalten und auf einmal sind die Kinder über Stunden allein. Aber so melde ich mich kurz ab und wieder an.

Was ich aber auf keinen Fall mache ist die Kinder im Schlaf allein lassen. Das wäre mir viel zu gefährlich und vor allem würde es ihnen riesen Angst machen wenn sie doch wach würden.  Ich denke dieser Schritt zu einem ruhigen Abendspaziergang ist noch ein Stück weit entfernt.  Aber das ist kein Problem 🙂

Und diese neue Unabhängigkeit unserer Mädchen macht das Leben ohne AP eigentlich erst möglich.  Nicht das ich sie ständig allein lassen möchte oder es tue.  Aber  ich kann eben viele Dinge normal erledigen, die sonst mit Kinder schwierig waren.

1x Brot und Milch im örtlichen Minishop holen     Ohne Kids ca. 10 Minuten mit dem Rad         früher mit Kids   mindestens  30-45 Minuten   da 2x Kinder anziehen  Auto oder Laufen eher schleichen

1x  Briefkasten                                                                       Ohne Kids  ca. 5 Minute                                        früher                     mindestens   15-30 Minuten + Streit wer den Brief einwerfen darf

1x Paket von der Post hole                                                                           15 Minuten                                    früher                     45 Minuten

……..

 

Und dann sind noch die ganzen Tätigkeiten im Haushalt die jetzt neben oder mit den Kids möglich sind.   Ich kann in Ruhe im Keller Wäsche aufhängen und die Kids spielen oben.  Ich kann den Vorgarten machen ohne ständig Angst zu haben ein Kind läuft auf die Straße.

Die Kinder werden auch schon richtige Hilfen.  Sie können hervorragend  Gemüse und Obst kleinschneiden bei Kochen,  beim Rühren im Topf helfen oder eigenständig Socken und Handtücher zusammenlegen.  Natürlich nicht immer, aber wenn sie es machen ist es toll.

Ach ja und gestern haben wir 15l  Spagetti Soße  in meinem neuen Gänsebräter zusammen gekocht und dann haben die Kids  über 1 Stunde ganz allein   5 große Auflaufformen Lasagne geschichtet. Man war ich da stolz.   Und es hat allen super gut geschmeckt und wir haben für die nächsten Wochen  genug Vorräte im Tiefkühler.

Mit APs Weihnachten feiern

Dezember 7, 2011

In unseren 5 Jahren als Gastfamilie haben wir 4x mit unseren APs sehr schöne Weihnachten verbracht.  Unser letztes AP war das einzige das nicht mit uns feiern wollte.  Ich fand die Vorweihnachtszeit immer eine ganz besonders schöne Zeit um den APs wirklich einen Eindruck von typisch deutschen Familienleben zu geben und gleichzeitig eine emotionale Bindung mit den Mädchen zu finden.

Da wir meist im Spätsommer/Herbst neue APs bekommen haben, traf uns die 3 Monatskrise immer im November/Dezember.  Und damit bot sich die Möglichkeit diese Krise durch viele schöne Familienaktivitäten schnell zu vertreiben.   Tolle Möglichkeiten bieten sich ja im Advent viele:

(more…)

Das Maulhuhn mit Neuralsäge ist wieder da

November 4, 2011

Jetzt fragen sich wahrscheinlich einige was bitte ist ein Maulhuhn?  Und wie funktioniert eine Neuralsäge?  Tja die Antwort ist einfach:

(more…)

Ferien und Urlaub

Oktober 26, 2011

Alle Kinder und  Lehrer 😉 freuen sich auf die Ferien.  Denn Ferien bedeutet unendlich viel Zeit einfach mal nichts zu machen.  In den Tag leben,  träumen,  sich treiben lassen ….

Als Kind kamen einem Ferien immer endlos lange vor und manchmal hatte man sogar richtig Langeweile.  Es war eine unbeschwerte und ungeplante Zeit die man im normal Fall gemeinsam mit der Familie verbrachte.  Manchmal  ist man auch für ein paar Tage zu Oma und Opa gefahren aber die meiste Zeit hat man mit Freunden verbrachte.  Schule war weit weg und man musste für einige Wochen nicht funktionieren,  sich in eine Gruppe einbinden und funktionieren.

Für die meisten  Eltern sind Ferien heute leider eher ein Stressfaktor.  Die Kinder haben keine Schule/Kiga und damit muss das Betreuungskonzept neu geplant werden.  Wenn beide Eltern berufstätig sind ist es schwierig die 12 Wochen Ferien im Jahr so zu planen, dass die Kinder betreut sind und auch noch 1-2 Wochen gemeinsamer URLAUB dabei herausspringt.  Ich bekomme es bei vielen Bekannten mit wie schwierig es für Eltern und noch schlimmer Alleinerziehende ist diese Wochen zu organisieren.  Zum Glück gibt es heute immer mehr Angebote wie Ferienbetreuung, Spieltage und Kitas die kooperieren, aber trotzdem ist es jedes Mal ein Drathseilakt alles passend zu takten.

In diesen Phasen  weiß ich meinen Beruf nochmal richtig zu schätzen.  Denn auch wenn für uns Lehrer die Ferien nicht so frei und unbeschwert sind wie als Kind, haben wir doch die Möglichkeit unseren Kindern eine ähnlich schöne Zeit wie uns damals zu ermöglichen.    Unsere Kinder können 14 Tage einfach nichts machen und frei entscheiden wann sie wohin möchten.   Viele ihrer Freunde sind in der Ferienbetreuung.  Die haben tolle Konzepte,  super Events und ich bin mir sicher die Kinder fühlen sich dort wohl, aber sie müssen eben trotzdem jeden Morgen früh aufstehen,  sind in einer festen Gruppenstruktur eingebunden und haben nicht die Möglichkeit einfach mal aus allen Zwängen auszubrechen.   Das ich nebenbei noch ein paar Klausuren korrigiere,  Unterricht plane oder Abiturvorschläge suche merken die Kinder oft gar nicht.

Ich merke wie gut es unseren Mädels tut für ein paar Tage zu den Großeltern zu fahren und dort tolle Dinge zu erleben.  Sie sehr die beiden es aber auch genießen einfach stundenlang Playmobil und Lego zu spielen und in aller  Ruhe ihr Kinderzimmer zu verwüsten.    Wenn man dann noch das Glück hat, dass beide Eltern auch frei haben kann man wirklich mal wieder 24/5 Familienleben genießen.   In Ruhe Frühstücken,  gemeinsam auf dem Sofa lümmeln und Abends noch unvernünftig eine Stunde länger aufbleiben.

Für uns Eltern sind Oma/Opa Tage übrigens der echte Urlaub.  Denn da können wir mal richtig ausschlafen,  in den Tag reinleben, stundenlang lesen oder wie bisher in Ruhe renovieren.  Aber selbst da merkt man wie schnell man voran kommt, wenn man nicht alle 20 Minuten einen Streit schlichten, Essen machen,  trösten,  vorlesen oder einfach zuhören muss.

Und so haben gerade die Kids und wir Eltern eine richtig gute Zeit und tanken hoffentlich genug Kraft für die nächsten Wochen Schule und Arbeit.

Die Eroberung des AP Zimmers

August 13, 2011

Ich hatte ja schon mal über die unterschiedlichen Pläne innerhalb der Familie bezüglich unseres AP Zimmers geschrieben.  Der Status im Moment ist noch nicht ganz geklärt.

Die Kinder versuchen durch subversive Übernahme ihren Besitzanspruch zu verdeutlichen.  Sie tragen unauffällig aber stetig Spielzeug ins Zimmer und belegen so die Schränke und Schubladen.  Außerdem haben sie den Schminktisch von Olga mit ihren Haargummis, Kinderschminke und Labello dekoriert und stehen stundenlang davor.  Sie wollen nämlich hübsch sein 😉

Und sie sind fest der Ansicht das Zimmer ist optimal um als Kinderzimmer genutzt zu werden.

Die Oma ist ja immer noch ein großer Fan des Gästezimmer ohne Vögel und Kinder als Schlafbegleiter und da kann ich sie auch sehr gut verstehen.   Sie hat bisher aber Pech gehabt, da entweder die Kinder oder Werkzeug das Zimmer blockieren und so noch keine wirkliche Übernahme des Zimmers möglich ist.

Und wir Eltern?  Wir haben ganz still und leise eine Sauna gekauft und werden wohl nach Abschluss unserer Renovierungsarbeiten ein Wellness Zimmer für uns mit einem gemütlichen Gästebett für die Oma und andere Gäste einrichten.   Die Kinder waren über soviel Aktivismus entsetzt, aber nur solange, bis wir ihnen versprochen haben, dass sie auch mal mit in die Sauna dürfen.   Die Lust am Schwitzen scheint schon auf die nächste Generation übergesprungen zu sein.  🙂

Die Überlegung erstmal alles beim alten zu lassen hatten wir zwar auch, aber ganz ehrlich wenn wir wirklich nochmal ein AP bräuchten, dann müsste eben eine anders Zimmer als AP Zimmer genutzt werden und ein 12 Monats AP werden wir wohl nicht mehr kriegen.  Dafür genieße ich meine neue Freiheit im Haus einfach viel zu sehr.   Die letzten Monate waren doch anstrengender als ich selbst gemerkt habe.  Und es lag ganz sicher nicht nur an Olga, sondern auch daran, dass die ganze Familie einfach AP-Müde war.

Abschied vom Gastfamilie sein

August 2, 2011

Nach über 5 Jahren Gastfamilie sein fühlt es sich noch sehr ungewohnt an jetzt ohne AP zu leben.   Wir haben uns noch nicht daran gewöhnt unser Haus wieder ganz für uns zu haben.  Man merkt es an den Kleinigkeiten.  Wenn der Gastvater Abends noch schnell Duschen will und automatisch den Bademantel überzieht und dann feststellt er muss das nicht mehr 😉 .

Wenn ich morgens automatisch für eine fünfte Person den Tisch decken will.  Wenn wir beim Einkaufen überlegen ob noch genug Cornflakes, Nutella, Toast für Nimmersatt da ist oder man beim Abendessen nach ihr rufen möchten.  Dann merkt man wie sehr man sich an das Leben zu fünft gewöhnt hat.

Auf der anderen Seite  stelle ich überrascht fest, dass trotz Krankheit und Renovierungschaos der Alltag ohne AP fast runder läuft als mit.  Wir müssen nicht mehr jeden Abend entweder 10 Minuten auf Olga warten oder ohne sie anfangen und den Kids erklären, warum wir zwar alle pünktlich kommen aber unser AP es auch nach 12 Monaten noch nicht schafft. Ich kann in Ruhe ein Buch lesen ohne alle 10 Minuten mit irgendeiner Frage oder erfundenen Geschichte konfrontiert zu werden.

Wir können  mit den Kindern auch mal fünf gerade sein lassen ohne vom AP ständig Bemerkungen a la „Also in meiner Heimat hätte man dafür aber eine gehauen bekommen“  „Das hätte ich als Kind aber nicht gedurft“ zu hören.   Sie hat gerade in den letzten Wochen ein ziemlich impertinentes AP-Echo in Erziehungsfragen entwickelt.  Immer wenn ich eins der Kinder ermahnt oder geschimpft habe kam von ihr in einem ziemlich unfreundlichen Ton „WAS HAT MAMA GESAGT  DU SOLLST HÖREN!“  Und das Highlight hat sie am letzten gemeinsamen Frühstück gebracht.   Da hat sie doch glatt vor den Kids gesagt.  „Bei uns würdet ihr für so ein Verhalten geschlagen“  Damit hat sie beide Kinder zutiefst geschockt und ihnen den Abschied wohl noch einfacher gemacht 😦

Sie hat den Kindern gegenüber mehr als deutlich gezeigt, dass sie für sie nur „Arbeit“ sind und sie konsequent ignoriert in ihrem Urlaub.  Für die Kinder eine sehr unschöne Erfahrung.  Für uns aber leider nur die Bestätigung unseres schon länger anhaltenden Gefühls, dass sie nicht nur ihre Familie, Freunde und Lover, sondern auch uns nur als Mittel zum Zweck sieht.

Das Fazit für dieses AP Jahr fällt mir unglaublich schwer.  Sie hat ja nie wirklich riesen Fehler gemacht oder war offen unfreundlich, aber man hat eben je länger sie hier war immer deutlicher gemerkt, dass sie keinerlei echtes Interesse an uns hat.

Auf der anderen Seite hat sie bis zum Schluss immer wieder verkündet sie hätte sich bei uns wie zu Hause gefühlt und das glaube ich ihr 110%.  Klingt seltsam ist aber so.  Sie hat sich nämlich wirklich so verhalten.  Sie hat  bei offener Tür die Toilette benutzt,  ihre Unterwäsche offen im Bad aufgehängt,  sich jederzeit in der Küche, Flur oder Wohnzimmer bequem hingesetzt egal ob wir gerade ein persönliches Gespräch führen oder TV schauen.   Sie hat uns immer mit ihren Problemen um Hilfe gebeten.  Sie hat ohne Hemmungen alles ge- und benutzt was ihr zur Verfügung stand.   Sie hat also gelebt wie ein drittes Kind, aber leider ohne auch etwas echtes von sich zurück zu geben.

Im Nachhinein könnte man jetzt sagen wir hätten viel früher eine Bremse ziehen müssen und uns von ihr trennen, aber ihre Aufgaben hat sie bis auf wenige Ausnahmen erfüllt. Nicht überragend oder mit Begeisterung, aber sie hat gemacht was man von ihr verlangt hat.  Sie hat auch immer sofort alles akzeptiert und eingesehen wenn wir eins von zahlreichen klärenden Gesprächen geführt haben nur leider ihr Verhalten nicht wirklich dauerhaft geändert.   

Was bleibt von Olga?

– Der Name Nimmersatt und ein Bild vom AP im Bademantel.

– Ein wirklich toller Start und erster Eindruck

– Die klassische Antwort auf den Ruf zum Essen :  “ Ich komme in ein paar Minuten“    „Ich musste noch mit Mama telefonieren“

– Der obligatorische Anruf ihres Lovers um 23.30  der zuverlässiger war als der Funkwecker

– Die Erkenntnis, dass man für 12 Monate in einem fremden Land leben kann ohne auch nur einen einzigen Ausflug selbst bezahlt zu haben oder auf eigene Faust etwas unternommen hat.

Ich hatte bis zum Schluss ein schlechtes Gewissen, dass wir auf das Ende gewartet haben und ich keine echte Trauer empfand.  Aber ich habe mich dennoch bemüht ihr einen schönen Abschied zu machen und sie hat bis zum Schluss alles als selbstverständlich genommen und ignoriert.    Bei allen anderen APs habe ich gerne zum Abschied ein schönes Photobuch mit gemeinsamen Erinnerungen erstellt. Ging bei ihr nicht, weil sie alle Feiertage/Familienfeste und ähnliches verpasst hat.   Oder ich habe ein persönliches Geschenkt gesucht, aber sie hat alle Angebote abgelehnt.  Selbst die Idee in ihrem Urlaub eine Kurzreise zu machen fand sie doof.    Also gab es nur eine Kerze und ein bischen Deko für ihr neues Zimmer.

Es war auch nicht alles schlecht mit Olga  und in ein paar Wochen werde ich sicher schon viel milder auf das Jahr zurück blicken.  Aber heute musste es einfach mal raus.

Die letzte Woche Gastfamilie

Juli 22, 2011

Der Countdown läuft, Olga wird uns in spätestens 8 Tagen verlassen haben.  Das genaue Datum wissen wir immer noch nicht, aber nächste Woche um diese Zeit werden wir wohl Abschied mit ihr feiern.  Wie bei jedem Au-Pair werden wir gemeinsam mit ihr essen gehen.  Nur das diesmal zum ersten Mal die Kinder mitkommen dürfen.  Sonst sind wir immer mit dem AP allein gegangen.  Auch daran merkt man, dass die Kinder größer werden.

Diese Abschieds Essen waren immer auch Anlass mit den APs zusammen zurück zu blicken und zu überlegen was in den letzten 12 Monaten passiert ist, ob sie die Wünsche und Träume des APs erfüllt haben und was die Mädchen von uns mitnehmen.

Am nächsten Tag ist dann meist Koffer packen angesagt und dann kommt das schwierigste der entgültige Abschied.  Aber auch der wird diesmal anders ausfallen. Da Olga ja in der Nähe bleibt und wir sie besuchen können und sie uns auch.  Das war nämlich für mich immer das schwierigest an den Abschieden.  Bei APs aus Visapflichtigen Ländern ist es in der Regel ein Abschied für immer und der ist hart. Vor allem wenn man 12 Monate wirklich zusammen gelebt hat und auch zusammen gewachsen ist.

Aber vor dem großen Abschied kommt noch eine zweite Woche AP-Urlaub in Balkonien.  Ich bin gespannt ob Olga auch ihre zweite Woche ausschließlich in ihrem Zimmer verbringen wird.  Heute Abend ist sie auf jeden Fall nochmal zum Sport gegangen.   Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass sie ihr Zimmer nochmal richtig genießen will.  Denn ab August hat sie kein eigenes Zimmer mehr, sondern muss sich ein Zimmer mit einer anderen FSJlerin teilen.    Daher ist ihr Wunsch nach Ruhe durchaus verständlich.

Ich habe heute schon zum ersten Mal gemerkt welche Kleinigkeiten mir fehlen werden wenn wir ohne AP sind.  Die kleine Hexe hatte sich verabredet und die große Hilfe hatte schon eine Freundin da.  Also hätte ich beide Kids mitnehmen müssen um ein Kind zu seiner Freundin zu bringen.  Netterweise ist heute Olga nochmal für 10 Minuten eingesprungen.   Es sind eben diese Kleinigkeiten die ein AP so bequem und angenehm machen.   🙂

Aber auf der anderen Seite das Problem ist ja lösbar und wir müssen dann eben alle wieder mehr Kompromisse eingehen oder besser planen.   Und zum Glück haben wir ja jetzt 6 Wochen Ferien um uns an die neue Situation zu gewöhnen.  🙂  🙂

Letzte Arbeitstage

Juli 13, 2011

Diese Woche ist die letzte offizielle Arbeitswoche von Olga.   Wir hatten ihr ja angeboten, dass sie noch komplette 14 Tage Urlaub bekommt, wenn sie uns am Wochenende hilft.  Dafür hätte sie wie ursprünglich geplant zu ihrer Tante oder ihrem Freund fahren können.  Aber da sie ihren Urlaub jetzt  doch lieber bei uns verbringt  und dafür dieses Wochenende zur Tante fährt, ist irgendwie alles anders gekommen als gedacht.

Auf die Hilfe am Wochenende sind wir nicht zwingend angewiesen, es wäre aber für die Kinder ein schöner Abschied gewesen, noch einmal eine AP Party mit ihr zu feiern und am Sonntag wären wir dann alle zusammen essen gegangen.  Aber jetzt kommen 14 schwierige Tage.   Denn offiziell muss Olga ja nicht mehr arbeiten, aber wie mache ich das den Kindern klar, dass ihr geliebtes AP zwar zu Hause ist, aber nicht mehr mit ihnen spielen muss.  Ich hoffe einfach mal, dass sie schon noch ein bischen Zeit mit den beiden verbringt.   Zum einen, weil sie auch an den Kindern hängt und zum anderen, um ihnen den Abschied leichter zu machen.   Sie hat aber auch schon von sich aus so etwas angeboten.

Die andere Alternative wäre es ihr anzubieten normal zu arbeiten und dann den Urlaub auszuzahlen, aber wirklich brauchen tun wir sie auch nicht in den nächsten 14 Tagen und daher bin ich nicht wirklich begeistert nochmal 130€ extra zu investieren und ein paar freie und ruhige Tage tun Olga sicher auch gut bevor sie sich auf das Abenteuer FSJ einlässt.

So eine Situation hatten wir noch nie.  Unsere APs haben immer ihren Urlaub entweder im Jahr genommen und sind dann auch weggefahren, oder sie haben ihn am Ende genommen um früher nach Hause zu können, weil ein wichtiger Termin wartete.

Aber es hilft nichts, jetzt ist es so gelaufen und ich bin eigentlich optimistisch, dass es vielleicht sogar sehr schöne 14 Tage werden können.  Denn die letzten Wochen waren wirklich fast wieder wie Olgas Start.  Schön, unkompliziert und einfach entspannend für uns Eltern.   Denn bei allen Problemen die wir in den letzten 12 Monaten hatten, war sie ein gutes AP für unsere Kinder.

Aber für ein Resumee ist es noch etwas zu früh, daher mache ich hier einfach mal einen Punkt 🙂

Kleine und große Abschiede

Juli 7, 2011

Heut hat unser AP zum letzten Mal Sprachkurs und sie ist nicht hingegangen, weil sie keine Abschiede mag.  Aber mit diesem Tag hat jetzt der Countdown entgültig begonnen.  Ab jetzt werden ständig kleine und größere Abschiede und „letzte Male“ kommen.   Und jeder für sich ist  ein emotionaler Moment und Anlass zurück zu schauen und zu überlegen und erkennen wie sehr Olga sich in diesem Jahr verändert hat und in welchen Bereichen sie immer noch die Alte ist.

Und nicht nur für Olga auch für die große Hilfe kommen die Abschiede näher. Heute hat sie ihre Kiga Abschluss Übernachtung und damit zum ersten Mal richtig verstanden, dass sie bald nicht mehr in den Kiga geht.  Da sind schon die ersten Tränchen geflossen.   Aber zum Glück freut sie sich auch riesig auf die Schule und ich denke fast 6 Wochen Sommerferien werden den Abschiedsschmerz  von Kiga und Olga überwinden helfen und dann kommt der Start in ein neues spannendes Abenteuer und bei Olga mit ihrem FSJ genauso.

Aber die letzten Wochen sind von Wehmut und einer leicht melancholischen Stimmung geprägt.  Ich merke es an mir selbst immer daran, dass ich sehr nah am Wasser gebaut bin und immer mal wieder ein Tränchen verdrücken muss.

Phasen eines AP-Jahres : Der letzte Monat

Juli 1, 2011

Jetzt ist er auch offizielle angebrochen, der letzte Monat mit Olga.   Denn in genau 30 Tagen fängt sie ihr FSJ an und richtig arbeiten muss sie nur noch 14 Tage.   Sie hat noch 7 Tage Resturlaub =1.5 Wochen gehabt, aber da die letzten Wochen wieder richtig gut gelaufen sind haben wir uns entschieden ihr noch volle 14 Tage Urlaub zu geben.  Sie hatte ja auch noch einiges vor.  Sie wollte ihre Tante besuchen und evt. mit Schatzi noch was unternehmen.

Aber typisch AP kommt natürlich alles anders.  Ihre Tante fährt jetzt genau in der Zeit in der Olga frei hat in die Heimat und daher fällt diese Woche Urlaub schon mal aus und Schatzi bekommt auch kein frei.  Daher hat sie jetzt beschlossen ihren Urlaub bei uns zu verbringen.  Ich bin mal gespannt.

Die letzten Wochen haben wir wieder die Olga vom Anfang des Jahres.  Sie ist begeistert und fröhlich bei der Arbeit und unternimmt viel mit den Kids.  Lauter Sachen die sie die letzten 10 Monate nie machen wollte.  Zum Beispiel geht sie in den Wald oder Matsch mit den Kids,  freiwillig auf Ausflüge und andere Highlights.  Unsere Mädchen genießen es aus vollen Zügen und wir Eltern natürlich auch.

Wir konnten die letzen Wochen häufig am Abend noch spontan zu Freunden fahren und etwas unternehmen, weil Olga zu Hause war und uns „frei gegeben“ hat.  🙂   Das ist eine der schönsten Phasen im AP Jahr, wenn das AP gegen Ende nochmal richtig gerne arbeitet und bewußt vieles mit den Kids macht.  Und zum Glück hatten wir diese Phase fast immer.  Sie ist auch optimal um als Eltern für 1-2 Nächte ohne Kids einen Kurzurlaub einzulegen.  Denn die meisten APs freuen sich sogar über das Vertrauen, wenn man ihnen die Kids für ein ganzes Wochenende anvertraut.  Wobei wir immer darauf geachtet haben auch Omas oder Tanten als Unterstützung mit an die Hand zu geben.

Und diese Phase kann ich gerade am Ende eines Schuljahres immer sehr gut gebrauchen, denn es kommen dann doch immer wieder sehr viele Konferenzen, Korrekturen und andere Dinge auf engen Raum zusammen und die gehen viel leichter von der Hand, wenn man durch ein tolles Au-Pair entlastet wird.     Und wenn es so gut läuft ist man eben als Familie auch gerne bereit 2-3 Extra Urlaubstage zu spendieren.

 

 

Kindergarten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Juni 27, 2011

Früher hatte ich immer geglaubt Kigas sind dafür da uns Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu  erleichtern und den Kindern erste frühkindliche Bildungserfahrungen zu ermöglichen. Aber nach 4 Jahren Kiga Erfahrung muss ich feststellen dein Kiga kann noch soviel mehr für dich tun.

Er kann dich als berufstätige Mutter  zur Rabenmutter machen indem er möglichst alle Mutter-Kind Events auf Vormittags legt.  Denn eine gute Mutter nimmt sich ja wohl Zeit für ihr Kind.

Er kann dir langweilige Wochenenden verzaubern indem gefühlt jedes zweite Wochenende ein tolles „Kigafest“  „Kirchenfest“   „Schulkinder führen Theater auf Fest“ oder einfach nur mal „Väterfrühstück“ ist.  Und natürlich alles schön verteilt.   Besonders toll für Eltern die auch am Wochenende arbeiten müssen.  Aber wir haben ja schon gelernt gute Eltern nehmen sich dann einfach mal Zeit.

Er  schließt  zu diversen Anlässen (gerne auch mal kurzfristig)  oder halbtags ab 12.00 Uhr.   Begründung :  Wir haben ein tolles Faschingsfest,  Kigafest,  Schulkinder Event gefeiert, daher machen wir heute früher Schluss.

Und ganz wichtig zu allen Eltern – Kind Events dürfen Geschwister auf keinen Fall mitkommen, damit auch die nicht berufstätigen Mütter mal ein Problem bekommen. Aber gute Mütter haben ja schlieslich eine Oma im Haus.   Denn diese Events finden natürlich außerhalb der Kiga Öffnungszeiten statt oder der Kiga wird extra dafür geschlossen.

Ich klinge unfair und gefrustet?  Stimmt, denn ich habe gerade den Plan für die Schulkinderverabschiedung unserer großen Hexe bekommen.  Das die Kids eine Nacht im Kiga schlafen und daher für die kleinen Kinder  1.5 Tage kein Kiga ist wußten wir schon lange und darauf haben wir uns eingestellt.  Aber die Highlights wurden bis zum Schluss unter Geheimhaltung gehalten.   Klar sonst hätte man sich ja noch darauf einstellen können.

Die Schulkinder schlafen zwar im Kiga, aber wir Eltern dürfen müssen  Abends von 18.00 Uhr- 20.30  zum gemütlichen Eltern-Kind Abendessen kommen natürlich ohne Geschwister.   Und am nächsten Morgen werden die Kids nicht einfach abgeholt.  Nein es findet noch ein super Gottesdienst statt und danach eine offizielle Verabschiedung auf der den Eltern die Bilder der Kids übergeben werden und alle Eltern gemeinsam mit den Kids feiern.   Natürlich super gelegt von 9.30-11.00.  Und die Geschwister auch hier ausdrücklich nicht erwünscht.   Und der Kiga natürlich zu.

Daher stehen wir selbst mit AP  im Leh.  Unser AP kann entweder die kleine Hexe betreuen oder die große Hilfe auf ihrer Verabschiedung begleiten.  Und 1 Woche vorher ist es sowohl für meinen Mann als auch für mich wirklich kompliziert  einen Freitag frei zu bekommen.  Aber wir sind ja Kiga erfahren und haben dank netter Kollegen und Stundenplanung das unmögliche möglich gemacht und uns den Tag frei geschaufelt.  Aber ohne AP keine Chance.

Und warum man Anfang Juli eine Verabschiedung macht, wenn danach noch 3 Wochen normaler Kiga Betrieb ist erschließt sich mir auch nicht wirklich.  Denn so ist der Abschied ja gar kein Abschied.  Aber wahrscheinlich bringen gute Mütter ihre Kids ab dann auch einfach nicht mehr in den Kiga.

Ach ja das „Mama bastelt mit mir meine Schültüte Event“ verpasse ich gerade auch, weil es natürlich auch wieder um 14.00 Uhr losging und ich da leider noch in der Schule stand.   Und warum müssen die Kids ihre Schultüte eigentlich selbst basteln? Ich habe meine damals als Überraschung zum 1. Schultag bekommen und fand das so sehr schön.   Aber Olga war zum Glück so lieb und ist mit der großen Hilfe dorthin gegangen.  Sie findet es spannend und unser Kind muss sich nicht wieder als „Rabenmutter Kind“ fühlen.   Es sei denn ihre Erzieherin gibt mal wieder alles und fragt warum denn die Mama nicht gekommen ist.  😦

Au-Pair Zimmer Alternativen

Juni 5, 2011

Wenn ab Sommer unser AP Zimmer nicht mehr als solches gebraucht wird, steht natürlich sehr schnell die Frage im Raum was wird der Raum dann.  Und da hat jeder in der Familie etwas andere Vorstellungen.  Unsere Kinder sind dafür das Zimmer als weiteres Kinderzimmer zu nutzen,  die Omas/Tanten sind begeistert wenn endlich ein richtiges Gästezimmer existiert und der Gatte und ich träumen von einer Elternoase mit Sauna und gemütlichen Relaxliegen zum entspannen.    Ideen sind also genug da.  🙂 Sogar unsere Olga beteiligt sich an den Planungen  😉 und findet die Idee mit der Sauna sehr gut.   Ich auch, nur leider ist unser Finanzstatus  nicht einverstanden :(, denn vor Spaßinvestitionen wie einer Sauna müssen wir  erst mal alle Fenster austauschen und eine neue Heizung einbauen.  Das sind nämlich die Nachteile wenn man ein älteres Haus kauft.   Optisch sind die Teile zwar alle noch ok, aber im letzten Winter haben wir leider gemerkt, dass die alten wunderschönen Holzfenster leider ihre besten Zeiten hinter sich haben.   Und unsere Heizung ist mit 40kw leicht überdimensioniert und vor allem ohne jede Steuerung. Da  ist eine Renovierung auch mehr als überfällig.  Also wird der Blog hier wohl ab Sommer in einen Mutter-Vater-Kind-Vereibarkeit- Renovierungsblog  erweitert. Auf der einen Seite bin ich total happy, dass wir dann alles richtig schön haben, aber Handwerker bedeuten eben immer auch Stress und jede Menge Organisation und häufig leider auch Ärger.  Ich werde berichten. Aber zurück zu unseren Träumen fürs AP Zimmer.   Nachdem wir also die letzten Wochen immer bessere und verrücktere Ideen hatten kommt jetzt die Realität zurück.  Eigentlich müssen wir das Zimmer erstmal so lassen wie es ist.  Und damit gewinnt die Idee der Omas/Tanten.  Denn ein Gästezimmer ist es damit ja automatisch und im Notfall könnten wir so  innerhalb kürzester Zeit auch wieder ein AP aufnehmen, sollte es mit der Kinderbetreuung durch OGS und Putzfrau nicht so klappen wie gehofft. Denn das ist uns jetzt nochmal sehr deutlich geworden, bauen wir das Zimmer wirklich um, ist es die finale Entscheidung auf Dauer ohne APs zu leben.  Und das ist schon ein großer Schritt. Denn bei allem Frust den ich hier im Blog gerne mal ablade steht unbestritten fest : Ein AP einzuladen war für uns in den letzten 5-6 Jahren eindeutig die richtige und vor allem sehr sehr entlastende Form der Kinderbetreuung und hat unser  Familienleben sehr bereichert und erleichtert.   Daher an dieser Stelle ein riesen Danke an ALLE unsere APs die wir hatten und haben, auch wenn so weit ich es beurteilen kann keine hier mitliest 😉

Au-Pair und Fahrradfahren

Juni 1, 2011

Wenn man als Familie ein AP such sollte man sehr gut überlegen ob das AP Fahrradfahren können muss.

(more…)

Highlights eines AP – Jahres : Kindergeburtstag

Mai 18, 2011

Zu den besonderen Festen und Anlässen an denen man den Aspekt Kulturaustausch aktiv merkt gehören auch die Kindergeburtstage der Gastkinder.  Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie überrascht ich war, als in den USA meine Gastfamilie die Kindergeburtstag auf keinen Fall zu Hause feiern konnte „Was würden die anderen Eltern denken, am Ende noch wir sind arm! „  und das alle Kindermädchen, Mütter, APs der Gastkinder bei der Feier anwesend sein durften mussten.  Die Feiern waren für meinen Geschmack eher darauf gerichtet möglichst zu zeigen wieviel man sich und seinem Kind bieten kann. Es wurden teure Events gebucht, Zauberer eingeladen oder Ausflüge gemacht.   Aber nach dem ersten Staunen, habe ich auch bemerkt, dass es den Kids ziemlich egal war, die hatten genauso viel Spaß wie man selbst auch.  Und hinterher mochte ich diese Events sogar, denn es hatte auch was gemütliches mit den anderen Nannys zu quatschen und Kaffee zu trinken.

Heute habe bin ich also verantwortlich einen gelungenen Kindergeburtstag zu organisieren. Zum Glück hat bei uns im Ort noch kein Kampf um die beste Party angefangen.  Wir werden ganz klassisch mit Muffins und Kerze auspusten anfangen und dann hoffentlich bei guten Wetter im Garten spielen.   Unsere Große Hilfe hat sich  Topfschlagen,  Eierlauf und Schatzsuche als Spiele gewünscht.  Schatzsuche ist eine Premiere.  Ich habe einfach 40 Murmeln im Sandkasten vergraben und die dürfen die Kids dann suchen. Mal schauen wie es läuft.

Zum Glück hat auch der beste aller Gatten heute Nachmittag frei. So sind wir mit 3 Erwachsenen wohl dem Angriff von 10 kleinen Prinzessinnen ganz gut gewachsen 🙂

Nach dem Spielen gibt es noch ein kleines Abendbrot und dann ist die Party auch vorbei.  Ich finde für 3-6 jährige ist so eine Feier völlig ausreichend.  Und vor allem kann es sich jeder leisten. Ich fände es nämlich schlimm, wenn man selbst oder andere die Latte so hoch legen, dass andere Eltern sich unter Druck gesetzt fühlen oder sich eine Feier nicht leisten können. Und den Kindern ist es doch völlig egal ob ihre Party teuer oder billig ist. Hauptsache sich feiern mit ihren Freunden.

Und unser AP?  Steht genau wie ich vor 16 Jahren hier und wundert sich was für ein Aufwand in Deutschland für eine Kinderparty gemacht wird 😉  Aber sie hat Spaß an der Sache und dekoriert gerade den Geburtstagstisch mit Luftschlangen und Ballons.

Warum ist es manchmal ein Nachteil ein gutes AP zu sein?

April 3, 2011

– Weil die Kids einen so lieben, dass sie auch am Sonntag Morgen auf die liebevolle Betreuung beim Frühstück nicht verzichten möchten und lieber das AP als die Eltern wecken.

– Weil die kleine Hexe beschließt, dass Olga ab jetzt auch im Kinderzimmer schlafen darf, damit sie Morgens besser wach wird 😉

– Weil  Kinder einem auch Samstag Abends eine Freude machen und das AP Zimmer aufräumen und putzen = verwüsten.

– Weil die Kinder ganz traurige Gesichter machen wenn man als AP von seinen Plänen nach der AP Zeit berichtet.

– Weil Gasteltern  manchmal egoistisch sind und die Ruhe genießen die sich überraschend ergibt wenn die ersten Punkte eintreten.

 

Aber zum Glück ist ein gutes AP über diese Punkte nicht nur genervt, sondern freut sich auch, weil sie zeigen, dass man wirklich ein Teil der Familie ist und für die Kinder eine ganz wichtige Bezugsperson. Und als Gastfamilie liegt die Kunst darin solche Ereignisse als gutes Zeichen zu werten und zuzulassen, aber den Kids auch klar zu machen, dass ein AP genau wie alle anderen Familienmitglieder ein Recht auf Freizeit und Ruhe hat.  Und  zum Glück verstehen es die Kinder immer besser und machen solche Aktionen nicht jedes Wochenende.

Schöner AP Alltag

Februar 18, 2011

Heute ist wieder einer der Tage, wo Ich sehr glücklich bin ein AP zu haben.  Unsere große Hilfe hat seit gestern Halsschmerzen und leichtes Fieber.  Nichts wirklich dramatisches, aber fit genug für den Kiga ist sie heute Morgen nicht gewesen.  Also konnte Ich ohne schlechtes Gewissen entscheiden, sie darf zu Hause bleiben und Olga hat sich super lieb um sie gekümmert.

Und neben der Krankenpflege hat Olga auch noch alle Kinderzimmerspielsachen sortiert und aufgeräumt.  Die Puppenecke, Kaufladen, Gesellschaftsspiele, Puzzle, Lego, Playmobil und andere Kisten alles ist wieder ordentlich und sortiert im Regal 🙂  🙂  🙂    Und das alles ohne das Ich sie darum bitten musste.

Es ist ein schönes Gefühl wenn man Mittags von der Arbeit nach Hause kommt und dein krankes Kind dich kaum begrüßen will, weil es noch ins Memory Spiel mit AP vertieft ist und dein zweites Kind begeistert dazu stößt.  Wenn du mit ruhigem Gewissen noch schnell den Wochenendeinkauf erledigen kannst und dann gemütlich in einem ordentlichen Haus, ins Wochenende starten darf.

Diese Momente sind es, warum wir ein AP haben. Alles ging auch ohne AP irgenwie zu organisieren, aber eben viellllllllllllll stressiger.   Ich hoffe ganz fest darauf, dass die zweite Hälfte unseres AP Jahres mit Olga eher wie das erste viertel wird und die Zeit dazwischen eben eine ausgedehnte 3 Monatskrise war.

Regentage

Januar 12, 2011

Der  Gatte liegt schon seit 2 Tagen mit Noro im Bett. Die Kinder sind zur Zeit überraschend beide gesund und auch Olga und Ich halten uns bisher tapfer. Vielleicht liegt es ja an meinem Vitamineinkaufswahn von letzter Woche. Einfach fest dran glauben.

Eigentlich wollte Ich eine ganz andere Geschichte erzählen.  Olga und kleine Hexe hatten sich zum spielen mit den Nachbars Zwillingen verabredet. Und Ich hatte in einem Anflug von Erkältungsangst und Nettigkeit angeboten die beiden eben zu fahren.  Aber die kleine Hexe verkündete froh, das bischen Regen ist doch schön. Komm wir laufen mit Regenschirm 🙂  Der Gesichtsausdruck von Olga war super. Aber sie hat sich schnell gefangen und so sind die beiden dann wirklich zu Fuß losgezogen.   Tja ist schon blöd, wenn die Kinder noch nicht so aus Zucker sind, dass sie wie unsere APs beim ersten Tropfen Regen in Panik verfallen.    Und Ich bin ja auch nicht besser, sondern fahre die Kids aus Angst vor der nächsten Erkältung lieber mit dem Auto anstatt sie mit Olga laufen zu lassen. Dabei weiß Ich dass frische Luft wichtig ist und normalerweise nicht krank macht.

Kleinkinder und Unfälle

Januar 7, 2011

Gestern hatten wir nach 5 Jahren APs zum ersten Mal die Situation, dass ein Kind während es mit AP bei einer anderen Familie war etwas teures kapput gemacht hat.  Die große Hilfe hat bei unseren Nachbarn eine Box umgeworfen und diese ist zerbrochen.  Soweit die mir bekannten Fakten.

Normalerweise ein ärgerliches aber kein riesen Thema.  Unfälle wie dieser können mit Kindern leider passieren und hätten auch in meinem Beisein genauso passieren können.  Warum also einen Post aus dieser Aktion?

Der beste aller Gatten hat also gestern Abend die Kids und AP von besagter Familie abgeholt, weil das Wetter so schlecht war und unser AP Abends mit den Kids ja nicht gerne läuft.

Als er an die Tür kam, wurde ihm von unserem AP mit ziemlich schadenfroher Stimme mitgeteilt, dass die große Hilfe Ihm noch sagen müsse was sie hier schlimmes gemacht habe.  War wohl sie richtig  ein gemeines in die Pfanne hauen.  Die große Hilfe hat dann auch gebeichet und der Gatte hat den Schaden besichtigt.  Dann sind alle nach Hause gefahren.
Vor der Tür ist unsere Olga aus dem Auto gesprungen, hat der kleinen Hexe die Tür aufgerissen und dann rannte sie mit den Worten: „OHHHHHHH es ist NASSSSSSS“  ins Haus. Die kleine Hexe stand allein mitten auf der dunklen und spiegelglatten Straße und kam nicht vor und zurück.  Also hat der Gatte, der eigentlich gerade das zweite Kind sicher über die Straße bringen wollte auch die kleine Hexe gerettet und ist ziemlich angesäuert rein gekommen.

In der Küche bei mir ähnliche Reaktion.  „Große Hilfe hat bei Nachbars die Box kapput gemacht“ mit einem ziemlich unpassenden Unterton.   Als wir dann in der Küche mit den Kindern über das Problem geredet haben und gemeinsam überlegt haben wo der Fehler lag, wie wir es der Versicherung melden  und wie man solche Unfälle in Zukunft vermeiden kann kamen von ihr immer nur Kommentare der Güteklasse:  „Es war die Schuld der  GH“ oder “ Es war nicht meine Schuld“.

Bis dahin hatte Ihr auch niemand eine Schuld gegeben.  Als wir die Frage diskutierten ob wir es wohl unserer oder der AP Haftpflicht melden, wurde sie richtig zickig.  „Wenn ihr glaubt es sei meine Schuld kann Ich es auch bezahlen“ Aber in einem Ton, der alles ausdrückte nur kein Bedauern oder Einsicht vielleicht auch nicht alles ganz richtig gemacht zu haben.

Im Laufe der Unterhaltung kam dann folgende Version zu Tage:

– Die APs hatten alle 7 anwesenden Kinder von 2-8 Jahren vor den TV geparkt wo diese erst Sponge Bob und dann  irgendeine andere  Sendung schauten  (unser AP hat die Anweisung, dass die Kinder erstens kein TV schauen sollen und wenn doch sie dabei sitzen soll, da besonders die GH schnell Angst bekommt.)

– Auf Nachfrage welche Sendung konnte sie keine Antwort geben (Für mich gibt es 2 Alternativen a) sie hat nicht bemerkt, dass eine andere Sendung lief weil sie schon länger nicht im Zimmer war oder b) es war Ihr egal welche Sendung lief)

– Die APs und eine Tante der Familie haben im Nachbarzimmer Kaffee getrunken und gequatscht.  Wenn die anderen Erwachsenen nicht aufpassen meint unser AP sie muss es auch nicht.

– Als es einen lauten Knall = Box gab sind alle ins Wohnzimmer gelaufen    (immerhin sie bekommt noch mit, wenn etwas passiert )

– Unser AP ist der Ansicht sie kann ja wohl nicht den ganzen Nachmittag neben den Kindern sitzen (sehe Ich anders und habe es ihr auch so gesagt. Denn genau darum haben wir ein AP, damit die Kinder beaufsichtigt sind und nicht machen was sie wollen. Und wenn die Kinder TV schauen wollen und nicht dürfen kann es eben auch mal notwendig sein sich mit ihnen gemeinsam in ein anderes Zimmer zu setzen.)

– Der große Sohn der anderen Familie wollte TV schauen, was hätte sie da machen sollen (vielleicht mit unseren Kindern a) nach Hause gehen oder b) mit den beiden Kleinen der Familie uns unseren Kindern und deren AP in einem anderen Zimmer spielen)

Fassen wir also zusammen:

– Sie sitzt gemütlich beim Kaffeetrinken und läßt die Kinder machen was sie wollen

– Anschließend haut sie unsere Große auf ziemlich fiese Art bei uns in die Pfanne und tut auch noch so, als ob es mit Absicht passiert ist.

– Sie ist nicht mal in Ansätzen bereit auch Fehler  bei sich zu sehen

–> wir haben ein drittes Kleinkind

Ach ja die große Hilfe war von dem Unfall wirklich geschockt. Sie hatte ein richtig schlechtes Gewissen, hat sofort alle Schuld auf sich genommen und nicht versucht irgendein anderes Kind zu beschuldigen.  Und als sie gemerkt hat, dass wir auch sauer auf Olga waren hat sie so lieb versucht Olga in Schutz zu nehmen.  „Mama Olga war doch fast im gleichen Zimmer und nur ein bischen Kaffeetrinken“  Und nach ein paar Minuten ist sie in ihr Zimmer und hat ihren geliebten 5 Euro Schein aus ihrem Portomonai geholt um uns Geld für die Box zu geben, damit wir nicht all unser Geld ausgeben müssen.  Ja so sieht für mich echte Reue und Entschuldigung sagen aus.  Und da könnte unser AP von einer 5jährigen wohl noch was lernen.

Sie ist dann gestern nach dem Essen schnell in ihr Zimmer verschwunden und hat erstmal ausgiebig telefoniert.

Angriff der lila Puschelritter

Oktober 31, 2010

Um 5.40 alter Zeit war unser Nacht zu Ende. Die kleine Hexe war nach einem ganzen Tag schlafen und ausruhen gestern TOPFIT für ihren Geburtstag.  Also haben wir noch ein paar Minuten im Bett gekuschelt und dann gab es kein Halten mehr.  Um 6.00 Uhr wurden in der Küche mit 2 begeisterten, aufgeregten und glücklichen Kindern und 2 stolzen müden Eltern die Geschenke ausgepackt.

Die kleine Hexe wünscht sich schon seit Monaten eine Ritterburg. Spätestens seit wir im Sommer im Playmobilland gewesen sind gibt es für sie keinen größeren Wunsch mehr.  Die Standard Reaktion aller älteren Verwandten und Bekannten : „Aber das ist doch kein Mädchenspielzeug“ ignoriert die kleine Hexe sicher.    Und die haben ja auch keine Ahnung. Mädchenspielzeug ist was du draus machst.  Ich würde ja gerne behaupten unsere Kinder sind geschlechtsneutral erzogen und spielen eben auch mit Jungen Spielzeug, aber so ganz richtig ist das leider nicht.

Heute morgen ist es also so weit. Die Ritterburg zum lila Puschelritter ist eröffnet.  Zwei kleine Damen sitzen seit jetzt 3 Stunden glücklich vor der Burg und spielen.  Die Burg ist überwiegend von Prinzessinnen bewohnt. Die Ritter sind alle im Verlies. Bis auf den lila Puschelritter.  Der hat schon 4x geheiratet.  Der liebe Drache hat sich mit dem Henker angefreundet nein Ich habe nicht erklärt was ein Henker macht und die Mumie und das Gespenst kommen regelmäßig in die Burgküche zum feiern.  Es wurden Betten aus Geschenkpapier gebastelt ….

Am besten kommen übrigens 2 Mini Eulen an, die die Burg verteidigen. Wer braucht schon Ritter. Große Hilfe: „“ Die Eulen sind Schlau und legen die Ritter einfach rein.“

An dieser Stelle nochmal ein Riesen Dankeschön an die Vorbesitzer dieser Burg.  Sie ist ein voller Erfolg und  wird wahrscheinlich so bespielt werden wie noch nie.  Und die neue Burgherrin  platz vor Stolz.

Spruch des Tages

Oktober 13, 2010

Mama:  Na Kleine Hexe, was möchtest du denn später mal werden?

Kleine Hexe:  Ich werde später mal Au-Pair !

Oma: Ja warum denn das?

Kleine Hexe:  DAMIT ICH MICH IMMER AUSRUHEN KANN !

🙂   🙂   🙂   🙂

Heute bin Ich mal unser Au-Pair

Oktober 12, 2010

Heute bin Ich das Au-Pair 🙂

Olga hat ja eine Woche Urlaub und das bedeutet, dass ihre Aufgaben diese Woche an Mir und dem besten Gatten hängen bleiben. Aber für mich auch immer eine gute Gelegenheit um mal wieder zu überprüfen ob die Routine und Aufgabenstellung noch aktuell und in der gedachten Zeit machbar sind.

Also bin Ich heute Morgen aufgestanden und habe die beiden Damen ganz allein fertig gemacht.  Das klappt besser als gedacht, aber wir haben ja auch 1 Stunde länger schlafen dürfen und daher alle deutlich bessere Laune als um 6.20 Uhr.

Der Weg zum Kiga mit zwei  faulen Kleinkindern ist immer noch keine leichte  extrem anstrengende Aufgabe. Denn die Damen schaffen es entweder in negativer Wap Geschwindigkeit zu schleichen, oder sich bei Wettläufen permanent zu streiten.  Aber manchmal hat Frau auch Glück. Dann hilft die große Schwester der kleinen über die Straße und die kleine sagt ganz lieb danke.  Oder beide stehen verträumt unter einem großen Baum und bewundert die bunten Blätter.  Aber dafür wird man auf dem Rückweg mit einem schönen Spaziergang und Zeit zum Nachdenken belohnt.

Das Zuhause aufräumen und bügeln Programm hat mich ja am wenigsten gelockt, aber es gehört eben auch dazu.  Ich habe also laut Musik angemacht und innerhalb von 45 Minuten war die Wohnung aufgeräumt und gesaugt.  Wir liegen also zum Glück im Rahmen, auch wenn ein Au-Pair wahrscheinlich ein bischen länger braucht.

Und dann kommt der Teil des Vormittags um den Ich unsere Au-Pairs am meisten beneide. Ich habe 2-3 Stunden ganz frei. Das ganze Haus für mich allein.  In dieser Zeit kann man in Ruhe Zeitung lesen, mit der besten Freundin telefonieren,  einen Blogbeitrag scheiben ……   Das dumme ist nur, man kann diese Zeit nur dann wirklich schätzen, wenn man sie nicht mehr immer hat.   Als Ich damals Au-Pair war, habe Ich auch Morgens frei gehabt und was habe Ich gemacht. Gemeckert !!!!!!!   Es wäre sooooo viel schöner Abends früher frei zu haben, es lohnt sich gar nicht für 3 Stunden irgendwo hinzufahren ….  Gut  das meine Gastmutter kein Deutsch konnte.

Das kochen für die Kinder gehört dann wieder zu den Highlights und die Nachmittagsgestalltung ist ja auch sonst regelmäßig mein Revier.  Also bisher kommen wir gut ohne Au-Pair klar, aber nur weil wir wissen, dass sie in 5 Tagen wieder da ist.  Denn der Gatte und Ich haben bestimmt schon 4x gedacht, jetzt wäre es sooooo praktisch wenn wir Olga mal eben kurz bitten könnten zu helfen.

Und den Kindern fehlt sie auch. Die kleine Hexe ist seit ihrer Abreise total durch den Wind. Sie ißt wenig und wirkt total gereizt.  Sie behauptet zwar es liegt daran, dass sie unser letztes AP vermisst, aber die Kleine Hexe war auch noch nie wirklich gut darin offen über ihre Gefühle zu sprechen.  Aber für unser AP ist es ein riesen Kompliment. Sie ist gerade mal 2 Monate da und schon wird sie von den Kids als Teil der Familie gesehen.

Für die große Hilfe hat die Au-Pair lose Zeit auch ein gutes. Gestern hat sie mich überredet sie für 15 Minuten allein zu Hause zu lassen. Ich habe die kleine Hexe noch mal in den Kiga gebracht und sie wollte unbedingt ihr Puzzle allein zu ende machen. Nach einigem zögern und überlegen ob sie mit ihren 5.5 Jahren für sowas wirklich schon alt genug ist, habe Ich es gewagt und es hat zum Glück alles gut geklappt. Als Ich nach 11 Minuten wieder zurück war, habe Ich ein vor Stolz platzendes Kind gefunden.  Tja manchmal muss man seine Mama Ängste auch überwinden und den eigenen Kids vertrauen.  Sie werden ja sooooo schnell groß.

Leben ohne Au-Pair

Juli 19, 2010

Wir sind jetzt seit 5 Tagen ohne Au-Pair. Bisher genießen wir es aus vollen Zügen.  Die Kinder trauern zwar noch um unser altes AP, aber zum Glück nicht zu heftig. Sie genießen es  aber auch , dass Mama und Papa jetzt 24 Stunden am Tag für sie da sind.  Bisher haben wir zwar noch nichts wirklich spannendes gemacht, aber allein das Aufräumen des AP Zimmers und des restlichen Hauses, gemeinsame Großwäsche und Gartenarbeit macht Kindern viel Spaß.

Der Gatte und Ich genießen es nach Feierabend einfach machen zu können was wir wollen.  Man kann mal eben ohne Bademantel von der Dusche ins Schlafzimmer laufen.  Man trift kein AP, dass gerade ein Krisengespräch, eine  Liebeskummerberatungen, Lebenshilfe  usw sucht, wenn man eigentlich gerade gemütlich ein Glas Wein und ein Buch ins Wohnzimmer tragen will.

Ich brauche kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Ich den Kinder auch mal 1 Stunde TV erlaube und dabei gemütlich mit dem Gatten in der Küche einen Kaffee trinke. Man muss als Eltern nicht ständig Vorbild fürs AP sein, sondern darf auch mal Ausnahmen machen.

Ich muss nicht vor jeder Mahlzeit das AP zum Essen rufen und dann entweder 10 Minuten warten bis sie kommt, oder mich ärgern, weil sie mal wieder nicht mit essen will, es aber vorher nicht gesagt hat. Und man kann vor allem auch mal eine Mahlzeit ausfallen lassen oder unterwegs essen, ohne schlechtes Gewissen.

Wir können spontan einen Ausflug machen, ohne schlechtes Gewissen, dass man das AP ja hätte mitnehmen können, es jetzt aber gerade schon unterwegs ist.

Wir haben ein Gästezimmer und können Besuch im eigenen Zimmer unterbringen, oder können selbst gemütlich auf dem Bett liegen uns in Ruhe lesen.

Die Kinder bekommen nicht heimlich jeden Tag Süssigkeiten, ok für die Kinder kein echter Vorteil 😉

Wir können mal wieder unseren eigenen Familienregeln und Routinen aus Sicht des APs leben und überprüfen ob sie noch passen und realistisch sind.

Kurz gesagt, diese 4 Wochen ohne AP sind für uns richtig gut. Auch wenn ich bestimmt schon 4-5x gedacht habe, genau jetzt wäre es praktisch wenn ein AP da wäre.

Aber auf Dauer ohne Au-Pair kann Ich mir noch nicht vorstellen. Dafür finde ich genau die Dinge die Ich jetzt genieße sie nicht zu haben eben auch zu spannend und schön. Denn Ich spreche eigentlich sehr gerne mit den APs und Ich freue mich, wenn sie mit uns gemeinsam auf Ausflüge gehen oder wir gemeinsam auf der Terrasse sitzen. Aber ein AP bedeutet eben auch für die Familie in vielen Punkten:  Planung, Absprachen und Rücksichtnahme.  Und jetzt sind wir einfach mal 4 Wochen egoistisch 🙂

Familien ABC (Überarbeitete Version)

Juni 25, 2010

Danke für eure Tips. Habe das Wochenende genutzt um eure Vorschläge einzuarbeiten.

Ich bin ja seit unserem ersten Au-Pair dabei unseren Au-Pair Ordner zu perfektionieren. Und ein wichtiger Teil ist für mich unser Familien ABC.  Hier habe ich die wichtigsten Punkte möglichst kurz zusammen gefasst. Vieles wirkt vielleicht seltsam, aber es ist aus Erfahrung entstanden.  Z.B.  Lüften auch im Au-Pair Zimmer. Man glaubt gar nicht wie es stinkt, wenn seit 3 Wochen nicht gelüftet wird.

Ein weiterer schwieriger Punkt sind die Familienregeln.  Wie streng formuliert man Dinge wie Internetnutzung, Gäste usw.  Man möchte ja als Familie nicht als Kontrollfreak da stehen.  Aber auf der anderen Seite müssen wir die Kosequenzen tragen wenn von unserem Internet Account illegale Downloads gemacht werden oder 10 „Freunde“ des Au-Pairs unser Haus verwüsten, weil wir ja erlaubt aben Gäste einzuladen.  Ist uns zum Glück nicht passiert, kenne ich aber als Schilderung einer „tollen Party“ eines unserer Ex Au-Pairs.   

Ich bin auf eure Rückmeldungen sehr gespannt. Habt ihr auch solche Ordner?  Welche Punkte sind euch wichtig?   Was fehlt eurer Meinung nach?  Wie wirkt es auf Au-Pairs?

(more…)

Hello Again

Juni 15, 2010

Gestern Nachmittag war es soweit, nach jetzt gut 4 Jahren Au-Pair Familie ist zum ersten Mal ein altes  Au-Pair zu Besuch gekommen.  Sie hatte sich ja vor ein paar Wochen schon angekündigt und daher kam der Besuch nicht völlig überraschend, aber als ich gestern Nachmittag aus der Schule kam und sie an der Straße laufen sah bin ich vor Schreck und Freude fast  vor die nächste Laterne gefahren.   Sie hatte am Morgen bei unserem jetzigen Au-Pair angerufen und sich angekündigt, aber mir nichts gesagt.

Also die perfekte Überraschung. Und was soll ich sagen, es war ein wunderschöner Nachmittag. Ich hatte das Gefühl sie war nie wirklich weg gewesen und wir haben uns so gut unterhalten und ich habe das Gefühl sie fühlte sich auch noch Zuhause bei uns. Sie ist auf jeden Fall sofort durchs Haus gestreift und hat geschaut wie sich alles verändert hat.  Und ihr altes Zimmer musste sie natürlich auch sehen.

Leider konnten die Kinder sich beide nicht mehr an sie erinnern, aber sie hat es ihnen nicht übel genommen und es geschafft die beiden trotzdem innerhalb von Minuten wieder für sich zu begeistern. Am Anfang dachten beide Zwerge sie sei unser neues Au-Pair die früher gekommen ist.  Die Namen gingen also wild durcheinander.  Ich freue mich so für Nini, das sie in Österreich eine gute Familie gefunden hat und sich dort auch sehr wohl fühlt. Und ich muss gestehen ich bin ein bischen neidisch auf die Familie dort. Denn  Nini wird wohl für lange Zeit bei uns die heimliche Messlatte für Au-Pairs bleiben.  Ich kann gar nicht so genau sagen woran es liegt.  Aber zwischen Ihr und unserer Familie hat die Chemie einfach von Anfang an gestimmt. Sie ist ein so fröhlicher und offener Mensch und gleichzeitig so voller Wärme und Führsorge, dass man schon ziemlich Mühe hat sie nicht zu mögen.  Und ihre Art auf Kinder zuzugehen ist einfach einmalig. Das kann man auch nicht lernen oder trainieren, dass ist einfach eine Gabe.  Sie sagt selbst immer sie fühlt sich mit den Kindern selbst als Kind und das merkt man auch. Sie macht jeden Unsinn mit und kann stundenlang mit den Kindern basteln, malen und Rollenspiele spielen und hat auch selbst wirklich Spaß dabei. Und sie bügelt gerne. Unglaublich, aber es stimmt.

Natürlich ist sie nicht perfekt, aber sie war eben perfekt für unsere Familie.  Als ich sie gestern Abend nach einem so schönen Wiedersehen zurück zu ihrer Freundin gefahren habe, hatte ich sogar ein paar Tränen verdrückt.  Manchmal merkt man erst was man vermisst hat, wenn man es wieder trifft. Und die Fröhlichkeit die sie gestern für ein paar Stunden in den Garten gebracht hat taten einfach gut.

Wer mir Leid tat war unser momentanes Au-Pair. Für sie war es sicher kein so schönes Gefühl zu sehen, wie sehr ich mich gefreut habe Nini wieder zu sehen und wie schnell sie es geschafft hat wieder eine Beziehung zu den Kinder aufzubauen. Aber sie hat trotzdem den ganzen Nachmittag mit uns verbracht und die beiden haben sich auch unterhalten und sich sogar gut verstanden. Vor daher denke ich es war ok. Für ein neues Au-Pair wäre die Situation sicher viel schwerer gewesen.

Aber auch unser jetziges Au-Pair hat Gott sei Dank die schlimmste Krise überwunden und die Stimmung steigt deutlich. Sie freut sich auf ihre Schwester und macht begeistert Ausflüge mit den Kindern zum Pool der Nachbarn und auf den Spielplatz.  Und ich bin so froh, dass wir die letzen Wochen wohl doch noch genießen können.

Briefe ans Au-Pair Erziehungstips

Mai 26, 2010
Hier ein Brief, denn ich unserem neuen Au-Pair geschickt habe um mit ihr über Erziehung zu sprechen. Sie hatte gefragt wie wir mit den Kindern umgehen und worauf sie achten soll.
(more…)

Akku leer

Mai 22, 2010

Heute war eigentlich ein richtig schöner ruhiger Tag den ich mit den beiden Damen allein verbringen musste durfte, da der beste aller Gatten mal wieder Dienst hat und somit sein Wochenende in der Klinik verbringen muss.

Die Voraussetzungen sind eigentlich super. Wir haben bestes Wetter, die Kinder gefühlte 100 neue Spielzeuge (große Hilfe hatte ja Geburtstag) und eigentlich lag heute nichts besonderes an.

Aber ich fühle mich heute total schlapp und zerschlagen.  Mir tun die Knochen weh , ich habe Muskelkater vom Putzen.

Nein ich bin nicht zur begeisterten Hausfrau mutiert, aber einige meiner Schüler hatten an unserer Schule Rechtsextreme und Frauenfeindliche Schmiererei in der Herrentoilette gefunden und gestern habe ich diese in einer gemeinsamen 2 Stündigen Putzaktion entfernt.  Auch mit Spezialmittel vom Hausmeister und Stahlschwamm eine echte S….Aufgabe. Aber es hat sich gelohnt. Die Schmierereien sind weg und die Schüler haben in dieser Praxisstunde glaube ich mehr über Demokratie, Kampf gegen Extremismus gelernt wie in vielen Theoriestunden. Denn es gab gute Gespräche und echte Betroffenheit.

Neben diesem körperlichen Zimperlein plagt mich auch noch akuter Schlafmangel . Die kleine Hexe steht nämlich seit Wochen pünktlich um 6.23 auf. Und da ich Abends selten vor Mitternacht ins Bett komme fehlt Schlaf. Ok selbst schuld, aber irgendwann will man ja seinen Gatten auch mal sehen.

Und 3x (1x Omas/Familie  1x Kiga und 1x Kinderparty) Kindergeburtstag feiern ist zwar schön, aber auch kein wirkliches Wellnessprogramm.  Nächstes Jahr werden mindestens 2 Feiern zusammengelegt oder einfach gestrichen. Aber eigentlich macht es Spaß und so kann ich mein neues Baby = Ofen  ausprobieren.  Er ist ein Traum.

Und Morgen geht es lustig weiter. Meine beiden besten Freundinnen und mein Schwesterchen kommen zum Grillen und am nächsten Tag folgt der Rest der Familie zum nächsten Familienfest.  Also war das heute mein „Erholungstag“.

Unser Au-Pair hat auch total lieb heute Morgen spontan die Kinder für eine Stunde gehütet, damit ich schnell ohne Kids einkaufen konnte, aber danach war ich mit den Damen allein. Und so schön es ist den ganzen Tag zu spielen ich war heute Abend „Akku Leer“.   Denn alle 100 tolle neue Spielsachen sind natürlich nur dann toll, wenn Mama mitspielt. Zwischendrin noch 4 Maschinen Wäsche gewaschen, Betten neu bezogen und 2x Essen für die Damen gemacht, ein bischen Unterricht vorbereitet und 5x versucht einen Artikel im Spiegel zu ende zu lesen.  2 Kinder gebadet und  die kleine Hexe 5x ins Bett gebracht und jetzt ist Feierabend.

Mein Vorteil gegenüber dem Gatten liegt nur eindeutig darin, ich durfte diesen Tag mit den besten aller Kinder im heimischen Garten verbringen.

Werde heute mal früh ins Bett steigen, denn der kleine Wecker ist gestellt. …………. 6.23 RINGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGG


%d Bloggern gefällt das: